Schlagwort: ❤️ Maja

Maja ist unsere lebensfrohe Labradorhündin mit einem ganz eigenen Kopf. Sie liebt Menschen, Matsch und manchmal auch Dinge, die eigentlich nicht für Hunde gedacht sind. Hier findest Du alle Geschichten über ihre kleinen und großen Abenteuer – ehrlich, liebevoll und mitten aus unserem Alltag.

  • 🐾Manchmal muss man auf den Hund hören – warum Maja einfach Maja ist

    🐾Manchmal muss man auf den Hund hören – warum Maja einfach Maja ist

    Ich gehe bis heute gerne in die Hundeschule.

    Nicht, weil Maja und Elina nicht hören würden.

    Sondern weil wir dort eine tolle Gruppe gefunden haben.

    Menschen, die sich verstehen.

    Hunde, die gemeinsam lernen.

    Und einen Trainer, der jeden Hund als eigenes Wesen sieht.

    Ich freue mich tatsächlich jede Woche auf diese Stunde.


    Auf der Suche nach einer Beschäftigung für Maja

    Als Maja ungefähr ein Jahr alt war, hatte sie gerade ihre berühmte „Ich mache mein eigenes Ding“-Phase.

    Sie hörte phasenweise einfach nicht.

    Nicht, weil sie ungezogen war.

    Sondern weil sie plötzlich tausend andere Dinge spannender fand als mich.

    Ich überlegte damals, ob Maja zusätzlich ein spezielles Dummytraining für Labradore gefallen könnte.

    Schließlich wurde diese Rasse ursprünglich zum Apportieren gezüchtet und ich dachte, das wäre vielleicht genau ihr Ding.

    Also suchte ich nach einer Trainerin in unserer Nähe, die spezielles Dummytraining für Labradore anbot.

    Bevor wir in die Gruppe aufgenommen wurden, wollte sie Maja erst kennenlernen.


    Der erste Eindruck

    Es war ein kalter Samstagmorgen im Januar.

    Schon die Anfahrt begann chaotisch.

    Wir fanden keinen Parkplatz direkt am Hundeplatz und mussten ein ganzes Stück laufen.

    Maja war völlig aufgeregt.

    Neue Umgebung.

    Neue Gerüche.

    Neue Menschen.

    Sie lief kreuz und quer.

    Ich wusste damals nicht, dass die Trainerin uns bereits vom Hundeplatz aus beobachtete.

    Als wir ankamen, lächelte sie und sagte:

    „An der Leinenführigkeit können wir wohl noch arbeiten.“

    Sie mochte Maja.

    Und sie sah Potenzial.

    Also durften wir in der Woche darauf in der Gruppe mittrainieren.


    Der erste Trainingstag

    Es hatte in der Nacht geschneit.

    Es war bitterkalt.

    Etwa zehn Hunde standen mit ihren Menschen auf dem Platz.

    Die erste Aufgabe war einfach.

    Alle Hunde sollten ruhig neben ihren Menschen sitzen.

    Nur…

    Maja wollte nicht sitzen.

    Nicht im Schnee.

    Sie rutschte hin und her.

    Stand wieder auf.

    Setzte sich kurz.

    Und stand wieder auf.

    Anschließend liefen wir mehrere Runden bei Fuß.

    Danach sollten die Hunde wieder sitzen.

    Ich erinnere mich noch, dass ich irgendwann dachte:

    Ganz ehrlich…

    Ich würde hier gerade auch nicht die ganze Zeit im Schnee sitzen wollen.

    Nach der Stunde sagte die Trainerin:

    „Die Hunde brauchen erst einmal einen zuverlässigen Grundgehorsam.“


    Die Heimfahrt

    Auf dem Rückweg passierte etwas, das mich das ganze Wochenende beschäftigte.

    Maja jammerte.

    Nicht kurz.

    Die ganze Heimfahrt.

    Zu Hause hörte sie nicht auf.

    Sie lag da.

    War traurig.

    Und weinte immer wieder leise vor sich hin.

    So hatte ich sie noch nie erlebt.

    Ich konnte es nicht erklären.

    Aber ich wusste:

    Irgendetwas stimmt hier nicht.

    Am Montag rief ich die Trainerin an.

    Ich erklärte ihr, dass Maja nach dem Training so traurig gewesen war, wie ich sie bis dahin noch nie erlebt hatte.

    Dass sie sogar geweint hätte.

    Sie hörte sich alles an.

    Und sagte dann sinngemäß:

    „Sie ist ein junger Labrador aus einer guten Zucht.

    Natürlich muss sie lernen, ruhig zu sitzen.

    Schließlich haben Sie einen Jagdhund und keinen Schoßhund.“

    Sie schlug vor, noch einmal wiederzukommen.

    Vielleicht würde sich alles legen.

    Also fuhren wir ein zweites Mal hin.


    Der zweite Versuch

    Dieses Mal sollte Maja sich schon vor Beginn des Trainings beruhigen.

    Während die anderen Teilnehmer bereits auf dem Platz standen, liefen wir draußen im Kreis.

    Immer wieder bei Fuß.

    Ich verstand den Gedanken dahinter.

    Aber weder Maja noch ich fühlten uns dabei wohl.

    Und wieder jammerte sie auf der Heimfahrt.

    Da wusste ich:

    Das passt einfach nicht zu uns.

    Nicht, weil die Trainerin schlecht war.

    Nicht, weil ihre Methode grundsätzlich falsch gewesen wäre.

    Sondern weil sie für Maja nicht der richtige Weg war.


    „Maja ist Maja.“

    In der nächsten Trainingsstunde erzählte ich unserem Hundetrainer von dieser Erfahrung.

    Er hörte sich alles an.

    Lächelte.

    Und sagte nur einen Satz:

    „Maja ist Maja.

    Und genauso ist sie gut.

    Mit Druck erreichst Du bei ihr gar nichts.“

    Dieser Satz hat mich unglaublich erleichtert.

    Denn genau so fühlte es sich an.

    Maja war nie schwierig.

    Sie war nie stur, um mich zu ärgern.

    Sie brauchte einfach einen anderen Weg.

    Einen, der zu ihr passte.


    Schon als Welpe war Maja… eben Maja

    Übrigens kennt unser heutiger Hundetrainer Maja schon seit ihrer Welpenzeit.

    Und ehrlich gesagt hat sie ihn damals schon das erste Mal überrascht.

    Während die anderen Welpen ganz entspannt in ihren Geschirren saßen, dachte Maja nur:

    🐾 Maja denkt: „Gefällt mir nicht. Ich geh dann.“

    Und zack …

    … war sie aus ihrem Welpengeschirr herausgeschlüpft.

    Nicht einmal.

    Nicht zweimal.

    Sondern immer dann, wenn ihr etwas nicht gepasst hat.

    Damals mussten wir alle ziemlich lachen.

    Heute übrigens auch noch.

    👉 Dass Maja bis heute eine kleine Entfesselungskünstlerin geblieben ist und warum sie deshalb inzwischen ein Panikgeschirr trägt, erzähle ich in diesem Beitrag:

    Maja – meine kleine Entfesselungskünstlerin (und warum sie ein Panikgeschirr trägt)

    Schon damals war klar: Wenn Maja etwas nicht wollte, suchte sie nicht nach einer Diskussion – sondern nach einem Ausweg. 😄


    Was ich daraus gelernt habe

    Ich glaube bis heute nicht, dass es den einen richtigen Trainingsweg gibt.

    Es gibt wunderbare Hundetrainer.

    Und es gibt Hunde mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten.

    Manche lernen über klare Strukturen.

    Andere brauchen mehr Zeit.

    Mehr Verständnis.

    Oder einfach einen anderen Zugang.

    Maja hat mir gezeigt, dass man Persönlichkeit nicht wegtrainieren sollte.

    Denn genau das, was sie manchmal so eigenständig macht…

    macht sie gleichzeitig zu dem Hund, den ich über alles liebe.


    Mein Fazit

    Heute fahre ich jede Woche etwa eine halbe Stunde zu unserer Hundeschule.

    Nicht, weil meine Hunde perfekt werden sollen.

    Sondern weil wir dort Menschen gefunden haben, die genau hinschauen.

    Die nicht zuerst den Labrador sehen.

    Sondern Maja.

    Oder Elina.

    Und ich glaube, genau das macht den Unterschied.

    Denn manchmal braucht ein Hund gar nicht mehr Druck.

    Sondern einfach einen Menschen, der ihn so sieht, wie er wirklich ist.

    ❤️

  • 🐾Als plötzlich ein fremder Hund in unserem Garten stand…

    🐾Als plötzlich ein fremder Hund in unserem Garten stand…

    Manche Situationen vergisst man nie.

    Nicht, weil etwas Schlimmes passiert ist.

    Sondern weil sie einem zeigen, wie Hunde manchmal ticken.

    Maja und Elina sind beide typische Labradore.

    Freundlich.

    Offen.

    Und anderen Hunden gegenüber grundsätzlich sehr entspannt.

    Deshalb hätte ich nie gedacht, dass ausgerechnet sie einmal ihren Garten verteidigen würden.

    Der kleine Besucher

    Damals waren die beiden noch deutlich jünger.

    Ich stand in der Küche und kochte.

    Von dort kann ich direkt in unseren Garten schauen.

    Maja und Elina lagen ganz entspannt im Wohnzimmer und schliefen.

    Plötzlich fiel mir etwas auf.

    Mitten in unserem Garten stand ein kleiner weißer Spitz.

    Er schaute sich ganz in Ruhe um.

    Ich musste schmunzeln und sagte laut:

    „Na, kleiner Freund…

    ich glaube nicht, dass meine Mädels das so gut finden, dass Du einfach hier spazieren gehst.“

    Natürlich verstand er mich nicht.

    Zumindest dachte ich das.

    Denn im nächsten Moment schaute er mich an…

    hob ganz gemütlich sein Bein…

    und pinkelte an unser Treppengeländer.

    Als wäre das völlig selbstverständlich.

    Danach drehte er sich um und verschwand wieder.

    Ich musste lachen.

    Und ehrlich gesagt hatte ich die Geschichte schon fast wieder vergessen.

    Einige Tage später…

    Ein paar Tage später stand ich wieder in der Küche.

    Die Terrassentür war geöffnet.

    Maja und Elina lagen wie immer ganz entspannt im Wohnzimmer.

    Plötzlich schossen beide gleichzeitig an mir vorbei.

    So schnell, dass ich im ersten Moment überhaupt nicht wusste, was los war.

    Sie mussten den kleinen Spitz gesehen oder gerochen haben.

    Denn beide rannten ohne zu zögern in den Garten.

    Wie zwei kleine Rachegöttinnen.

    Ich lief sofort hinterher.

    Das ging plötzlich alles ganz schnell

    Der kleine Spitz erschrak.

    Er wollte zurück nach Hause.

    Wie sich später herausstellte, wohnte er mehrere Häuser weiter und hatte irgendwo ein kleines Loch im Zaun gefunden.

    Nur diesmal fand er den Rückweg nicht.

    Stattdessen versuchte er, sich auf die Terrasse unseres direkten Nachbarn zu retten.

    Dorthin führte eine schmale, steile Treppe.

    In seiner Hektik verlor er offenbar den Halt und stürzte die Treppe hinunter.

    Als ich dort ankam, stand der kleine Spitz unten auf der Terrasse und bellte laut.

    Maja und Elina standen oben an der Treppe.

    Und bellten zurück.

    Nicht unten bei ihm.

    Nicht im direkten Kontakt.

    Sondern von oben.

    Ich rief beide sofort zu mir.

    Zum Glück kamen sie direkt.

    Ich brachte sie ins Haus und schloss die Terrassentür.

    Erst dann schaute ich nach dem kleinen Hund.

    Ein Besuch bei der Nachbarin

    Inzwischen hatte der kleine Spitz die Treppe wieder geschafft.

    Als er mich sah, lief er davon.

    Ich beobachtete, wie er schließlich durch eine kleine Öffnung im Zaun verschwand.

    Dabei fiel mir auf, dass er leicht humpelte.

    Ich hoffte sehr, dass nichts Ernstes passiert war.

    Ich ging zurück ins Haus.

    Öffnete unsere homöopathische Hausapotheke.

    Ohne lange nachzudenken, griff ich zu Traumeel.

    Es gehört seit vielen Jahren zu den Mitteln, die in unserer Hausapotheke einfach nicht fehlen dürfen. Gerade nach kleineren Verletzungen, Prellungen oder Verstauchungen habe ich damit bei meinen Hunden gute Erfahrungen gemacht.

    Natürlich konnte ich nicht einschätzen, ob sich der kleine Spitz ernsthaft verletzt hatte.

    Aber ich wollte der Besitzerin zumindest etwas mitgeben, das sich bei uns über viele Jahre bewährt hat.

    👉 Warum Traumeel seit vielen Jahren einen festen Platz in unserer Hausapotheke hat und in welchen Situationen ich es bei Maja und Elina einsetze, habe ich hier aufgeschrieben:

    Traumeel ein bunte Mischung pflanzlicher Helfer

    Mit der kleinen Packung in der Hand machte ich mich auf die Suche nach seinem Zuhause.

    Nach dem dritten Haus klingelte ich schließlich an der richtigen Tür.

    Eine junge Frau öffnete.

    Den kleinen Spitz hielt sie bereits auf dem Arm.

    Ich erzählte ihr, was passiert war, und dass mir aufgefallen war, dass ihr Hund humpelte.

    Sie hörte sich alles ruhig an und erzählte mir, dass der kleine Kerl wohl öfter alleine unterwegs sei und sich schon häufiger in andere Gärten verirrt hätte.

    Mit einem Lächeln sagte sie:

    „Er ist schließlich selbst schuld.“

    Ich gab ihr das Traumeel und erklärte ihr kurz, wie sie es geben könnte.

    Ob sie es tatsächlich verwendet hat, weiß ich bis heute nicht.

    Ein paar Tage später sah ich die beiden wieder.

    Der kleine Spitz lief ganz normal an der Leine Richtung Park.

    Er humpelte nicht mehr.

    Und ich war einfach nur froh, dass die Geschichte offenbar ohne Folgen ausgegangen war.

    Und plötzlich bewachten meine Hunde den Garten

    In den Tagen danach fiel mir etwas auf.

    Maja und Elina waren draußen deutlich aufmerksamer als sonst.

    Sie beobachteten den Garten.

    Passten auf.

    Als würden sie kontrollieren, ob der kleine Spitz noch einmal auftauchte.

    Das machte mir ehrlich gesagt Sorgen.

    Nicht, weil ich Angst vor meinen Hunden hatte.

    Sondern weil ich nicht wollte, dass aus dieser einen Situation ein dauerhaftes Verhalten entstand.

    Deshalb sprach ich in der Hundeschule darüber und telefonierte zusätzlich mit einer Hundeexpertin.

    Ihre Antwort hat mich sehr beruhigt.

    Sie sagte nur:

    „Die beiden haben aus ihrer Sicht alles richtig gemacht.

    Sie haben lediglich deutlich gemacht:

    ‚Das hier ist unser Revier. Hier hast Du nichts zu suchen.’“

    Und genauso war es.

    Nach kurzer Zeit legte sich dieses Verhalten wieder ganz von selbst.

    Der kleine Spitz kam nie wieder in unseren Garten.

    Und Maja und Elina wurden wieder genau die freundlichen Hunde, die sie immer gewesen waren.

    Was ich daraus gelernt habe

    Diese Situation hat mir gezeigt, wie schnell Hunde in bestimmten Momenten ganz ursprüngliches Verhalten zeigen können.

    Nicht aus Aggression.

    Nicht, weil sie andere Hunde nicht mögen.

    Sondern weil sie ihr Zuhause schützen.

    Gerade Labradore gelten als ausgesprochen freundliche Familienhunde.

    Und das sind sie auch.

    Trotzdem bleiben sie Hunde.

    Mit Instinkten.

    Mit einer klaren Vorstellung davon, was zu ihrem Revier gehört.

    Vielleicht war genau das einer dieser Momente.

    Und ich bin bis heute dankbar, dass außer einem kleinen Schrecken und einem humpelnden Spitz nichts Schlimmeres passiert ist.

    🐾 Maja denkt:

    „Also… wer einfach in unseren Garten spaziert und auch noch ans Geländer pinkelt…

    der muss sich wirklich nicht wundern, wenn wir mal nachfragen, was er hier eigentlich macht.“ 😄

  • 🐾Als Maja der Möwe folgte…

    🐾Als Maja der Möwe folgte…

    …und ich begriff, wie stark Instinkte sein können.

    Der erste Urlaub an der Ostsee.

    Für Maja und Elina war alles neu.

    Der Sand.

    Die Wellen.

    Der Wind.

    Und vor allem:

    👉 Wasser, so weit das Auge reichte.

    Ich glaube, ich habe meine beiden selten so glücklich erlebt.

    Sie rannten.

    Sie planschten.

    Sie tobten.

    Als gäbe es kein Morgen.

    Es war einer dieser Momente, in denen man einfach nur dasteht und lächelt.

    Dann kam die Möwe.

    Plötzlich kam eine Möwe angeflogen.

    Sie drehte direkt vor den spielenden Hunden ab.

    Und genau in diesem Augenblick änderte sich alles.

    Maja sah die Möwe.

    Und lief los.

    Nicht hektisch.

    Nicht wild.

    Sondern mit einer Entschlossenheit, die ich bis dahin noch nie erlebt hatte.

    Die Möwe flog den Strand entlang.

    Immer weiter in Richtung eines schmalen Schilfstreifens, der sich weit ins Meer hineinzog.

    Maja hinterher.

    Bis dahin dachte ich noch, sie würde gleich wieder umdrehen.

    Ich rief ihren Namen.

    Einmal.

    Zweimal.

    Immer lauter.

    Aber sie hörte mich nicht mehr.

    Sie war wie in einem Tunnel.

    Maja lief immer weiter auf diesem schmalen Schilfstreifen hinaus.

    Mit jedem Meter wurde der Schilfstreifen schmaler und das Wasser mehr.

    Und plötzlich wurde mir klar, dass sie immer weiter ins Meer lief.

    Genau in diesem Moment bekam ich zum ersten Mal richtig Angst.


    Und dann lief Elina los.

    Als Elina sah, dass Maja losrannte,

    folgte sie ihr sofort.

    Nicht der Möwe.

    Sondern Maja.

    Ich rief inzwischen beide.

    Plötzlich blieb Elina stehen.

    Sie hörte die Panik in meiner Stimme.

    Sie drehte sich um.

    Kam aber nicht sofort zurück.

    Sie stand einfach da.

    Wie angewurzelt.

    Als wüsste sie selbst nicht, was sie jetzt tun sollte.


    Ich lief hinterher.

    Ich lief hinterher. So schnell ich konnte.

    Doch mit jedem Schritt wurde das Laufen schwieriger.

    Der Untergrund veränderte sich.

    Das Wasser wurde tiefer.

    Und Maja lief immer weiter.

    Bis plötzlich…

    der Schilfstreifen endete.

    Dort blieb sie stehen.

    Ganz allein.

    Weiter konnte sie nicht.

    Ich glaube, in diesem Moment erschrak sie selbst.

    Als würde ihr plötzlich bewusst werden,

    wie weit sie gelaufen war.


    Der längste Moment

    Ich rief noch einmal.

    Und noch einmal.

    Dann drehte sie sich endlich um.

    Langsam.

    Ganz langsam.

    Sie lief zurück.

    Immer wieder versank sie ein Stück im Schilf.

    Und ich dachte nur:

    Bitte… schaff es einfach.

    Als sie endlich bei mir ankam,

    zitterten meine Hände so sehr,

    dass ich die Leine kaum festmachen konnte.

    Ich nahm beide Hunde.

    Wir gingen schweigend zurück zum Auto.

    Dort saß ich erst einmal eine ganze Weile.

    Einfach nur da.

    Und atmete.


    Was mir diese Situation gezeigt hat

    Maja hat bis heute praktisch keinen Jagdtrieb.

    Auch Elina nicht.

    Bis zu diesem Tag hatte ich nie erlebt, dass Maja einem Vogel hinterherlief.

    Und ehrlich gesagt: Seit diesem Tag übrigens auch nicht wieder.

    Genau deshalb hat mich dieser eine Moment so überrascht.

    Aber Labradore wurden ursprünglich für die Jagd gezüchtet.

    Nicht, um Wild zu hetzen,

    sondern um zu apportieren.

    Viele der Eigenschaften, die Labradore bis heute auszeichnen, lassen sich genau dadurch erklären.

    👉 Warum Labradore Wasser so lieben, warum sie so eng mit ihren Menschen zusammenarbeiten und weshalb ihre ursprüngliche Aufgabe bis heute nachwirkt, habe ich in meinem Beitrag „Labrador – Familienhund, Energiebündel… und manchmal einfach Maja & Elina“ beschrieben.

    Und trotzdem tragen sie bis heute Instinkte in sich,

    die in ganz besonderen Momenten plötzlich sichtbar werden können.

    Genau deshalb unterschätze ich diese Rasse niemals.

    Nicht aus Angst.

    Sondern aus Respekt vor dem, was diese wunderbare Rasse ursprünglich einmal war – und bis heute in sich trägt.


    Heute…

    Wir fahren immer noch sehr gerne an die Ostsee.

    Auch an diesen wunderschönen Strand.

    Aber eines hat sich verändert.

    Seit diesem Tag bleiben die Leinen dort lieber angelegt.

    Nicht, weil ich meinen Hunden nicht vertraue.

    Sondern weil ich weiß,

    dass manchmal ein einziger Moment genügt.

    Und genau dieser eine Moment kann alles verändern.


    🐾 Maja würde heute wahrscheinlich sagen:

    „Ich wollte doch nur mal kurz nachsehen, wo die Möwe hinfliegt…“

    🐾 Elina denkt:

    „Eigentlich bin ich nur hinter Maja hergelaufen…“

    Seit diesem Tag weiß ich:

    Manchmal reicht ein einziger Augenblick, damit selbst der zuverlässigste Hund ganz Hund ist.

  • 🐾Wie aus Maja „Taschendieb“ und aus Elina „Rüpelchen“ wurde

    🐾Wie aus Maja „Taschendieb“ und aus Elina „Rüpelchen“ wurde

    Manche Hunde bekommen irgendwann einen Spitznamen.

    Nicht, weil man ihn sich vorher überlegt.

    Sondern weil irgendwann etwas passiert…

    …und plötzlich bleibt dieser Name einfach hängen.

    Bei meinen beiden Labrador-Hündinnen war das genauso.

    Heute heißen sie bei uns oft gar nicht mehr Maja und Elina.

    Sondern:

    👉 Taschendieb.

    👉 Rüpelchen.

    Und ganz ehrlich?

    Die Namen passen einfach perfekt.


    🐾 Maja – der Taschendieb

    Maja war schon immer unglaublich geschickt und erstaunlich einfallsreich.

    Nicht laut.

    Nicht hektisch.

    Und ganz bestimmt kein Hund, der einem etwas einfach aus der Hand nimmt.

    Sie beobachtet.

    Überlegt.

    Und wenn sich eine Gelegenheit bietet…

    nutzt sie sie.

    Genau das macht sie bis heute aus.

    Beim Spazierengehen haben Nicky und ich fast immer Leckerchen dabei.

    Und ehrlich gesagt sind es meistens sogar dieselben.

    Das interessiert Maja allerdings überhaupt nicht.

    Denn offenbar gilt bei ihr eine ganz einfache Regel:

    Leckerchen von anderen schmecken grundsätzlich besser.

    Deshalb läuft sie besonders gerne neben Nicky.

    Und manchmal passiert etwas, das uns jedes Mal wieder zum Schmunzeln bringt.

    Maja stellt sich auf die Hinterbeine.

    Läuft ein Stück ganz selbstverständlich neben Nicky her.

    Und steckt dabei ihre Schnute zielstrebig in die Jackentasche.

    Nicht hektisch.

    Nicht heimlich.

    Sondern mit einer Ruhe, als würde sie einfach kontrollieren, ob dort auch wirklich die richtigen Leckerchen eingepackt wurden.

    Natürlich bleibt das nicht lange unbemerkt.

    Aber manchmal reicht dieser kurze Moment schon aus, damit ein Leckerchen verschwindet.

    🐾 Maja denkt:

    „Ich wollte doch nur kontrollieren, ob Du auch die richtigen Leckerchen dabeihast.“

    Oder vielleicht:

    „Komisch… dieselben Leckerchen schmecken bei Dir irgendwie viel besser.“ 😄

    Seitdem heißt sie bei uns liebevoll:

    Taschendieb.


    🐾 Elina – das Rüpelchen

    Und dann gibt es Elina.

    Sie ist eigentlich ein ganz zarter Hund.

    Liebevoll.

    Sensibel.

    Und fremden Hunden gegenüber oft sogar eher vorsichtig.

    Aber…

    es gibt einen Moment, in dem sich das schlagartig ändert.

    Wenn gespielt wird.

    Dann scheint Elina in ihren ganz eigenen Arbeitsmodus zu wechseln.

    Und plötzlich gibt es nur noch:

    👉 rennen.

    👉 drehen.

    👉 toben.

    👉 Vollgas.

    Am liebsten natürlich gemeinsam mit Maja, Wilma und Manni.

    Und genau dann sucht sie sich grundsätzlich den größten Stock aus, den sie finden kann.

    Nicht klein.

    Nicht handlich.

    Sondern möglichst lang.

    Und natürlich quer getragen.

    Das Problem dabei:

    Während Elina voller Begeisterung durch den Wald flitzt, denkt sie ungefähr keine Sekunde darüber nach, wo dieser Stock gerade endet.

    Deshalb landete dieser Stock schon mehr als einmal in unseren Kniekehlen.

    Oder überraschte Maja, Wilma oder Manni ziemlich unvermittelt.

    Nicht mit Absicht.

    Sondern weil Elina beim Spielen völlig in ihrer eigenen Welt ist.

    🐾 Elina denkt:

    „Der Stock passt doch wunderbar… ihr müsst nur ein bisschen besser aufpassen.“

    Und genau deshalb wurde aus Elina irgendwann liebevoll unser kleines

    Rüpelchen.


    Wer Elina nur von Spaziergängen kennt, würde wahrscheinlich nie auf die Idee kommen, sie „Rüpelchen“ zu nennen.

    Fremden Hunden begegnet sie oft vorsichtig und zurückhaltend.

    Aber sobald Maja, Wilma und Manni dabei sind, sieht die Welt ganz anders aus.

    Dann wird aus der vorsichtigen Elina plötzlich ein kleiner Wirbelwind.

    Genau diese besondere Seite von ihr kannst Du auch in unserer Geschichte über ihre Hundefreunde kennenlernen.

    👉 Beste Freunde auf vier Pfoten – warum manche Hunde einfach zusammengehören


    🐾 Und dann kam Nicky…

    Eigentlich wäre die Geschichte hier zu Ende.

    Wenn da nicht meine Freundin Nicky wäre.

    Eines Tages schrieb sie mir eine WhatsApp-Nachricht:

    „Ich freue mich morgen auf Taschendieb und Rüpelchen.“

    Ich saß gerade mit einer Bekannten in einem Restaurant.

    Natürlich…

    ohne Brille.

    Ich warf nur einen schnellen Blick auf mein Handy.

    Und las:

    „Ich freue mich morgen auf Taschenlampe…“

    Ich stutzte.

    Taschenlampe?

    Warum freute sich Nicky denn auf eine Taschenlampe?

    Ich schaute noch einmal hin.

    Und plötzlich fiel es mir auf.

    Dort stand natürlich gar nicht Taschenlampe.

    Sondern Taschendieb.

    Ich musste so laut lachen, dass meine Bekannte mich völlig irritiert anschaute.

    Meine Bekannte wusste überhaupt nicht, warum ich plötzlich so lachen musste – und ich glaube, ihr war die ganze Situation deutlich peinlicher als mir.

    Während ich Tränen gelacht habe, wusste sie überhaupt nicht, was gerade so komisch war.

    Seit diesem Tag ist endgültig klar:

    Bei uns heißen die beiden längst nicht mehr nur Maja und Elina.

    Sondern manchmal einfach…

    ❤️ Taschendieb und Rüpelchen.

    🐾 Und jetzt bin ich neugierig:

    Hat Dein Hund eigentlich auch einen Spitznamen?

    Und wie ist er entstanden?

    Ich freue mich auf Eure Geschichten. ❤️

  • 🐾Warum unsere Maja-Mama-Tage entstanden sind

    🐾Warum unsere Maja-Mama-Tage entstanden sind

    Oder: Was mir meine eigenständige Labradorhündin beigebracht hat.

    Manche Hunde möchten gefallen.

    Und manche…

    …denken erst einmal selbst nach.

    🐾 Elina gehört eindeutig zur ersten Kategorie.

    Sie möchte gefallen.

    Eigentlich immer.

    Jeden Tag.

    Jede Minute.

    Manchmal habe ich das Gefühl, sie fragt schon mit ihren Blicken:

    „Was kann ich jetzt für Dich tun?“

    Genau deshalb passt der Begriff „Will to please“ so wunderbar zu ihr.

    👉 Wie Elina den berühmten Will to please jeden Tag lebt, erzähle ich in diesem Beitrag.

    🐾 Und dann gibt es Maja.

    Maja liebt ihre Menschen über alles.

    Aber wenn sie eine eigene Idee hat…

    …dann verfolgt sie diese manchmal mit einer erstaunlichen Konsequenz.

    Nicht aus Trotz.

    Nicht, weil sie nicht hört.

    Sondern weil sie schon immer ihren ganz eigenen Kopf hatte.

    Und genau das liebe ich an ihr.


    Maja war schon immer ein kleiner Freigeist

    Schon als Welpe war Maja voller Energie.

    Neugierig.

    Lebensfroh.

    Für jedes Abenteuer zu haben.

    Und manchmal kam sie auf Ideen, auf die vermutlich nur ein Labrador kommen kann.

    Mitten in der Nacht beschloss sie einmal, unsere Zimmerpflanze genauer zu untersuchen.

    Ein anderes Mal fand sie, dass Schuhe vielleicht doch nicht nur zum Anziehen da sind.

    🐾 Maja denkt:

    „Man weiß schließlich nie, was sich darin versteckt.“

    Sie war nie ein Hund, der einfach nur hinterherlief.

    Sie dachte mit.

    Und manchmal eben auch anders als ich.


    Dann kam die Pubertät

    Während der Pubertät wurde diese Seite plötzlich deutlich stärker.

    Wenn Maja etwas nicht gefiel…

    …machte sie kurzerhand ihr eigenes Ding.

    Sie zog phasenweise an der Leine.

    Sie hörte manchmal einfach nicht.

    Und wenn sie ohne Leine unterwegs war, konnte es durchaus passieren, dass sie beschloss:

    „Heute gehen wir hier entlang.“

    Nicht ständig.

    Aber immer wieder.

    Und ehrlich gesagt brachte mich das manchmal ganz schön zum Nachdenken.

    Denn eigentlich konnte sie all das.

    Sie wusste genau, was ich von ihr wollte.

    Aber manchmal schien sie innerlich einfach nicht mehr bei uns zu sein.

    Ich fragte mich oft:

    „Was mache ich nur?“


    Ich suchte nach einer Lösung

    Natürlich probierten wir vieles.

    Ein bisschen mehr Training.

    Mehr Beschäftigung.

    Mehr Konsequenz.

    Doch tief in meinem Bauch hatte ich das Gefühl:

    Das ist es nicht.

    Denn Maja konnte all das.

    Sie war nicht unsicher.

    Nicht überfordert.

    Und sie war auch kein Hund, der grundsätzlich nicht hören wollte.

    Es fühlte sich einfach anders an.


    Die Idee der Maja-Mama-Tage

    Eines Tages entstand ein Gedanke.

    Was wäre eigentlich, wenn Maja gar nicht mehr Beschäftigung braucht…

    …sondern einfach mehr Zeit nur mit mir?

    Also begannen unsere Maja-Mama-Tage.

    Tage, an denen wir ganz bewusst etwas nur zu zweit unternahmen.

    Ein Spaziergang.

    Ein gemeinsames Abenteuer.

    Einfach Zeit.

    Ohne Ziel.

    Ohne Training.

    Ohne Erwartungen.

    Nur wir beide.


    Dabei liebt Maja Elina über alles

    Vielleicht klingt das im ersten Moment widersprüchlich.

    Denn Maja und Elina sind ein tolles Team.

    Sie spielen zusammen.

    Sie kuscheln miteinander.

    Sie schlafen oft gemeinsam in einem Körbchen.

    Und trotzdem wurde mir klar:

    Auch Hunde, die sich von Herzen lieben, brauchen manchmal ihren Menschen ganz für sich allein.

    Während Maja ihre Mama-Zeit genießt, fährt Elina regelmäßig zu Oma und Opa.

    Dort ist sie der absolute Enkelhund.

    Sie wird verwöhnt.

    Bekommt ganz viel Aufmerksamkeit.

    Und genießt jede Minute.

    Heute glaube ich, dass beide genau diese besondere Zeit brauchen.

    Jede auf ihre eigene Weise.


    Und dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte

    Es war tatsächlich, als würde jemand einen Schalter umlegen.

    Nach unseren Maja-Mama-Tagen war sie plötzlich wieder…

    …ganz bei uns.

    Aufmerksam.

    Kooperativ.

    Ansprechbar.

    Nicht perfekt.

    Denn natürlich blieb sie Maja.

    Wenn sie eine eigene Idee hatte, hatte sie auch weiterhin eine eigene Idee.

    Aber diese Phasen, in denen sie scheinbar auf Durchzug schaltete, waren verschwunden.

    Damals dachte ich zuerst:

    „Die Pubertät ist vorbei.“

    Doch irgendwann merkte ich:

    Nein.

    Denn auch später gab es hin und wieder solche Phasen.

    Nicht oft.

    Aber immer mal wieder.

    Und jedes Mal passierte genau das Gleiche.

    Wir verbrachten bewusst Zeit nur miteinander.

    Und kurze Zeit später war Maja wieder ganz bei uns.

    Als hätte sie einfach sagen wollen:

    „Mama… ich brauche Dich gerade einfach mal für mich allein.“

    Was ich daraus gelernt habe

    Diese Erfahrung hat meinen Blick auf Hunde verändert.

    Manchmal versuchen wir, Verhalten zu verändern.

    Dabei braucht unser Hund vielleicht gar kein neues Training.

    Vielleicht braucht er einfach mehr Verbindung.

    Mehr gemeinsame Zeit.

    Mehr Aufmerksamkeit.

    Nicht als Belohnung.

    Nicht, weil er etwas falsch gemacht hat.

    Sondern weil Beziehungen gepflegt werden möchten.


    Unsere Maja-Mama-Tage gibt es bis heute

    Heute gehören sie ganz selbstverständlich zu unserem Leben.

    Nicht, weil Maja Probleme macht.

    Sondern weil sie uns beiden guttun.

    Und weil ich weiß, wie wichtig diese gemeinsame Zeit für uns ist.

    🐾 Maja denkt:

    „Heute gehört meine Mama nur mir.“

    🐾 Elina denkt:

    „Kein Problem… ich fahre solange zu Oma und Opa. Dort bin ich schließlich der Enkelhund.“ ❤️

    Die Maja-Mama-Tage haben Maja nicht verändert.

    Sie haben unsere Verbindung verändert.

    Maja blieb genau der Hund, der sie immer war – liebevoll, eigenständig und manchmal fest davon überzeugt, dass alles, was erreichbar ist, eigentlich ihr gehört.

    👉 Die Butter-Geschichte ist dafür wahrscheinlich das beste Beispiel.


    Mein Fazit

    Maja hat mir etwas sehr Wertvolles beigebracht.

    Eigenständig zu sein bedeutet nicht, weniger verbunden zu sein.

    Im Gegenteil.

    Gerade Hunde mit einem eigenen Kopf brauchen manchmal einfach das Gefühl:

    „Heute geht es nur um uns beide.“

    Heute ist Maja immer noch meine kleine Entfesselungskünstlerin.

    Immer noch voller eigener Ideen.

    Und manchmal entscheidet sie auch heute noch, dass ihr Plan gerade besser ist als meiner.

    Und weißt Du was?

    Ich lächle inzwischen darüber.

    Denn ich habe gelernt:

    Manche Hunde möchten gefallen.

    Andere möchten verstanden werden.

    Und manchmal brauchen sie dafür gar kein neues Training.

    Sondern einfach nur Zeit.

    Zeit mit ihrem Menschen.

    Und genau deshalb wird es unsere Maja-Mama-Tage wohl immer geben. 🤎

    👉 Maja war übrigens schon als Welpe eine kleine Entfesselungskünstlerin. Warum sie heute ein Panikgeschirr trägt und wie sie sich früher regelmäßig aus ihrem Geschirr befreit hat, erzähle ich in diesem Beitrag.

  • 🐾Apis für Hunde – wenn Maja wieder Freundschaften schließt, die anders enden als geplant

    🐾Apis für Hunde – wenn Maja wieder Freundschaften schließt, die anders enden als geplant

    Wenn ich an Apis denke, denke ich automatisch an Maja.

    Und an Blumenwiesen.

    Denn Maja liebt Blumen.

    Zumindest scheint sie das zu glauben.

    Während andere Hunde einfach vorbeilaufen, muss Maja grundsätzlich überall ihre Nase hineinstecken.

    In jede Blüte.

    In jedes Grasbüschel.

    Und manchmal begegnet sie dabei jemandem, der diese Kontaktaufnahme etwas anders versteht als sie. 😄

    🐾 Maja denkt:

    „Hallo, wer bist du denn?“

    🐝 Die Biene denkt:

    „Bitte Abstand halten!“


    Apis begleitet uns nicht nur auf Blumenwiesen

    Wenn ich an Apis denke, denke ich zwar zuerst an Bienen, Wespen und neugierige Labradornasen.

    Aber tatsächlich begleitet uns das Mittel auch noch in einer ganz anderen Situation.

    Bei Elina.

    Elina liebt Wasser.

    Und wenn sie einmal schwimmen darf, würde sie am liebsten gar nicht mehr aufhören.

    🐾 Elina denkt:

    „Noch eine Runde.“

    Und noch eine.

    Und noch eine. 😄

    Manchmal merkt man nach sehr langen Schwimmeinheiten allerdings, dass die Blase etwas empfindlich reagiert.

    Auch in solchen Situationen habe ich Apis schon eingesetzt.

    Deshalb verbinde ich das Mittel heute nicht nur mit Blumenwiesen und Bienen.

    Sondern auch mit Sommer, Wasser und Elina.


    Was ist Apis überhaupt?

    Apis mellifica wird aus der Honigbiene hergestellt.

    In der Homöopathie wird es traditionell immer dann eingesetzt, wenn Beschwerden an die Reaktion auf einen Bienenstich erinnern.

    Typisch sind:

    👉 Schwellungen

    👉 Rötungen

    👉 Juckreiz

    👉 brennende oder stechende Beschwerden

    Ein klassisches Merkmal von Apis ist außerdem:

    👉 Kälte tut gut.

    Während Wärme häufig als unangenehm empfunden wird.


    Warum Apis in unserer Hausapotheke nicht fehlt

    Gerade im Frühjahr und Sommer sind wir viel unterwegs.

    Wiesen.

    Felder.

    Blühende Wegränder.

    Genau die Orte, die Maja besonders spannend findet.

    Und genau die Orte, an denen sich manchmal Bienen oder Wespen aufhalten.

    Deshalb gehört Apis seit vielen Jahren zu den Mitteln, die in unserer Hausapotheke und auch in unserer Taschenapotheke nicht fehlen.

    👉 Welche weiteren Mittel sich dort befinden, erfährst du hier:

    Unsere homöopathische Hausapotheke für Hunde

    👉 Und das begleitet uns unterwegs:

    Meine homöopathische Taschenapotheke für Hunde


    Der Apis-Typ – gibt es so etwas wirklich?

    In der klassischen Homöopathie wird häufig vom sogenannten Konstitutionstyp gesprochen.

    Der Apis-Typ wird oft beschrieben als:

    👉 aktiv

    👉 fleißig

    👉 ständig in Bewegung

    👉 aufmerksam

    👉 manchmal etwas impulsiv

    Wenn ich diese Beschreibung lese, muss ich an Elina denken.

    Zumindest an den Teil mit dem ständigen In-Bewegung-Sein. 😄

    Trotzdem würde ich Elina eher dem Pulsatilla-Typ zuordnen.

    Denn Konstitutionstypen beschreiben immer nur Tendenzen.

    Kein Hund passt vollständig in eine einzige Schublade.

    👉 Mehr über Elina und ihr Konstitutionsmittel erfährst du hier:

    Pulsatilla für Hunde


    Apis und Kräuter – zwei unterschiedliche Wege

    Neben Homöopathie arbeite ich auch gerne mit Kräutern.

    Für mich sind das zwei unterschiedliche Ansätze:

    👉 Kräuter wirken auf körperlicher Ebene

    👉 Homöopathische Mittel wirken auf energetischer Ebene

    Beides hat seinen Platz.

    Und oft ergänzen sich beide Wege wunderbar.

    👉 Mehr dazu findest du hier:

    Kräuter für Hunde – natürliche Unterstützung im Alltag


    Apis in unserer Hausapotheke

    Zum Glück mussten wir Apis bisher nur selten einsetzen.

    Aber genau so mag ich es.

    Manche Mittel liegen jahrelang im Schrank.

    Und wenn man sie braucht, ist man froh, dass sie da sind.

    Deshalb gehört Apis seit vielen Jahren zu unserer Hausapotheke.

    Wie viele andere homöopathische Mittel und Kräuter bestelle ich es meist über die Bio-Apotheke.

    👉 Apis in der Bio-Apotheke ansehen


    Mein Fazit

    Apis ist für mich eines dieser Mittel, die sofort ein Bild im Kopf entstehen lassen.

    Eine Blumenwiese.

    Eine neugierige Labradornase.

    Und eine Biene, die mit dieser Nähe nicht ganz einverstanden ist. 😄

    🐾 Maja denkt:

    „Ich wollte doch nur Hallo sagen.“

    🐝 Die Biene denkt:

    „Mission erfolgreich beendet.“

    💚 Viele naturheilkundlichen Produkte, über die ich im Blog berichte, beziehe ich seit Jahren über die Bio-Apotheke.

    👉 Zur Bio-Apotheke

    Hinweis: Die Bio-Apotheke ist Partner von Ehrlich auf vier Pfoten. Wenn Du über meinen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

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  • 🐾Wenn Maja zu Major wird – Hormone, Labradore und eine fast veröffentlichte Anzeige

    🐾Wenn Maja zu Major wird – Hormone, Labradore und eine fast veröffentlichte Anzeige

    Es gibt Phasen, da erkenne ich meinen eigenen Hund kaum wieder.

    Und nein, ich spreche nicht von Welpenzeit, Pubertät oder Matschattacken.

    Ich spreche von der Zeit nach der Läufigkeit.

    Denn dann passiert bei Maja manchmal etwas sehr Merkwürdiges:

    👉 Aus Maja wird plötzlich Major.

    Als plötzlich alles anders wurde

    Das erste Mal fiel mir das vor einigen Jahren auf.

    Maja war mit ihrer Läufigkeit durch.

    Eigentlich sollte wieder Ruhe einkehren.

    Stattdessen entwickelte sie plötzlich ein völlig neues Hobby:

    👉 Elina besteigen.

    Und zwar ständig.

    Elina verstand die Welt nicht mehr.

    🐾 Elina denkt:

    „Spielen wir jetzt?“

    🐾 Maja denkt:

    „Keine Zeit für Erklärungen.“

    Maja war wie in einem Tunnel.

    Kaum stand Elina irgendwo herum, hing Maja schon wieder auf ihr.

    Für Elina war das verwirrend.

    Für mich war es anstrengend.

    Und ehrlich gesagt:

    Für alle Beteiligten ziemlich nervig.

    Mein erster Gedanke: Hormone

    Da ich das Verhalten von Maja sonst überhaupt nicht kannte, war schnell klar:

    Hier stimmt hormonell etwas nicht.

    Zunächst gab ich ihr ihr Konstitutionsmittel Pulsatilla.

    Das brachte etwas Entlastung.

    Aber das eigentliche Problem verschwand nicht.

    Heute würde ich übrigens sagen:

    Konstitutionsmittel sind noch einmal ein eigenes Thema.

    Dazu schreibe ich irgendwann einen separaten Artikel.

    Meine Tierärztin hatte eine klare Meinung

    Natürlich habe ich das Thema auch mit meiner Tierärztin besprochen.

    Ihre Aussage war recht eindeutig.

    Ja, es gäbe hormonelle Medikamente.

    Aber diese greifen teilweise sehr stark in den Hormonhaushalt ein.

    Sie selbst würde sie nur sehr zurückhaltend einsetzen.

    Ihr Rat war:

    👉 Die Hunde in dieser Zeit möglichst trennen.

    Eine verständliche Empfehlung.

    Im Alltag aber gar nicht so einfach umzusetzen.

    Denn Maja und Elina leben natürlich zusammen.

    Die Anzeige, die niemals veröffentlicht wurde

    Eines Abends war ich so genervt, dass ich aus Spaß eine Anzeige schrieb.

    Natürlich nicht ernst gemeint.

    Und natürlich habe ich sie niemals veröffentlicht.

    Sie lautete ungefähr so:

    Major – schwarzer Labrador-Rüde abzugeben

    2 Jahre alt.

    Grundgehorsam vorhanden.

    Verschmust.

    Verspielt.

    Sollte dringend kastriert werden.

    Dazu setzte ich ein Foto von Maja.

    Die Anzeige schickte ich an meine Freundin Nicky.

    Dummerweise war Nicky gerade mit ihrem Mann auf einem Elternabend.

    Und noch dummererweise hatte sie die Nachricht nur überflogen.

    Als sie später im Auto saßen, rief sie mich völlig aufgelöst an.

    „Das gibt’s doch nicht!“

    „Typisch!“

    „Die Leute schaffen sich einen Hund an und geben ihn dann wieder ab!“

    „Unfassbar!“

    Je länger sie redete, desto schwieriger wurde es für mich, ernst zu bleiben.

    Irgendwann bekam ich einen Lachanfall.

    Das stoppte ihren Redefluss sofort.

    Ich sagte nur:

    „Schau bitte nochmal auf das Foto.“

    Kurze Stille.

    Dann:

    „Das ist ja Maja!“

    Und anschließend lachten wir beide Tränen.

    Was uns wirklich geholfen hat

    Mit der Zeit habe ich gelernt, diese hormonelle Phase besser zu begleiten.

    Heute bekommt Maja rund um ihre Läufigkeit gezielt Unterstützung.

    Dazu gehören:

    👉 Pulsatilla

    👉 Lachesis

    👉 sowie eine Kräutermischung zur Unterstützung des Hormonhaushalts

    Mit dieser Kombination kommen wir inzwischen deutlich entspannter durch diese Zeit.

    Die Kräuter gebe ich etwa vier Wochen lang ins Futter.

    Und ehrlich gesagt:

    Seitdem ist Major deutlich kürzer zu Besuch. 😄

    Wer Maja kennt, weiß allerdings:

    Ganz verschwinden wird ihr Talent für fragwürdige Entscheidungen vermutlich nie. 😄

    Egal ob Hormone, Blumenwiesen oder andere Abenteuer – langweilig wird es mit ihr selten.

    👉 Wie kreativ Maja manchmal sein kann, erfährst du auch hier:

    Maja und die Sache mit dem Matsch

    Mein Blick darauf

    Nicht jede Verhaltensänderung ist Erziehung.

    Nicht jede Verhaltensänderung ist Ungehorsam.

    Und manchmal steckt schlicht der Hormonhaushalt dahinter.

    Gerade bei Hündinnen lohnt es sich deshalb, genauer hinzuschauen.

    Heute weiß ich:

    Wenn Maja plötzlich beginnt, sich sehr ungewöhnlich zu verhalten, schaue ich zuerst auf die hormonelle Situation.

    Und meistens erklärt sich dann vieles ganz von allein.

    🐾 Elina denkt:

    „Ich bin froh, dass Major nicht dauerhaft eingezogen ist.“

    🐾 Maja denkt:

    „Ich fand die Idee eigentlich ganz gut.“

    Hinweis

    Die Kräutermischung Phytormon, die ich in dieser Zeit verwende, beziehe ich über die Bio-Apotheke.

    👉 Zur Bio-Apotheke

    Hinweis: Die Bio-Apotheke ist Partner von Ehrlich auf vier Pfoten. Wenn Du über meinen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

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  • 🐾Showlinie oder Arbeitslinie? Warum Labradore so unterschiedlich sind

    🐾Showlinie oder Arbeitslinie? Warum Labradore so unterschiedlich sind

    Seit über 30 Jahren begleiten mich Labradore.

    Mein erster Labrador war Kaba.

    Ein Chocolate Lab.

    Und ganz ehrlich?

    Als sie zu uns kam, war sie ein kleines dickes Klötzchen. 😄

    Verfressen war sie ihr Leben lang.

    Diät kannte sie gut.

    Nicht freiwillig natürlich.

    🐾 Kaba dachte:
    „Wenn ich es riechen kann, kann ich es essen.“

    Trotzdem war Kaba alles andere als ein gemütlicher Sofahund.

    Sie hatte diese typische Labrador-Grundpower.

    Diese Energie, die irgendwo immer vorhanden ist.

    Nur zeigte sie sich bei ihr anders.

    Ruhiger.

    Gelassener.

    Weniger hektisch.

    Aber definitiv vorhanden.

    Kaba und das Wasser

    Wenn es um Wasser ging, war allerdings Schluss mit gemütlich.

    Kaba war wasserverrückt.

    Wirklich.

    Sie ging sogar in zugefrorene Teiche.

    Dort klopfte sie sich mit den Pfoten kleine Rinnen ins Eis, damit sie schwimmen konnte.

    Ja.

    Du hast richtig gelesen. 😄

    Und als wäre das noch nicht genug, kam ich eines Tages nach Hause und hörte Wasser im Badezimmer.

    Viel Wasser.

    Kaba war in die Badewanne gesprungen, hatte sich vermutlich mit der Pfote den Einhebel-Wasserhahn geöffnet und spielte fröhlich im Wasser.

    Zum Glück hatte sie nicht auf den Stöpsel getreten.

    Sonst wäre unser Badezimmer vermutlich zum Hallenbad geworden.

    🐾 Kaba dachte sicher:
    „Ich habe nur etwas Wellness gemacht.“

    Dann kamen Maja und Elina

    Viele Jahre später zogen Maja und Elina bei uns ein.

    Und genau hier wird es spannend.

    Denn Elina stammt vom gleichen Züchter wie damals Kaba.

    Maja dagegen von einem ganz anderen Züchter.

    Eigentlich könnte man erwarten, dass Elina Kaba ähnlicher ist.

    Aber genau das Gegenteil ist der Fall.

    Denn Maja erinnert mich bis heute viel stärker an Kaba.

    Elina dagegen ist … nun ja …

    👉 Elina.

    Maja – gemütlich, bis jemand den Schalter umlegt

    Viele Menschen halten Maja für die Ruhige.

    Und ja.

    Sie liebt Sofas.

    Sie liebt Menschen.

    Und sie liebt Essen.

    Vor allem Essen.

    Nicht ohne Grund heißt sie bei uns:

    👉 Taschendieb.

    Denn Maja hat die erstaunliche Fähigkeit entwickelt, Leckerchen direkt aus Jackentaschen zu organisieren.

    Fast lautlos.

    Fast professionell.

    🐾 Maja denkt:
    „Wenn Du die Leckerchen trägst, kann ich sie auch holen.“

    Wer Maja allerdings nur auf dem Sofa erlebt, kennt nur die halbe Wahrheit.

    Denn sobald sie eine Aufgabe bekommt, verändert sie sich komplett.

    Wenn irgendwo ein Dummy liegt, den sie suchen soll?

    Dann rast sie los.

    Schnell.

    Ausdauernd.

    Konzentriert.

    Bei Maja wirkt alles überlegt.

    Fast so, als hätte sie vorher einen Plan erstellt.

    🐾 Maja denkt:
    „Ich weiß genau, wo ich suchen muss.“

    Und das stimmt sogar.

    Elina – Vollgas mit System

    Elina macht keine Pläne.

    Zumindest wirkt es so. 😄

    Wenn ein Dummy fliegt, gibt es bei ihr nur eine Reaktion:

    👉 LOS!

    🐾 Elina denkt:
    „ICH HAB IHN GESEHEN!“

    Und weg ist sie.

    Hin.

    Zurück.

    Quer über die Wiese.

    Noch einmal zurück.

    Auf den ersten Blick wirkt alles ein bisschen chaotisch.

    Bis man merkt:

    👉 Auch Elina findet den Dummy.

    Und zwar zuverlässig.

    Nur eben auf ihre Art.

    Maja liebt das Suchen.

    Elina liebt das Rennen.

    Und genau daran sieht man bereits, wie unterschiedlich Labradore sein können.

    Der größte Unterschied: Elinas „Will to Please“

    Wenn ich die größte Besonderheit von Elina beschreiben müsste, wäre es nicht ihre Geschwindigkeit.

    Es wäre ihr Bedürfnis, etwas für mich zu tun.

    Immer.

    Während Maja durchaus entspannen kann und Kaba das Leben eher gelassen genommen hat, scheint Elina ständig auf der Suche nach ihrer nächsten Aufgabe zu sein.

    Und wenn keine Aufgabe da ist?

    Dann erfindet sie eine.

    🐾 Elina denkt:
    „Keine Sorge. Ich habe schon etwas gefunden.“

    Dieses Verhalten nennt man beim Labrador oft:

    👉 Will to Please

    Der Wunsch, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten.

    Zu helfen.

    Zu gefallen.

    Bei Elina ist dieser Wunsch so ausgeprägt, dass er manchmal sehr kreative Formen annimmt.

    Plötzlich verschwinden:

    👉 Socken

    👉 Kissen

    👉 Fernbedienungen

    👉 Schuhe

    Nicht aus Bosheit.

    Nicht weil sie etwas kaputt machen möchte.

    Sondern weil Elina fest davon überzeugt ist, dass diese Dinge irgendwo gebraucht werden könnten.

    Tatsächlich bringt sie damit eine Eigenschaft mit, die ich bei all meinen Labradoren beobachten konnte:

    👉 das sogenannte weiche Maul.

    Labradore wurden ursprünglich dafür gezüchtet, Wild für den Jäger zu apportieren.

    Dabei sollten sie das Wild vorsichtig aufnehmen und unbeschädigt zurückbringen.

    Genau deshalb tragen viele Labradore Gegenstände erstaunlich sanft.

    Kaba konnte das.

    Maja kann das.

    Und Elina natürlich auch.

    Wer selbst mit einem Labrador lebt, kennt das vielleicht:

    👉 Schuhe werden getragen.

    👉 Socken werden getragen.

    👉 Dummys werden getragen.

    Und manchmal auch Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass sie plötzlich transportiert werden müssen. 😄

    🐾 Elina denkt:
    „Ich passe nur darauf auf.“

    Wenn ich etwas suche, schaue ich inzwischen oft zuerst in ihr Körbchen.

    Und das Verrückte daran?

    Wenn ich sie losschicke, findet sie diese Dinge immer wieder.

    Sie bringt tatsächlich genau das, wofür ich sie losgeschickt habe.

    🐾 Elina denkt:
    „Ich habe das nicht weggenommen. Ich habe es nur woanders hingebracht.“

    👉 Warum meine Socken inzwischen manchmal woanders wohnen, erzähle ich hier:

    Will to Please – warum meine Socken jetzt woanders wohnen

    Was hat das mit Arbeitslinie und Showlinie zu tun?

    Natürlich habe ich mich schon vor vielen Jahren mit den unterschiedlichen Labrador-Linien beschäftigt.

    Denn wer einmal Labrador-Fan geworden ist, landet früher oder später automatisch bei diesem Thema.

    Grundsätzlich unterscheidet man häufig zwischen:

    👉 Arbeitslinie (Field-Trial-Linie)

    👉 Showlinie (klassische Linie)

    Die Arbeitslinie wurde vor allem für die Jagd und die Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet.

    Typisch sind:

    🐾 leichterer Körperbau

    🐾 hohe Ausdauer

    🐾 viel Bewegungsfreude

    🐾 starke Arbeitsmotivation

    🐾 ausgeprägter Will to Please

    Die klassische Showlinie wirkt dagegen oft etwas ruhiger.

    Typisch sind:

    🐾 kräftigerer Körperbau

    🐾 breiterer Kopf

    🐾 gelasseneres Temperament

    🐾 hohe Familienfreundlichkeit

    Aber genau hier wird es interessant.

    Denn die Realität ist oft deutlich vielfältiger als jede Beschreibung.

    Und wo passen Kaba, Maja und Elina hinein?

    Kaba war für mich immer eher der klassische Labrador.

    Kräftig.

    Gemütlich.

    Verfressen.

    Und trotzdem voller Energie.

    Maja erinnert mich bis heute in vielen Punkten an sie.

    Dabei stammt sie von einem ganz anderen Züchter.

    Elina dagegen stammt vom gleichen Züchter wie Kaba.

    Trotzdem zeigt sie viele Eigenschaften, die man eher mit Arbeitslinien verbindet.

    Mehr Tempo.

    Mehr Arbeitsfreude.

    Mehr „Ich brauche eine Aufgabe“.

    Und genau deshalb finde ich die Diskussion um Arbeitslinie und Showlinie zwar spannend – aber oft auch etwas zu einfach.

    Warum ich Standardzuchten so spannend finde

    Sowohl Kaba als auch Elina stammen aus einer sogenannten Standardzucht.

    Und genau das zeigt für mich etwas Wichtiges:

    👉 Nicht jeder Labrador passt perfekt in eine Schublade.

    Manche Hunde bringen mehr Eigenschaften der klassischen Linie mit.

    Andere zeigen deutlich mehr Arbeitslinien-Tendenzen.

    Und manche vereinen beides.

    Genau deshalb kann man einen Labrador nie allein anhand seiner Linie beurteilen.

    Man muss den Hund anschauen.

    Seinen Charakter.

    Seine Vorlieben.

    Seine Persönlichkeit.

    Wasser verbindet sie alle

    So unterschiedlich die drei auch sind:

    Bei einer Sache waren sie sich immer einig.

    👉 Wasser ist großartig.

    Kaba liebte Wasser.

    Maja liebt Wasser.

    Und Elina sowieso.

    Allerdings zeigt sich auch das wieder unterschiedlich.

    Maja planscht gerne.

    Elina würde am liebsten den ganzen Tag schwimmen.

    Und Kaba hätte vermutlich direkt die Badewanne organisiert. 😄

    👉 Warum Labradore Wasser so lieben und weshalb man mit ihnen selten trocken bleibt, kannst Du hier lesen:

    Warum Labradore Wasser lieben (und warum Du nie trocken bleibst)

    Und dann wäre da noch das Thema Futter …

    Eine Sache haben allerdings alle drei gemeinsam:

    👉 Futter ist wichtig.

    Sehr wichtig.

    Kaba kämpfte ihr Leben lang mit ihrem Gewicht.

    Und ganz ehrlich?

    Das überrascht mich bis heute nicht.

    Denn Labradore haben ein besonderes Talent:

    👉 Sie finden Essen.

    Immer. 😄

    Maja hat dieses Talent perfektioniert.

    Einkaufstüten werden kontrolliert.

    Jackentaschen überprüft.

    Küchenarbeitsplatten aufmerksam beobachtet.

    Und wenn irgendwo etwas Essbares auftaucht, ist Maja meistens die Erste, die davon erfährt.

    🐾 Maja denkt:
    „Vielleicht hat da gerade jemand etwas vergessen.“

    Elina steht währenddessen häufig daneben und beobachtet die Situation.

    Nicht ganz so entschlossen.

    Nicht ganz so zielorientiert.

    Eher nach dem Motto:

    🐾 Elina denkt:
    „Dürfen wir das überhaupt?“

    Nicht ohne Grund gelten Labradore als kleine Staubsauger auf vier Pfoten.

    Wobei das nicht automatisch bedeutet, dass jeder Labrador zu dick ist.

    Ganz im Gegenteil.

    Wenn Kaba sehen könnte, welche Futtermengen Maja und vor allem Elina heute manchmal vertilgen, wäre sie vermutlich ziemlich neidisch. 😄

    Während ich bei Maja durchaus darauf achten muss, dass sie nicht zu kräftig wird, bekommt Elina oft fast die doppelte Portion.

    Und trotzdem bleibt sie schlank.

    In Phasen des Fellwechsels bekommt sie sogar zusätzliche Portionen, weil sie sonst manchmal eher wie ein kleiner Windhund aussieht als wie ein Labrador.

    Vor allem in ihren ersten drei Lebensjahren habe ich oft scherzhaft gesagt:

    👉 „Ob das noch ein richtiger Labrador wird?“

    Denn Labradore brauchen einige Zeit, bis sie vollständig ausgewachsen sind.

    Und Elina war in dieser Zeit alles:

    schnell,

    sportlich,

    schlank,

    und ständig in Bewegung.

    Nur eben nicht das, was viele Menschen spontan mit einem Labrador verbinden.

    Und genau deshalb zeigt sie für mich so schön, wie unterschiedlich diese Rasse sein kann.

    Nicht jeder Labrador kämpft mit seinem Gewicht.

    Nicht jeder Labrador ist gemütlich.

    Und nicht jeder Labrador passt in die Schublade, die wir gerade geöffnet haben.

    Und manchmal entstehen aus dieser Futterliebe trotzdem ziemlich lustige Geschichten.

    Zum Beispiel die Sache mit der Butter …

    👉 Warum Maja fest davon überzeugt ist, dass alles Essbare eigentlich ihr gehört, erzähle ich hier:

    Darf mein Hund Butter essen? – oder: Warum Maja findet, dass alles ihr gehört

    Und warum so viele Labradore trotzdem mit ihrem Gewicht kämpfen, obwohl ihre Menschen sich große Mühe geben, erfährst Du hier:

    Mein Hund ist zu dick – warum viele Labradore mit ihrem Gewicht kämpfen

    Mein Fazit

    Nach über 30 Jahren mit Labradoren habe ich eines gelernt:

    Es gibt nicht DEN Labrador.

    Es gab Kaba.

    Es gibt Maja.

    Es gibt Elina.

    Es gibt Wilma.

    Es gibt Manni.

    Wenn Du wissen möchtest wer Wilma und Manni sind und warum auch Hunde echte Freunde haben kannst das hier lesen:

    👉Beste Freunde auf vier Pfoten – warum manche Hunde einfach zusammengehören

    Und jeder dieser Hunde hat mir etwas anderes gezeigt.

    Kaba hat mir gezeigt, wie tief meine Liebe zu dieser Rasse geht.

    Maja zeigt mir jeden Tag, wie viel Ruhe, Ausdauer und Eigenwilligkeit in einem Labrador stecken können.

    Und Elina erinnert mich täglich daran, dass Energie manchmal vier Beine hat und mindestens doppelt so schnell ist wie man selbst. 😄

    Genau darum geht es auch hier im Blog.

    Nicht um perfekte Hunde.

    Nicht um perfekte Erziehung.

    Sondern um das echte Leben.

    Mit Taschendieb.

    Mit Rüpelchen.

    Mit all den kleinen und großen Geschichten, die entstehen, wenn zwei völlig unterschiedliche Hunde den Alltag gemeinsam aufmischen.

    Denn genau davon erzählt Ehrlich auf vier Pfoten.

    Von Maja.

    Von Elina.

    Von Hundegesundheit.

    Von Naturheilkunde.

    Von lustigen Missgeschicken.

    Von kleinen Erkenntnissen.

    Und manchmal auch von Labradoren, die sich heimlich die Badewanne einlassen. 🐾💛

  • 🐾Warum Hunde Matsch lieben und warum ich danach immer putzen darf…

    🐾Warum Hunde Matsch lieben und warum ich danach immer putzen darf…

    Warum wälzen sich Hunde im Matsch? Dieses Verhalten wirkt für uns oft seltsam oder sogar unangenehm – für viele Hunde ist es jedoch ein ganz natürliches Bedürfnis.

    In diesem Artikel erfährst du, warum Hunde Matsch lieben, welche Instinkte dahinterstecken und was dieses Verhalten über deinen Hund aussagt – mit einem kleinen Einblick in unseren Alltag mit Maja und Elina.

    Was für uns wie ein Desaster aussieht…

    …ist für manche Hunde das größte Glück der Welt.

    Ein Wald.
    Ein bisschen Regen.
    Eine perfekt matschige Stelle.

    Und dann:

    👉 Vollgas.
    👉 Rein.
    👉 Und bitte einmal komplett wenden.


    Maja nennt das: Wellness

    Maja liebt Matsch.

    Nicht ein bisschen.
    Nicht vorsichtig.

    👉 Sondern mit voller Überzeugung.

    Heute im Wald?

    Sie ist nicht einfach nur durch eine Pfütze gelaufen.

    👉 Sie hat gebadet.

    Mit Anlauf.
    Mit Körpereinsatz.
    Mit diesem Blick, der ganz klar sagt:

    🐾 Maja denkt:
    Das ist perfekt. Ich bleib hier.


    Und ja… sie ist eher Team „Junge“

    Ich sage das immer wieder:

    👉 Maja ist vom Verhalten her eher der „Junge“

    Robust.
    Direkt.
    Ein bisschen grob.

    Während Elina eher das typische „Mädchen“ ist:

    👉 zierlich
    👉 sauber
    👉 und mit einer sehr klaren Meinung zu Matsch


    Elina… sieht das etwas anders

    Während Maja sich in den Matsch legt…

    steht Elina daneben.

    Schaut.
    Überlegt.
    Und wirkt leicht irritiert.

    🐾 Elina denkt:
    Warum macht sie das freiwillig?

    Denn Elina ist das komplette Gegenteil.

    👉 Sie liebt Wasser
    👉 sie liebt Schwimmen
    👉 und – man glaubt es kaum – sie liebt sogar Duschen

    Wenn ich unter der Dusche stehe,
    würde sie am liebsten direkt mit rein.

    👉 Maja: Waldbaden
    👉 Elina: Spa & Wellness mit frischem Duft

    👉 Und ganz ehrlich: Ob Wasser oder Matsch – für einen Labrador macht das oft keinen großen Unterschied.

    Warum sie Wasser so lieben, habe ich hier mal genauer aufgeschrieben.


    Zwei Hunde – Yin und Yang

    Ich sage immer:

    👉 Maja ist Yin
    👉 Erde, Ruhe, ein bisschen Chaos

    👉 Elina ist Yang
    👉 Bewegung, Klarheit, Ordnung

    Und wenn man die beiden beobachtet, versteht man ziemlich schnell, warum.

    Maja ist:

    👉 erdig
    👉 ruhig
    👉 genießt
    👉 und liegt am liebsten mitten im Matsch 😄

    Elina dagegen ist:

    👉 aktiv
    👉 schnell
    👉 in Bewegung
    👉 und lieber sauber im Wasser unterwegs

    Und genau das beschreibt auch das Prinzip von Yin und Yang.

    Zwei Gegensätze, die sich nicht bekämpfen –
    👉 sondern ergänzen.

    Hell und dunkel.
    Ruhe und Bewegung.
    Erde und Wasser.

    Jeder für sich vollkommen unterschiedlich.
    Und doch:

    👉 nicht vollständig ohne den anderen.

    Denn so sehr Maja in ihrem Matsch versinkt…
    👉 ohne Elinas Schnelligkeit würde oft genau die Bewegung fehlen

    Und so sehr Elina strukturiert und vorsichtig ist…
    👉 ohne Maja würde manchmal die Gelassenheit fehlen, die alles ins Gleichgewicht bringt

    Oder, einfacher gesagt:

    👉 Die eine bringt Ruhe ins Chaos
    👉 die andere Bewegung in die Ruhe

    Und genau das macht die beiden zusammen so besonders.

    Aber warum lieben Hunde Matsch eigentlich so sehr?

    So lustig es aussieht –
    👉 dahinter steckt tatsächlich einiges.


    1. Gerüche – und davon eine ganze Menge

    Für uns:

    👉 „Das stinkt.“

    Für Hunde:

    👉 „Das ist spannend!“

    Hunde haben einen extrem ausgeprägten Geruchssinn.

    👉 Sie können bis zu 300-mal pro Minute schnüffeln
    👉 und nehmen dabei ständig neue Gerüche auf

    Während wir einfach nur „Matsch“ riechen…

    👉 nimmt dein Hund tausende Informationen wahr

    Und genau deshalb passiert das:

    👉 Sie wollen diesen Duft „mitnehmen“
    👉 sich darin wälzen
    👉 ihn auf ihr Fell übertragen


    2. Die Nase ist ihr wichtigstes Werkzeug

    Hunde „sehen“ ihre Welt über die Nase.

    👉 Gerüche bleiben beim Einatmen länger „hängen“ als bei uns
    👉 sie können einzelne Duftspuren auseinanderhalten
    👉 und sogar die Richtung bestimmen

    Und dann gibt es noch das sogenannte Jacobsonsche Organ:

    👉 eine zusätzliche Duft-Analyse-Station hinter den Schneidezähnen

    🐾 Maja denkt:
    Das muss ich genauer untersuchen.


    3. Instinkt aus der Natur

    Dieses Verhalten kommt noch von ihren Vorfahren.

    Wölfe haben sich gewälzt, um:

    👉 ihren Eigengeruch zu überdecken
    👉 sich bei der Jagd anzupassen

    Auch wenn unsere Hunde heute nicht mehr jagen müssen… außer Maja ihre Butter:)

    👉 der Instinkt ist geblieben


    4. Kommunikation unter Hunden

    Wenn sich ein Hund wälzt:

    👉 nimmt er Gerüche auf
    👉 und hinterlässt gleichzeitig seine eigenen

    Für andere Hunde ist das wie eine Nachricht:

    👉 „Ich war hier.“


    5. Abkühlung und echtes Wellness-Programm

    Matsch ist:

    👉 kühl
    👉 weich
    👉 angenehm

    Und für viele Hunde einfach:

    👉 Entspannung pur

    Für Maja ist das kein Zufall.

    👉 Das ist ihr Spa.


    6. Und ganz ehrlich: Es macht ihr einfach Spaß

    Manchmal ist die Antwort ganz simpel:

    👉 Es fühlt sich gut an.

    Wie ein Ganzkörper-Massageprogramm.

    Nur… etwas dreckiger


    Und dann stehst du daneben…

    Und denkst dir:

    👉 Ernsthaft?

    Für den Hund:

    👉 bester Tag ever

    Für dich:

    👉 Waschmaschine läuft

    Nicht nur Elina, auch Wilma und Manni wirken ein bisschen fassungslos.

    Wenn Du wissen willst, wer Wilma und Manni sind, lies den Beitrag :

    Beste Freunde auf vier Pfoten, auch Hunde haben beste Freunde.


    Und genau an diesem Punkt beginnt übrigens mein persönlicher „Nach-Matsch-Managementplan“ 😄

    Denn irgendwann habe ich gelernt:

    👉 Ein nasser, matschiger Labrador passt erstaunlich schlecht einfach so ins Auto.

    Vor allem,
    wenn dieser Labrador Maja heißt.

    Also wartet nach solchen Waldabenteuern inzwischen meistens schon der Hundebademantel.

    Eigentlich nutze ich ihn nach dem Schwimmen,
    damit die Hunde nicht auskühlen.

    Aber ehrlich?

    👉 Für mein Auto ist er inzwischen mindestens genauso wichtig 😄

    Denn der Mantel trocknet nicht nur das Fell,
    sondern fängt tatsächlich einen großen Teil des Matsches direkt auf.

    Und das macht nach einem „Wellnessbad“ im Wald wirklich einen Unterschied.

    Außerdem hilft er dabei,
    die Muskulatur warm zu halten —
    gerade nach kalten Wasser- oder Matschrunden.

    Wie wichtig das sein kann,
    habe ich gemerkt,
    als Maja einmal eine Wasserrute entwickelt hat.

    👉 Darüber habe ich hier geschrieben:
    Wasserrute beim Hund – wenn aus Spaß plötzlich Schmerz wird


    Und nach dem Bad?

    Du wäschst deinen Hund.
    Alles sauber.
    Alles frisch.

    Und fünf Minuten später:

    👉 wälzt er sich im Gras

    Warum?

    👉 Weil dein Shampoo für ihn viel zu intensiv riecht

    🐾 Maja denkt:
    Das muss runter.

    🐾 Elina denkt:
    Okay… ich nehme gerne ein bisschen


    Und falls du dich fragst, wie das Ganze endet…

    👉 Der Matsch ist fest ins Geschirr eingearbeitet
    👉 Maja ist glücklich
    👉 und die Waschmaschine läuft


    Unsere Sicht:

    Was für uns wie ein kosmetischer Totalschaden aussieht…

    👉 ist für Hunde oft:

    ✨ pure Freude
    ✨ Stressabbau
    ✨ Naturverbundenheit

    Und ganz ehrlich?

    👉 Ich würde es Maja nicht nehmen wollen

    Denn genau das ist sie.


    Und Elina?

    Die bleibt beim Wasser.

    Sauber.
    Fein.
    Und leicht verständnislos


    Und du?

    Ist dein Hund eher:

    👉 Team Matsch
    oder
    👉 Team Wasser?

    Ich glaube fest daran:
    Hunde – genau wie wir – brauchen manchmal ihr Gegenstück.

  • 🐾Beeren für Hunde – kleines Superfood vom Wegesrand

    🐾Beeren für Hunde – kleines Superfood vom Wegesrand

    Meine Maja liebt Beeren.

    Und zwar wirklich.

    Ganz besonders die kleinen, die man fast übersieht.

    Die werden mit einer Ernsthaftigkeit gesucht und gefressen,
    als gäbe es nichts Besseres.


    Wenn wir im Wald unterwegs sind, passiert es immer wieder:

    Maja bleibt stehen.
    Schnüffelt.
    Und plötzlich ist klar – hier wächst etwas.

    Brombeeren.
    Himbeeren.
    Heidelbeeren.
    Oder diese kleinen Walderdbeeren. 🍓


    🐾 Maja denkt:
    „Ich habe sie gefunden.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich komme auch.“


    Und während Maja noch ganz konzentriert sucht,
    ist Elina natürlich schon mittendrin.

    Nicht ganz so vorsichtig.
    Nicht ganz so gezielt.

    Aber mit genauso viel Motivation.


    Hunde wissen oft, was ihnen gut tut

    Was ich über die Zeit beobachtet habe:

    👉 Hunde haben oft ein erstaunlich gutes Gespür dafür,
    was ihnen guttut.

    Maja sucht Beeren nicht zufällig.

    Sie findet sie.
    Gezielt.
    Und immer wieder.


    Natürlich heißt das nicht:

    👉 „Einfach alles fressen lassen“

    Aber es zeigt:

    👉 Unsere Hunde haben oft einen Instinkt,
    dem wir zumindest zuhören dürfen.


    Beeren für Hunde – kleine Früchte mit großer Wirkung

    Diese kleinen Beeren sind echte Superfoods.

    Und das nicht nur für uns – sondern auch für unsere Hunde.


    Warum Beeren für Hunde so gesund sind

    • reich an Vitaminen (C, K, B-Vitamine)
    • enthalten Calcium, Eisen und Magnesium
    • voller Antioxidantien
    • unterstützen das Immunsystem
    • schützen die Zellen
    • regen den Stoffwechsel an

    Wenn dich das Thema interessiert: Weitere Möglichkeiten, das Immunsystem deines Hundes zu stärken, findest du hier:

    Immunsystem beim Hund stärken


    Besonders spannend:

    👉 Brombeeren und schwarze Johannisbeeren sind unsere heimische Antwort auf exotische Superfoods wie Goji-Beeren.

    Der dunkle Farbstoff stärkt:

    👉 die Abwehrkräfte
    👉 die Zellgesundheit
    👉 das Immunsystem


    Und auch:

    👉 Heidelbeeren & Himbeeren

    sind kleine Kraftpakete.

    👉 Himbeeren enthalten zusätzlich Eisen
    und können die Blutbildung unterstützen.


    🐾 Maja denkt:
    „Klein, rund, perfekt.“


    Darf mein Hund Beeren fressen?

    👉 Ja – in Maßen absolut!

    Geeignet sind zum Beispiel:

    ✔ Heidelbeeren
    ✔ Himbeeren
    ✔ Brombeeren
    ✔ Johannisbeeren
    ✔ Erdbeeren


    Worauf du unbedingt achten solltest

    Auch wenn Beeren gesund sind:

    👉 Es gibt ein paar wichtige Regeln.


    Beeren für Hunde – Nur kleine Mengen

    Beeren enthalten relativ viel Fruchtzucker.

    👉 Gerade am Anfang:

    • langsam anfüttern
    • kleine Mengen geben

    sonst kann es zu:

    • Durchfall
    • Bauchschmerzen
      kommen

    Nur frische Beeren für Hunde

    👉 keine schimmligen Stellen
    👉 keine verdorbenen Früchte

    sonst drohen ebenfalls Verdauungsprobleme


    Verschiedene Sorten testen

    Jeder Hund ist anders.

    👉 Probier ruhig aus:

    • Himbeeren
    • Brombeeren
    • Heidelbeeren
    • Johannisbeeren
    • Erdbeeren

    und schau, was dein Hund gut verträgt und gerne mag

    Erdbeeren liebt Maja übrigens ganz besonders – dazu habe ich hier mehr geschrieben:

    👉Mag dein Hund Erdbeeren?


    🐾 Elina denkt:
    „Ich probiere erstmal alles.“


    Tipp: So werden Beeren noch besser verwertet

    Viele Hunde schlucken Beeren einfach runter.

    👉 Maja zum Beispiel… ohne groß zu kauen 😄

    🐾 Maja denkt:
    „Schnell weg, bevor Elina kommt.“


    👉 Besser:

    Beeren zerdrücken oder pürieren

    so kann der Körper die Nährstoffe optimal aufnehmen


    Und wie ist es bei uns?

    Bei uns gehören Beeren inzwischen einfach dazu.

    Nicht täglich.
    Nicht geplant.

    Aber immer wieder.


    Maja sucht sie.

    Gezielt.
    Ruhig.
    Fast schon professionell.


    Und Elina?

    Die kommt dazu,
    probiert,
    und entscheidet dann:

    🐾 Elina denkt:
    „Ganz okay… aber hast du noch was anderes?“


    Mein Fazit

    Manchmal sind es die kleinen Dinge,
    die den größten Unterschied machen.

    Ein paar Beeren am Wegesrand.

    Ein kurzer Moment.

    Und zwei Hunde,
    die genau wissen, wo es sich lohnt stehen zu bleiben.


    Und vielleicht ist genau das das Schönste daran:

    👉 Dass unsere Hunde uns zeigen,
    wie viel Gutes oft direkt vor uns liegt.

    Frisst dein Hund auch Beeren – oder hat er ganz eigene „Fundstücke“ im Wald? 🐾