Labradore lieben Wasser – und das hat gute Gründe. Viele Labrador-Besitzer kennen es: Sobald ein See, Bach oder auch nur eine Pfütze in Sicht ist, gibt es kein Halten mehr. Doch warum sind Labradore so wasserverrückt?
In diesem Artikel erfährst du, woher die Wasserliebe beim Labrador kommt, welche körperlichen Besonderheiten dahinterstecken und warum dieses Verhalten völlig natürlich ist. Außerdem zeigen wir dir, worauf du nach dem Schwimmen achten solltest und wie du deinem Hund auch ohne See genügend Wasserspaß bieten kannst.
Ein kurzer Moment der Hoffnung… und dann: Splash
Du gehst entspannt spazieren.
Alles ruhig. Alles gut.
Und dann passiert es.
Dein Labrador bleibt stehen.
Fixiert etwas.
Du weißt sofort, was kommt.
👉 Wasser.
Ein Schritt nach vorne.
Zwei Sekunden später: PLATSCH.
Und du stehst daneben… und bist einfach nur noch Zuschauer.
Warum Labradore Wasser so lieben
Das ist kein Zufall.
Und nein – dein Hund ist nicht „komisch“.
👉 Labradore stammen ursprünglich vom St. John’s Water Dog ab – einem Arbeitshund, der speziell für die Wasserarbeit gezüchtet wurde.
Und genau das sieht man ihnen heute noch an.
Sie sind fürs Wasser gemacht
Labradore bringen körperliche Voraussetzungen mit, die sie zu echten Wasserspezialisten machen:
👉 Schwimmhäute zwischen den Zehen
Zwischen ihren Zehen sitzen kleine Häute, die wie Paddel wirken – dadurch können sie sich im Wasser kraftvoll bewegen.
👉 Dichtes, wasserabweisendes Fell
Schützt sie auch bei kälterem Wasser.
👉 Instinkt für Wasserarbeit
Sie wurden gezüchtet, um Dinge aus dem Wasser zu holen – deshalb ist das für sie völlig natürlich.
Und dann gibt es… Maja und Elina :)
Jetzt wird es spannend.
Denn selbst innerhalb einer Rasse kann Wasserliebe ganz unterschiedlich aussehen.
👉 Maja:
Maja ist eher Team „planschen“.
Es sei denn, der See ist wirklich groß – dann geht sie auch schwimmen.
Aber ihr absolutes Highlight?
👉 Matsch.
Und zwar nicht ein bisschen.
Sondern:
👉 reinlegen. Komplett. Mit voller Überzeugung.
Während andere Hunde vorsichtig drum herum gehen, denkt Maja nur:
„Perfekt.“
Wenn Du wissen möchtest, wie sehr Maja Matsch liebt, kannst Du es hier lesen.
👉 Elina:
Elina ist… das komplette Gegenteil.
👉 Sie ist DER Wasserhund.
Wenn sie Wasser sieht:
- rein
- schwimmen
- weiter schwimmen
- noch weiter schwimmen
Und ein Ende?
👉 Gibt es für sie nicht.
Matsch hingegen?
Da steht sie daneben, schaut Maja an und denkt sich vermutlich:
👉 „Was genau machst du da…?“
Typisch Labrador: Kein halbes Tempo
Egal ob Maja oder Elina – eines haben beide gemeinsam:
👉 Wenn Wasser ins Spiel kommt, gibt es kein halbes Tempo.
Und genau das macht es:
- lustig
- chaotisch
- und ziemlich nass
Warum Wasser für Labradore mehr ist als Spaß
Für Labradore ist Wasser nicht nur Spiel:
✨ gelenkschonende Bewegung
✨ mentale Auslastung
✨ natürliche Abkühlung (auch über die Pfoten!)
Gerade im Sommer ist das für viele Hunde extrem wichtig.
Wichtig: Pflege nach dem Wasser
So viel Spaß Wasser macht – ein bisschen Pflege gehört dazu.
Gerade nach dem Schwimmen in Sand, Matsch oder Salzwasser solltest du die Pfoten deines Hundes gut reinigen und trocknen. Zwischen den Zehen kann sich Feuchtigkeit sammeln, was schnell zu Reizungen führen kann.
👉 In unserem Beitrag zur Pfotenpflege beim Hund im Sommer zeigen wir dir genau, worauf du achten solltest und wie du die Pfoten deines Hundes optimal schützt.
Und auch wenn Labradore ein dichtes, wasserabweisendes Fell haben und fürs Wasser gemacht sind…
👉 nass sind sie trotzdem. Und zwar komplett 😅
Deshalb bekommen meine beiden nach dem Schwimmen fast immer ihren Hundebademantel.
Das hilft:
✨ schneller zu trocknen
✨ weniger Schmutz im Auto oder Zuhause
✨ und sie kühlen nicht so schnell aus

Immer wieder schreiben mir Leser, wie süß sie Maja und Elina in ihren Bademänteln finden.
Und tatsächlich gehören die Mäntel bei uns längst ganz selbstverständlich dazu.
Nach dem Schwimmen, nach nassen Spaziergängen, nach Wasserspielen im Garten – und bei Maja natürlich auch nach ihren Matsch-Abenteuern.
Weil ich immer wieder gefragt werde, welche Hundebademäntel die beiden tragen, habe ich inzwischen einen eigenen Beitrag dazu geschrieben.
👉 Hundebademantel: Warum er bei uns nicht mehr fehlen darf
Aber… nicht jeder hat einen See vor der Haustür
Und genau hier wird es spannend.
Denn:
👉 nicht jeder hat täglich Zugang zu Wasser
Und seien wir ehrlich…
👉 vielleicht ist das bei Maja auch besser so
Unsere Lösung im Alltag
Wir haben irgendwann gemerkt:
Wenn kein Wasser da ist… wird trotzdem welches gesucht.
Deshalb haben wir für zuhause eine Lösung gefunden,
damit beide auf ihre Art glücklich sind:
Unser Splash Pad gehört inzwischen fest zu unserem Sommer.
Elina nutzt es zum Toben.
Maja… findet trotzdem meistens noch irgendwo Matsch. 😄
👉Splash Pad ist Maja und Elinas liebstes Wasserspielzeug
Fazit: Du wirst sowieso nass
Wenn du einen Labrador hast, kannst du dir eines merken:
👉 Du wirst nicht trocken bleiben.
Aber genau das macht es aus:
- unterschiedlich
- chaotisch
- und einfach echt
Und jetzt du:
Ist dein Hund eher Team:
👉 Matsch?
oder
👉 Dauerschwimmer?
Ich bin gespannt :)

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