Augenprobleme beim Hund können viele Ursachen haben – von Reizungen und Entzündungen bis hin zu Stress oder Veränderungen im Umfeld. Gerade rote Augen, Ausfluss, Lichtempfindlichkeit oder häufiges Reiben mit der Pfote sollten immer ernst genommen und tierärztlich abgeklärt werden.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie ich Majas Augenprobleme ganzheitlich betrachtet habe, warum für mich nicht nur das Symptom, sondern auch die Ursache dahinter wichtig ist – und weshalb Hunde oft viel mehr wahrnehmen, als wir glauben.
Maja war noch kein halbes Jahr alt
Auf dem Bild ist Maja kein halbes Jahr alt.
Klein.
Aufmerksam.
Und immer ganz nah.
Und dann veränderte sich plötzlich alles.
Mein Mann kam ins Krankenhaus.
Und keine zwei Tage später
begann es bei Maja.
Die ersten Anzeichen von Augenproblemen bei Maja
Ihre Augen wurden rot.
Geschwollen.
Empfindlich.
Sie hatte Ausfluss,
konnte Licht kaum ertragen
und rieb sich ständig mit den Pfötchen die Augen.
Und vor allem:
👉 sie war nicht sie selbst
Unruhig.
Traurig.
Irgendwie verloren.
🐾 Maja denkt:
Ich sehe ihn nicht mehr…
Das Übliche war schnell da – aber es hat nicht gereicht
Selbstverständlich habe ich Maja damals naturheilkundlich unterstützt.
Unter anderem mit Euphrasia – also Augentrost –
homöopathisch,
als Augentropfen
und auch als Kraut im Futter.
Ein weiteres Mittel, das ich bei Augenproblemen immer wieder im Hinterkopf habe, ist Pulsatilla.
Während Euphrasia für mich oft das erste Mittel ist, wenn es um die Augen geht, begegnet mir Pulsatilla ebenfalls immer wieder – besonders dann, wenn Beschwerden nicht ganz so eindeutig erscheinen oder sich verändern.
Deshalb gehört es bis heute zu den Mitteln, die einen festen Platz in unserer Hausapotheke haben.
👉 Mehr über unsere Erfahrungen mit Pulsatilla findest du hier:
Pulsatilla für Hunde – warum dieses Mittel Maja und Elina schon lange begleitet
Augentrost begleitet mich in der Tiernaturheilkunde schon viele Jahre,
weil die Pflanze traditionell besonders mit Augen, Klarheit und Wahrnehmung verbunden wird.
Und irgendwie passte genau das damals auch zu Maja.
👉 Mehr über Augentrost kannst du hier lesen.
Die Euphrasia-Augentropfen, die ich immer gerne verwende,
findest du übrigens hier.
Denn gerade bei Augenproblemen sollte man immer genau hinschauen und körperliche Ursachen tierärztlich abklären lassen.
Aber bei Maja hatte ich von Anfang an das Gefühl:
👉 Das ist noch nicht alles.
🐾 Maja denkt:
Das ist nett… aber das ist nicht das eigentliche Problem.
Typische Symptome bei Augenproblemen beim Hund
Je nach Ursache können Augenprobleme beim Hund ganz unterschiedlich aussehen. Häufige Symptome sind zum Beispiel:
- rote Augen
- geschwollene Augenlider
- Ausfluss aus dem Auge
- Lichtempfindlichkeit
- häufiges Reiben mit der Pfote
- verändertes Verhalten
- Unruhe oder Rückzug
Gerade wenn ein Hund plötzlich anders wirkt, lohnt es sich, nicht nur auf das Auge selbst zu schauen – sondern auch auf das Gesamtbild.
Der Moment, in dem ich genauer hingeschaut habe
Für mich steckt hinter jedem Symptom mehr.
Nicht immer sichtbar.
Nicht immer sofort logisch.
Aber oft spürbar.
Und bei Maja war es plötzlich ganz klar:
👉 Sie hatte ihr Herrchen aus den Augen verloren.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Wenn Hunde Veränderungen stärker wahrnehmen, als wir denken
Was für uns „ein paar Tage Krankenhaus“ sind,
kann für einen Hund etwas ganz anderes bedeuten.
Unsicherheit.
Verlust.
Orientierungslosigkeit.
Vor allem dann, wenn ein Mensch plötzlich fehlt, der sonst immer da ist.
🐾 Maja denkt:
Wo ist er?
Und warum sehe ich ihn nicht?
Unsere ganzheitliche Herangehensweise bei Majas Augenproblemen
Ich habe mir Zeit genommen.
Habe ihr erklärt,
dass er wiederkommt.
Ihre Unruhe angeschaut.
Ihre Angst ernst genommen.
Nicht hektisch.
Nicht mit dem Wunsch, es einfach nur „wegzumachen“.
Sondern mit dem Versuch zu verstehen,
was sie mir zeigen wollte.
Und dann wurde es besser.
Nach und nach.
Und irgendwann
waren auch ihre Augen wieder in Ordnung.
🐾 Maja denkt:
Ah… jetzt sehe ich wieder klar.
Was bei Augenproblemen beim Hund wirklich wichtig ist
Ganz wichtig:
👉 Diese Erfahrung ist keine allgemeine Erklärung für jedes Augenproblem beim Hund.
Nicht jedes Symptom hat die gleiche Ursache.
Und nicht jedes Augenproblem hängt mit Stress oder Emotionen zusammen.
Augenprobleme sollten immer ernst genommen und – vor allem bei starken Beschwerden, Schmerzen, Schwellungen oder plötzlichen Veränderungen – tierärztlich abgeklärt werden.
Aber:
👉 Symptome entstehen nie einfach grundlos.
Und manchmal lohnt es sich, zusätzlich genauer hinzuschauen.
Augenprobleme beim Hund ganzheitlich verstehen
Für mich bedeutet ganzheitlich nicht, körperliche Ursachen auszuschließen.
Ganzheitlich bedeutet:
👉 den Hund als Ganzes zu sehen
Also nicht nur das sichtbare Symptom,
sondern auch:
- den Alltag
- Veränderungen im Umfeld
- Stress
- Unsicherheit
- emotionale Belastung
- körperliche Zusammenhänge
Gerade Augen können – ganz symbolisch – viel mit Wahrnehmung, Überforderung oder Verlust zu tun haben.
Das muss nicht immer so sein.
Aber es darf mitgedacht werden.
Mein Fazit
Augenprobleme beim Hund können viele Ursachen haben.
Manchmal steckt eine klare körperliche Reizung dahinter.
Manchmal zeigt der Hund aber auch, dass auf einer tieferen Ebene etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Für mich war Maja ein sehr berührendes Beispiel dafür, wie eng Körper, Verhalten und innere Verfassung zusammenhängen können.
👉 Symptome zu behandeln ist wichtig.
👉 Aber zu verstehen, was dahinter liegt, kann genauso wichtig sein.
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