Manche Hunde bekommen irgendwann einen Spitznamen.
Nicht, weil man ihn sich vorher überlegt.
Sondern weil irgendwann etwas passiert…
…und plötzlich bleibt dieser Name einfach hängen.
Bei meinen beiden Labrador-Hündinnen war das genauso.
Heute heißen sie bei uns oft gar nicht mehr Maja und Elina.
Sondern:
👉 Taschendieb.
👉 Rüpelchen.
Und ganz ehrlich?
Die Namen passen einfach perfekt.
🐾 Maja – der Taschendieb
Maja war schon immer unglaublich geschickt und erstaunlich einfallsreich.
Nicht laut.
Nicht hektisch.
Und ganz bestimmt kein Hund, der einem etwas einfach aus der Hand nimmt.
Sie beobachtet.
Überlegt.
Und wenn sich eine Gelegenheit bietet…
nutzt sie sie.
Genau das macht sie bis heute aus.
Beim Spazierengehen haben Nicky und ich fast immer Leckerchen dabei.
Und ehrlich gesagt sind es meistens sogar dieselben.
Das interessiert Maja allerdings überhaupt nicht.
Denn offenbar gilt bei ihr eine ganz einfache Regel:
Leckerchen von anderen schmecken grundsätzlich besser.
Deshalb läuft sie besonders gerne neben Nicky.
Und manchmal passiert etwas, das uns jedes Mal wieder zum Schmunzeln bringt.
Maja stellt sich auf die Hinterbeine.
Läuft ein Stück ganz selbstverständlich neben Nicky her.
Und steckt dabei ihre Schnute zielstrebig in die Jackentasche.
Nicht hektisch.
Nicht heimlich.
Sondern mit einer Ruhe, als würde sie einfach kontrollieren, ob dort auch wirklich die richtigen Leckerchen eingepackt wurden.
Natürlich bleibt das nicht lange unbemerkt.
Aber manchmal reicht dieser kurze Moment schon aus, damit ein Leckerchen verschwindet.
🐾 Maja denkt:
„Ich wollte doch nur kontrollieren, ob Du auch die richtigen Leckerchen dabeihast.“
Oder vielleicht:
„Komisch… dieselben Leckerchen schmecken bei Dir irgendwie viel besser.“ 😄
Seitdem heißt sie bei uns liebevoll:
Taschendieb.
🐾 Elina – das Rüpelchen
Und dann gibt es Elina.
Sie ist eigentlich ein ganz zarter Hund.
Liebevoll.
Sensibel.
Und fremden Hunden gegenüber oft sogar eher vorsichtig.
Aber…
es gibt einen Moment, in dem sich das schlagartig ändert.
Wenn gespielt wird.
Dann scheint Elina in ihren ganz eigenen Arbeitsmodus zu wechseln.
Und plötzlich gibt es nur noch:
👉 rennen.
👉 drehen.
👉 toben.
👉 Vollgas.
Am liebsten natürlich gemeinsam mit Maja, Wilma und Manni.
Und genau dann sucht sie sich grundsätzlich den größten Stock aus, den sie finden kann.
Nicht klein.
Nicht handlich.
Sondern möglichst lang.
Und natürlich quer getragen.
Das Problem dabei:
Während Elina voller Begeisterung durch den Wald flitzt, denkt sie ungefähr keine Sekunde darüber nach, wo dieser Stock gerade endet.
Deshalb landete dieser Stock schon mehr als einmal in unseren Kniekehlen.
Oder überraschte Maja, Wilma oder Manni ziemlich unvermittelt.
Nicht mit Absicht.
Sondern weil Elina beim Spielen völlig in ihrer eigenen Welt ist.
🐾 Elina denkt:
„Der Stock passt doch wunderbar… ihr müsst nur ein bisschen besser aufpassen.“
Und genau deshalb wurde aus Elina irgendwann liebevoll unser kleines
Rüpelchen.
Wer Elina nur von Spaziergängen kennt, würde wahrscheinlich nie auf die Idee kommen, sie „Rüpelchen“ zu nennen.
Fremden Hunden begegnet sie oft vorsichtig und zurückhaltend.
Aber sobald Maja, Wilma und Manni dabei sind, sieht die Welt ganz anders aus.
Dann wird aus der vorsichtigen Elina plötzlich ein kleiner Wirbelwind.
Genau diese besondere Seite von ihr kannst Du auch in unserer Geschichte über ihre Hundefreunde kennenlernen.
👉 Beste Freunde auf vier Pfoten – warum manche Hunde einfach zusammengehören
🐾 Und dann kam Nicky…
Eigentlich wäre die Geschichte hier zu Ende.
Wenn da nicht meine Freundin Nicky wäre.
Eines Tages schrieb sie mir eine WhatsApp-Nachricht:
„Ich freue mich morgen auf Taschendieb und Rüpelchen.“
Ich saß gerade mit einer Bekannten in einem Restaurant.
Natürlich…
ohne Brille.
Ich warf nur einen schnellen Blick auf mein Handy.
Und las:
„Ich freue mich morgen auf Taschenlampe…“
Ich stutzte.
Taschenlampe?
Warum freute sich Nicky denn auf eine Taschenlampe?
Ich schaute noch einmal hin.
Und plötzlich fiel es mir auf.
Dort stand natürlich gar nicht Taschenlampe.
Sondern Taschendieb.
Ich musste so laut lachen, dass meine Bekannte mich völlig irritiert anschaute.
Meine Bekannte wusste überhaupt nicht, warum ich plötzlich so lachen musste – und ich glaube, ihr war die ganze Situation deutlich peinlicher als mir.
Während ich Tränen gelacht habe, wusste sie überhaupt nicht, was gerade so komisch war.
Seit diesem Tag ist endgültig klar:
Bei uns heißen die beiden längst nicht mehr nur Maja und Elina.
Sondern manchmal einfach…
❤️ Taschendieb und Rüpelchen.
🐾 Und jetzt bin ich neugierig:
Hat Dein Hund eigentlich auch einen Spitznamen?
Und wie ist er entstanden?
Ich freue mich auf Eure Geschichten. ❤️

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