Schlagwort: Verhalten

  • 🐾Calmvalera für Hunde – wenn die Welt plötzlich zu groß wird

    🐾Calmvalera für Hunde – wenn die Welt plötzlich zu groß wird

    Wenn ich an Calmvalera denke, denke ich nicht zuerst an Silvester.

    Und auch nicht an Gewitter.

    Ich denke an Jule.

    Denn Jule war einer der sensibelsten Hunde, die ich jemals kennengelernt habe.

    Von außen hätte das wahrscheinlich niemand vermutet.

    Sie war ein großer Schweizer Sennenhund.

    Fast 40 Kilo schwer.

    Ruhig.

    Freundlich.

    Souverän.

    Und trotzdem unglaublich feinfühlig.

    Ein schwerer Start ins Leben

    Schon als Welpe war Jule krank.

    Lange Zeit wussten wir nicht, warum.

    Erst viel später stellte sich heraus, dass ein multiresistenter Keim ihren Start ins Leben geprägt hatte.

    Die vielen Behandlungen in ihrer Welpenzeit belasteten ihren kleinen Körper enorm.

    Später entwickelte sie eine Autoimmunerkrankung.

    Heute glaube ich, dass vieles damals seinen Anfang genommen hat.

    Während andere Welpen die Welt entdeckten, mussten wir vorsichtig sein.

    Keine Welpengruppe.

    Keine Hundeschule.

    Keine Ausflüge mit vielen anderen Hunden.

    Kein unbeschwertes Toben.

    Ihr Immunsystem war zu stark belastet.

    Wir mussten alles tun, um weitere Infektionen zu vermeiden.

    Als die Welt endlich größer wurde

    Erst deutlich später durfte Jule langsam das nachholen, was andere Hunde längst erlebt hatten.

    Neue Orte.

    Neue Menschen.

    Andere Hunde.

    Hundeschule.

    Ausflüge.

    Eigentlich Dinge, die schön sein sollten.

    Und das waren sie auch.

    Aber sie bedeuteten für Jule gleichzeitig Stress.

    Nicht weil sie Angst hatte.

    Sondern weil sie alles unglaublich intensiv wahrnahm.

    Die feinste Seele, die ich kennenlernen durfte

    Manchmal habe ich das Gefühl, Jule hat Dinge gespürt, die anderen verborgen geblieben sind.

    Kein Scherz:

    Wenn es einem Nachbarn drei Häuser weiter nicht gut ging, hatte ich oft das Gefühl, sie merkt das.

    Sie nahm Stimmungen wahr.

    Spannungen.

    Veränderungen.

    Und manchmal genügte schon ein schiefer Blick eines anderen Hundes.

    Abends lag sie dann da.

    Und erbrach vor Anspannung.

    Nicht weil sie krank war.

    Nicht weil sie Angst hatte.

    Sondern weil sie alles mit sich herumtrug.

    Das Verrückte daran:

    Man sah es ihr kaum an.

    Nach außen wirkte sie ruhig.

    Gelassen.

    Fast stoisch.

    Dabei innerlich arbeitete in ihr manchmal ein ganzes Universum.

    Wenn Stress auf den Magen schlägt

    Mit den Jahren lernte ich etwas Wichtiges:

    Stress zeigte sich bei Jule selten über Verhalten.

    Stress zeigte sich über ihren Körper.

    Vor allem über ihren Magen.

    👉 Schmatzanfälle

    👉 Sodbrennen

    👉 Übelkeit

    👉 Magen-Darm-Beschwerden

    Heute würde man vielleicht sagen:

    Der Magen war ihre Schwachstelle.

    Wenn etwas zu viel wurde, meldete er sich zuerst.

    Warum Calmvalera in unsere Hausapotheke einzog

    Genau in solchen Phasen habe ich immer wieder Calmvalera eingesetzt.

    Nicht weil Jule ein ängstlicher Hund war.

    Dafür passt für mich eher Arsenicum.

    👉 Mehr dazu findest du hier:
    Arsenicum album für Hunde – warum mich dieses Mittel immer an Elinas Welpenzeit erinnert

    Bei Jule ging es eher um etwas anderes.

    Um innere Anspannung.

    Um das Gefühl, alles gleichzeitig wahrzunehmen.

    Um einen Hund, der manchmal einfach nicht abschalten konnte.

    Deshalb verbinde ich Calmvalera bis heute mit ihr.

    Jonny – ihr allerbester Freund

    Zum Glück gab es jemanden, der Jule durch ihr ganzes Leben begleitet hat.

    Jonny.

    Einen kleinen Terrier.

    Mutig.

    Frech.

    Und genauso selbstbewusst, wie man sich einen Terrier vorstellt. 😊

    Kennengelernt haben wir Jonny und seine Familie bereits in Jules Welpenzeit.

    Und von Anfang an war da etwas Besonderes zwischen den beiden.

    Das Erstaunliche:

    Jonny mochte nicht jeden Hund.

    Ganz im Gegenteil.

    Bei Jule war das anders.

    Es war, als hätten die beiden sich einfach gefunden. 💛

    Bei ihr war er freundlich.

    Immer.

    Selbst dann, wenn Leckerchen im Spiel waren.

    Und jeder, der Terrier kennt, weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. 😄

    Aus dieser ersten Begegnung entstand eine tiefe Freundschaft, die viele Jahre halten sollte.

    Eine Freundschaft, die beide durch ihr ganzes Leben begleitet hat.

    Auch wir Menschen haben uns gefunden.

    Aus gemeinsamen Spaziergängen wurden Gespräche.

    Aus Begegnungen wurden Erinnerungen.

    Und irgendwann entstand daraus eine Freundschaft, für die ich bis heute unglaublich dankbar bin.

    Als Jule älter wurde.

    Als die Arthrose stärker wurde.

    Als die Spaziergänge immer kürzer wurden.

    War Jonny immer noch da.

    Wenn wir unsere kleinen Runden liefen, ging er oft mit seinem Frauchen ein Stück voraus.

    Und Jule folgte.

    Langsam.

    Meter für Meter.

    Nicht weit.

    Aber oft genau weit genug.

    Bis zum Schluss.

    Ich glaube, Jonny hat Jule immer wieder gesagt:

    👉 Komm, wir gehen noch ein kleines Stück.

    Und manchmal war genau das die Motivation, die sie brauchte.

    Bis heute bin ich überzeugt:

    Hunde brauchen Freunde.

    Nicht jeden Hund.

    Nicht ein großes Rudel.

    Aber manchmal diesen einen besonderen Hund.

    Den, bei dem einfach alles passt.

    DANKE Jonny.💛

    👉 Wie wichtig Hundefreundschaften sein können und warum heute Wilma und Manni für Maja und Elina so eine große Rolle spielen, erzähle ich hier:

    Hundefreundschaft – warum manche Hunde einfach zusammengehören

    Was Jule mir beigebracht hat

    In den ersten Jahren haben wir oft gehört:

    👉 „Dieser Hund hat nur noch wenige Wochen oder Monate zu leben.“

    Doch Jule wurde fast 13 Jahre alt.

    Und sie hat mich mehr gelehrt als jeder andere Hund.

    Wenn ich heute zurückblicke, wird mir immer klarer:

    Jule hat mir weit mehr hinterlassen als Erinnerungen.

    Sie hat meinen Blick verändert.

    Auf Gesundheit.

    Auf Symptome.

    Auf Zusammenhänge.

    Und auf die Frage, was ein Hund uns eigentlich zeigen möchte.

    Ohne Jule wäre ich wahrscheinlich nie den Weg gegangen, der mich später zur Tierheilpraktik geführt hat.

    👉 Ihre Geschichte und warum sie meinen Blick auf Hundegesundheit bis heute prägt, findest du hier:

    Jule – warum sie meinen Blick auf Hundegesundheit verändert hat

    Sie hat mir gezeigt, dass man nicht nur auf Symptome schauen darf.

    Dass hinter Beschwerden oft Zusammenhänge liegen.

    Und dass Sensibilität keine Schwäche ist.

    Sondern eine besondere Stärke.

    Mein Fazit

    Wenn ich heute an Calmvalera denke, denke ich an Jule.

    An ihre feine Seele.

    An ihren schwierigen Start ins Leben.

    An ihre innere Anspannung.

    Und an einen Hund, der trotz allem immer freundlich geblieben ist.

    Vielleicht war genau das ihre größte Stärke.

    Und vielleicht ist genau deshalb bis heute ein Platz für Calmvalera in unserer Hausapotheke reserviert. 💛

  • 🐾Arsenicum album für Hunde – warum mich dieses Mittel immer an Elina´s Welpenzeit erinnert

    🐾Arsenicum album für Hunde – warum mich dieses Mittel immer an Elina´s Welpenzeit erinnert

    Wenn man an Arsenicum album denkt, denken viele zuerst an Magen-Darm-Probleme oder akute Vergiftungserscheinungen.

    Gerade wenn man mit Labradoren zusammenlebt, ist das durchaus beruhigend. 😄

    Zum Glück mussten wir Arsenicum dafür bisher nie einsetzen.

    Für mich wird dieses Mittel immer mit etwas ganz anderem verbunden bleiben:

    Mit Elina.

    Als Elina bei uns einzog

    Wenn man Elina heute erlebt, kann man sich kaum vorstellen, wie vorsichtig und unsicher sie früher war.

    Heute rast sie durch den Wald.

    Springt ins Wasser.

    Und diskutiert gelegentlich mit Baumstämmen über Vorfahrtsregeln. 😄

    Damals war das anders.

    Elina war zart.

    Vorsichtig.

    Und vielen Dingen gegenüber sehr unsicher.

    Sogar vor Maja.

    🐾 Elina denkt:

    „Die ist riesig.“

    🐾 Maja denkt:

    „SPIELEN!!!“

    Wie aus den beiden trotzdem ein Team wurde, erfährst du hier:

    👉 Als aus Maja und Elina ein Team wurde

    Die Tierärztin hatte keine Chance

    Besonders deutlich wurde das beim Tierarzt.

    Unsere Tierärztin hatte wirklich eine Engelsgeduld.

    Sie saß auf dem Boden.

    Lockte mit Leckerchen.

    Sprach ruhig mit Elina.

    Und bewegte sich teilweise kriechend durch den Raum.

    Doch Elina war überzeugt:

    👉 Das ist nicht geheuer.

    Sie bellte.

    Zog sich zurück.

    Und sobald sie auf dem Untersuchungstisch stand, war sie wie eingefroren.

    Bis heute gehören Tierarztbesuche nicht zu ihren Lieblingsausflügen.

    Angst vor vielen Dingen

    Die Tierärztin war nicht die Einzige.

    Elina hatte Angst vor:

    👉 fremden Menschen

    👉 unserem Hundetrainer

    👉 manchen Hunden

    👉 Gewitter

    👉 unbekannten Situationen

    Eigentlich vor allem vor Dingen, die sie noch nicht kannte.

    Und genau in dieser Zeit habe ich häufig zu Arsenicum album gegriffen.

    Warum Arsenicum für mich ein Angst-Mittel ist

    In der Homöopathie wird Arsenicum häufig bei Ängsten, Unruhe und innerer Anspannung beschrieben.

    Und genau so habe ich es damals erlebt.

    Es wurde für uns zu einem kleinen Begleiter in Situationen, die Elina überfordert haben.

    Natürlich hat nicht das Mittel allein die Veränderung bewirkt.

    Mindestens genauso wichtig waren:

    👉 Zeit

    👉 Geduld

    👉 Erfahrungen

    👉 Vertrauen

    Und vor allem:

    👉 Maja

    Denn Maja war für Elina oft der Fels in der Brandung.

    Während Elina noch überlegte, ob die Welt sicher ist, hatte Maja längst beschlossen, dass alles völlig in Ordnung ist.

    Heute brauchen wir es kaum noch

    Mit den Jahren wurde Elina immer sicherer.

    Sie lernte.

    Wuchs.

    Und entwickelte Vertrauen.

    Heute greife ich nur noch selten zu Arsenicum.

    Trotzdem hat es bis heute seinen festen Platz in unserer Hausapotheke.

    Denn Arsenicum wird nicht nur bei Ängsten eingesetzt.

    Auch bei Magen-Darm-Beschwerden, Unruhe oder Verdauungsproblemen gehört es zu den klassischen Mitteln der Homöopathie.

    Arsenicum in unserer Hausapotheke

    Wie viele andere homöopathische Mittel bestelle ich Arsenicum meist über die Bio-Apotheke, bei der ich auch viele Kräuter und naturheilkundliche Produkte für meine Hunde kaufe.

    Wenn du wissen möchtest, welche Mittel sich außerdem in unserer Hausapotheke befinden:

    👉 Unsere homöopathische Hausapotheke für Hunde

    Mein Fazit

    Für viele Menschen ist Arsenicum ein Mittel für Magen-Darm-Themen.

    Für mich wird es immer mit Elina verbunden bleiben.

    Mit einem kleinen, vorsichtigen Hund.

    Der erst lernen musste, dass die Welt gar nicht so gefährlich ist.

    Und der heute selbstbewusst durchs Leben läuft.

    🐾 Elina denkt:

    „Vielleicht war das alles doch gar nicht so schlimm.“

    💚 Viele naturheilkundlichen Produkte, über die ich im Blog berichte, beziehe ich seit Jahren über die Bio-Apotheke.

    👉 Zur Bio-Apotheke

    Hinweis: Die Bio-Apotheke ist Partner von Ehrlich auf vier Pfoten. Wenn Du über meinen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

    Mit dem Gutscheincode [PFOTEN5] erhältst Du zusätzlich 5 % Rabatt ab einem Bestellwert von 30 €.

  • 🐾Showlinie oder Arbeitslinie? Warum Labradore so unterschiedlich sind

    🐾Showlinie oder Arbeitslinie? Warum Labradore so unterschiedlich sind

    Seit über 30 Jahren begleiten mich Labradore.

    Mein erster Labrador war Kaba.

    Ein Chocolate Lab.

    Und ganz ehrlich?

    Als sie zu uns kam, war sie ein kleines dickes Klötzchen. 😄

    Verfressen war sie ihr Leben lang.

    Diät kannte sie gut.

    Nicht freiwillig natürlich.

    🐾 Kaba dachte:
    „Wenn ich es riechen kann, kann ich es essen.“

    Trotzdem war Kaba alles andere als ein gemütlicher Sofahund.

    Sie hatte diese typische Labrador-Grundpower.

    Diese Energie, die irgendwo immer vorhanden ist.

    Nur zeigte sie sich bei ihr anders.

    Ruhiger.

    Gelassener.

    Weniger hektisch.

    Aber definitiv vorhanden.

    Kaba und das Wasser

    Wenn es um Wasser ging, war allerdings Schluss mit gemütlich.

    Kaba war wasserverrückt.

    Wirklich.

    Sie ging sogar in zugefrorene Teiche.

    Dort klopfte sie sich mit den Pfoten kleine Rinnen ins Eis, damit sie schwimmen konnte.

    Ja.

    Du hast richtig gelesen. 😄

    Und als wäre das noch nicht genug, kam ich eines Tages nach Hause und hörte Wasser im Badezimmer.

    Viel Wasser.

    Kaba war in die Badewanne gesprungen, hatte sich vermutlich mit der Pfote den Einhebel-Wasserhahn geöffnet und spielte fröhlich im Wasser.

    Zum Glück hatte sie nicht auf den Stöpsel getreten.

    Sonst wäre unser Badezimmer vermutlich zum Hallenbad geworden.

    🐾 Kaba dachte sicher:
    „Ich habe nur etwas Wellness gemacht.“

    Dann kamen Maja und Elina

    Viele Jahre später zogen Maja und Elina bei uns ein.

    Und genau hier wird es spannend.

    Denn Elina stammt vom gleichen Züchter wie damals Kaba.

    Maja dagegen von einem ganz anderen Züchter.

    Eigentlich könnte man erwarten, dass Elina Kaba ähnlicher ist.

    Aber genau das Gegenteil ist der Fall.

    Denn Maja erinnert mich bis heute viel stärker an Kaba.

    Elina dagegen ist … nun ja …

    👉 Elina.

    Maja – gemütlich, bis jemand den Schalter umlegt

    Viele Menschen halten Maja für die Ruhige.

    Und ja.

    Sie liebt Sofas.

    Sie liebt Menschen.

    Und sie liebt Essen.

    Vor allem Essen.

    Nicht ohne Grund heißt sie bei uns:

    👉 Taschendieb.

    Denn Maja hat die erstaunliche Fähigkeit entwickelt, Leckerchen direkt aus Jackentaschen zu organisieren.

    Fast lautlos.

    Fast professionell.

    🐾 Maja denkt:
    „Wenn Du die Leckerchen trägst, kann ich sie auch holen.“

    Wer Maja allerdings nur auf dem Sofa erlebt, kennt nur die halbe Wahrheit.

    Denn sobald sie eine Aufgabe bekommt, verändert sie sich komplett.

    Wenn irgendwo ein Dummy liegt, den sie suchen soll?

    Dann rast sie los.

    Schnell.

    Ausdauernd.

    Konzentriert.

    Bei Maja wirkt alles überlegt.

    Fast so, als hätte sie vorher einen Plan erstellt.

    🐾 Maja denkt:
    „Ich weiß genau, wo ich suchen muss.“

    Und das stimmt sogar.

    Elina – Vollgas mit System

    Elina macht keine Pläne.

    Zumindest wirkt es so. 😄

    Wenn ein Dummy fliegt, gibt es bei ihr nur eine Reaktion:

    👉 LOS!

    🐾 Elina denkt:
    „ICH HAB IHN GESEHEN!“

    Und weg ist sie.

    Hin.

    Zurück.

    Quer über die Wiese.

    Noch einmal zurück.

    Auf den ersten Blick wirkt alles ein bisschen chaotisch.

    Bis man merkt:

    👉 Auch Elina findet den Dummy.

    Und zwar zuverlässig.

    Nur eben auf ihre Art.

    Maja liebt das Suchen.

    Elina liebt das Rennen.

    Und genau daran sieht man bereits, wie unterschiedlich Labradore sein können.

    Der größte Unterschied: Elinas „Will to Please“

    Wenn ich die größte Besonderheit von Elina beschreiben müsste, wäre es nicht ihre Geschwindigkeit.

    Es wäre ihr Bedürfnis, etwas für mich zu tun.

    Immer.

    Während Maja durchaus entspannen kann und Kaba das Leben eher gelassen genommen hat, scheint Elina ständig auf der Suche nach ihrer nächsten Aufgabe zu sein.

    Und wenn keine Aufgabe da ist?

    Dann erfindet sie eine.

    🐾 Elina denkt:
    „Keine Sorge. Ich habe schon etwas gefunden.“

    Dieses Verhalten nennt man beim Labrador oft:

    👉 Will to Please

    Der Wunsch, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten.

    Zu helfen.

    Zu gefallen.

    Bei Elina ist dieser Wunsch so ausgeprägt, dass er manchmal sehr kreative Formen annimmt.

    Plötzlich verschwinden:

    👉 Socken

    👉 Kissen

    👉 Fernbedienungen

    👉 Schuhe

    Nicht aus Bosheit.

    Nicht weil sie etwas kaputt machen möchte.

    Sondern weil Elina fest davon überzeugt ist, dass diese Dinge irgendwo gebraucht werden könnten.

    Tatsächlich bringt sie damit eine Eigenschaft mit, die ich bei all meinen Labradoren beobachten konnte:

    👉 das sogenannte weiche Maul.

    Labradore wurden ursprünglich dafür gezüchtet, Wild für den Jäger zu apportieren.

    Dabei sollten sie das Wild vorsichtig aufnehmen und unbeschädigt zurückbringen.

    Genau deshalb tragen viele Labradore Gegenstände erstaunlich sanft.

    Kaba konnte das.

    Maja kann das.

    Und Elina natürlich auch.

    Wer selbst mit einem Labrador lebt, kennt das vielleicht:

    👉 Schuhe werden getragen.

    👉 Socken werden getragen.

    👉 Dummys werden getragen.

    Und manchmal auch Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass sie plötzlich transportiert werden müssen. 😄

    🐾 Elina denkt:
    „Ich passe nur darauf auf.“

    Wenn ich etwas suche, schaue ich inzwischen oft zuerst in ihr Körbchen.

    Und das Verrückte daran?

    Wenn ich sie losschicke, findet sie diese Dinge immer wieder.

    Sie bringt tatsächlich genau das, wofür ich sie losgeschickt habe.

    🐾 Elina denkt:
    „Ich habe das nicht weggenommen. Ich habe es nur woanders hingebracht.“

    👉 Warum meine Socken inzwischen manchmal woanders wohnen, erzähle ich hier:

    Will to Please – warum meine Socken jetzt woanders wohnen

    Was hat das mit Arbeitslinie und Showlinie zu tun?

    Natürlich habe ich mich schon vor vielen Jahren mit den unterschiedlichen Labrador-Linien beschäftigt.

    Denn wer einmal Labrador-Fan geworden ist, landet früher oder später automatisch bei diesem Thema.

    Grundsätzlich unterscheidet man häufig zwischen:

    👉 Arbeitslinie (Field-Trial-Linie)

    👉 Showlinie (klassische Linie)

    Die Arbeitslinie wurde vor allem für die Jagd und die Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet.

    Typisch sind:

    🐾 leichterer Körperbau

    🐾 hohe Ausdauer

    🐾 viel Bewegungsfreude

    🐾 starke Arbeitsmotivation

    🐾 ausgeprägter Will to Please

    Die klassische Showlinie wirkt dagegen oft etwas ruhiger.

    Typisch sind:

    🐾 kräftigerer Körperbau

    🐾 breiterer Kopf

    🐾 gelasseneres Temperament

    🐾 hohe Familienfreundlichkeit

    Aber genau hier wird es interessant.

    Denn die Realität ist oft deutlich vielfältiger als jede Beschreibung.

    Und wo passen Kaba, Maja und Elina hinein?

    Kaba war für mich immer eher der klassische Labrador.

    Kräftig.

    Gemütlich.

    Verfressen.

    Und trotzdem voller Energie.

    Maja erinnert mich bis heute in vielen Punkten an sie.

    Dabei stammt sie von einem ganz anderen Züchter.

    Elina dagegen stammt vom gleichen Züchter wie Kaba.

    Trotzdem zeigt sie viele Eigenschaften, die man eher mit Arbeitslinien verbindet.

    Mehr Tempo.

    Mehr Arbeitsfreude.

    Mehr „Ich brauche eine Aufgabe“.

    Und genau deshalb finde ich die Diskussion um Arbeitslinie und Showlinie zwar spannend – aber oft auch etwas zu einfach.

    Warum ich Standardzuchten so spannend finde

    Sowohl Kaba als auch Elina stammen aus einer sogenannten Standardzucht.

    Und genau das zeigt für mich etwas Wichtiges:

    👉 Nicht jeder Labrador passt perfekt in eine Schublade.

    Manche Hunde bringen mehr Eigenschaften der klassischen Linie mit.

    Andere zeigen deutlich mehr Arbeitslinien-Tendenzen.

    Und manche vereinen beides.

    Genau deshalb kann man einen Labrador nie allein anhand seiner Linie beurteilen.

    Man muss den Hund anschauen.

    Seinen Charakter.

    Seine Vorlieben.

    Seine Persönlichkeit.

    Wasser verbindet sie alle

    So unterschiedlich die drei auch sind:

    Bei einer Sache waren sie sich immer einig.

    👉 Wasser ist großartig.

    Kaba liebte Wasser.

    Maja liebt Wasser.

    Und Elina sowieso.

    Allerdings zeigt sich auch das wieder unterschiedlich.

    Maja planscht gerne.

    Elina würde am liebsten den ganzen Tag schwimmen.

    Und Kaba hätte vermutlich direkt die Badewanne organisiert. 😄

    👉 Warum Labradore Wasser so lieben und weshalb man mit ihnen selten trocken bleibt, kannst Du hier lesen:

    Warum Labradore Wasser lieben (und warum Du nie trocken bleibst)

    Und dann wäre da noch das Thema Futter …

    Eine Sache haben allerdings alle drei gemeinsam:

    👉 Futter ist wichtig.

    Sehr wichtig.

    Kaba kämpfte ihr Leben lang mit ihrem Gewicht.

    Und ganz ehrlich?

    Das überrascht mich bis heute nicht.

    Denn Labradore haben ein besonderes Talent:

    👉 Sie finden Essen.

    Immer. 😄

    Maja hat dieses Talent perfektioniert.

    Einkaufstüten werden kontrolliert.

    Jackentaschen überprüft.

    Küchenarbeitsplatten aufmerksam beobachtet.

    Und wenn irgendwo etwas Essbares auftaucht, ist Maja meistens die Erste, die davon erfährt.

    🐾 Maja denkt:
    „Vielleicht hat da gerade jemand etwas vergessen.“

    Elina steht währenddessen häufig daneben und beobachtet die Situation.

    Nicht ganz so entschlossen.

    Nicht ganz so zielorientiert.

    Eher nach dem Motto:

    🐾 Elina denkt:
    „Dürfen wir das überhaupt?“

    Nicht ohne Grund gelten Labradore als kleine Staubsauger auf vier Pfoten.

    Wobei das nicht automatisch bedeutet, dass jeder Labrador zu dick ist.

    Ganz im Gegenteil.

    Wenn Kaba sehen könnte, welche Futtermengen Maja und vor allem Elina heute manchmal vertilgen, wäre sie vermutlich ziemlich neidisch. 😄

    Während ich bei Maja durchaus darauf achten muss, dass sie nicht zu kräftig wird, bekommt Elina oft fast die doppelte Portion.

    Und trotzdem bleibt sie schlank.

    In Phasen des Fellwechsels bekommt sie sogar zusätzliche Portionen, weil sie sonst manchmal eher wie ein kleiner Windhund aussieht als wie ein Labrador.

    Vor allem in ihren ersten drei Lebensjahren habe ich oft scherzhaft gesagt:

    👉 „Ob das noch ein richtiger Labrador wird?“

    Denn Labradore brauchen einige Zeit, bis sie vollständig ausgewachsen sind.

    Und Elina war in dieser Zeit alles:

    schnell,

    sportlich,

    schlank,

    und ständig in Bewegung.

    Nur eben nicht das, was viele Menschen spontan mit einem Labrador verbinden.

    Und genau deshalb zeigt sie für mich so schön, wie unterschiedlich diese Rasse sein kann.

    Nicht jeder Labrador kämpft mit seinem Gewicht.

    Nicht jeder Labrador ist gemütlich.

    Und nicht jeder Labrador passt in die Schublade, die wir gerade geöffnet haben.

    Und manchmal entstehen aus dieser Futterliebe trotzdem ziemlich lustige Geschichten.

    Zum Beispiel die Sache mit der Butter …

    👉 Warum Maja fest davon überzeugt ist, dass alles Essbare eigentlich ihr gehört, erzähle ich hier:

    Darf mein Hund Butter essen? – oder: Warum Maja findet, dass alles ihr gehört

    Und warum so viele Labradore trotzdem mit ihrem Gewicht kämpfen, obwohl ihre Menschen sich große Mühe geben, erfährst Du hier:

    Mein Hund ist zu dick – warum viele Labradore mit ihrem Gewicht kämpfen

    Mein Fazit

    Nach über 30 Jahren mit Labradoren habe ich eines gelernt:

    Es gibt nicht DEN Labrador.

    Es gab Kaba.

    Es gibt Maja.

    Es gibt Elina.

    Es gibt Wilma.

    Es gibt Manni.

    Wenn Du wissen möchtest wer Wilma und Manni sind und warum auch Hunde echte Freunde haben kannst das hier lesen:

    👉Beste Freunde auf vier Pfoten – warum manche Hunde einfach zusammengehören

    Und jeder dieser Hunde hat mir etwas anderes gezeigt.

    Kaba hat mir gezeigt, wie tief meine Liebe zu dieser Rasse geht.

    Maja zeigt mir jeden Tag, wie viel Ruhe, Ausdauer und Eigenwilligkeit in einem Labrador stecken können.

    Und Elina erinnert mich täglich daran, dass Energie manchmal vier Beine hat und mindestens doppelt so schnell ist wie man selbst. 😄

    Genau darum geht es auch hier im Blog.

    Nicht um perfekte Hunde.

    Nicht um perfekte Erziehung.

    Sondern um das echte Leben.

    Mit Taschendieb.

    Mit Rüpelchen.

    Mit all den kleinen und großen Geschichten, die entstehen, wenn zwei völlig unterschiedliche Hunde den Alltag gemeinsam aufmischen.

    Denn genau davon erzählt Ehrlich auf vier Pfoten.

    Von Maja.

    Von Elina.

    Von Hundegesundheit.

    Von Naturheilkunde.

    Von lustigen Missgeschicken.

    Von kleinen Erkenntnissen.

    Und manchmal auch von Labradoren, die sich heimlich die Badewanne einlassen. 🐾💛

  • 🐾Warum hat ein Hund mehr Zecken als der andere?

    🐾Warum hat ein Hund mehr Zecken als der andere?

    Warum Elina deutlich mehr Zecken mitbringt als Maja

    Zwei Labradore.
    Gleiches Zuhause.
    Gleiches Fell.
    Gleiche Spaziergänge.

    Und trotzdem bringt Elina deutlich mehr Zecken mit nach Hause als Maja.

    Manchmal frage ich mich wirklich, wie das möglich ist.

    Denn eigentlich müssten beide Hunde doch ähnlich betroffen sein, oder?

    Aber nein.

    🐾 Maja denkt:
    „Der Weg ist doch völlig ausreichend.“

    🐾 Elina denkt:
    „ICH MUSS INS UNTERHOLZ.“

    Und genau da beginnt vermutlich schon der Unterschied.

    Warum manche Hunde mehr Zecken haben als andere

    Grundsätzlich können natürlich alle Hunde Zecken bekommen.

    Aber:
    👉 manche Hunde scheinen Zecken regelrecht anzuziehen.

    Und tatsächlich gibt es einige Faktoren,
    die dabei eine Rolle spielen können.

    Bewegung & Verhalten machen einen riesigen Unterschied

    Bei uns fällt besonders auf:

    Maja bleibt meistens auf den Wegen.
    Außer natürlich irgendwo gibt es Matsch 😊

    Elina dagegen?

    👉 kreuz und quer
    👉 durchs Gras
    👉 durchs Unterholz
    👉 einmal kurz in den Wald
    👉 wieder zurück
    👉 nochmal durchs Gebüsch

    Und logisch:
    Wer öfter durch hohes Gras und Unterholz läuft,
    sammelt einfach mehr Zecken ein.

    Gerade in der Hauptsaison sitzen Zecken oft nicht auf Bäumen,
    sondern im Gras, in Büschen oder bodennahen Pflanzen
    und warten dort auf vorbeilaufende Tiere.

    Hat das Fell wirklich Einfluss?

    Oft heißt es,
    langhaarige Hunde oder Hunde mit dichtem Fell
    hätten häufiger Zecken.

    Und tatsächlich:
    In plüschigem oder lockigem Fell
    können sich Zecken oft besser verstecken.

    Vor allem bei:

    • Pudeln
    • Goldendoodles
    • langhaarigen Hunden
    • Hunden mit dichter Unterwolle

    Auch dunkles Fell macht es oft schwerer,
    die kleinen Krabbler schnell zu entdecken.

    Aber bei uns sieht man:
    👉 Fell ist nicht alles.

    Denn Maja und Elina haben beide kurzes Labradorfell.

    Und trotzdem bringt Elina deutlich häufiger „Souvenirs“ mit nach Hause.

    Können Hunde unterschiedlich „riechen“?

    Ganz geklärt ist das wissenschaftlich nicht.

    Aber:
    Es gibt Hinweise darauf,
    dass Zecken auf bestimmte Faktoren reagieren können.

    Zum Beispiel auf:

    • Körperwärme
    • Aktivität
    • Stoffwechsel
    • Hautflora
    • Eigengeruch

    Und ehrlich?
    Ich könnte mir das bei Elina sofort vorstellen.

    Elina ist einfach… mehr Action 😄

    Mehr Bewegung.
    Mehr Tempo.
    Mehr Abenteuer.

    Während Maja eher denkt:

    🐾 Maja denkt:
    „Wozu rennen, wenn man gemütlich gehen kann?“

    Warum ich bei Zeckenschutz vorsichtig geworden bin

    Ich bin grundsätzlich kein Fan davon,
    einfach wahllos alles auszuprobieren.

    Der Grund dafür ist Jule.

    Jule hat extrem empfindlich
    auf ein Zeckenmittel reagiert.

    Mit Erbrechen,
    Unwohlsein
    und deutlicher Veränderung ihres Verhaltens.

    Und genau deshalb habe ich damals angefangen,
    mich intensiver mit natürlichen Alternativen zu beschäftigen.

    Nicht,
    weil ich alles „Chemische“ verteufeln möchte.

    Sondern weil ich gemerkt habe:
    👉 Nicht jeder Hund verträgt alles gleich gut.

    Unsere Erfahrungen mit natürlichen Alternativen

    Im Laufe der Zeit haben wir einiges ausprobiert.

    Bernsteinhalsband – bei uns eher schwierig

    Viele schwören auf Bernsteinhalsbänder.

    Bei uns persönlich konnte ich allerdings nie wirklich einen deutlichen Unterschied feststellen.

    Und ehrlich gesagt:
    Für meine Mädels wäre das im Alltag vermutlich sowieso schwierig.

    Denn:

    🐾 Elina denkt:
    „VOLLGAS DURCH DEN WALD.“

    🐾 Maja denkt:
    „Ich rolle mich kurz im Matsch.“

    Wenn du wissen möchtest, warum Maja freiwillig jedes Schlammloch mitnimmt 😄
    👉 hier geht’s zu unserem Matsch-Abenteuer mit Maja

    Da muss Zeckenschutz vor allem:
    👉 alltagstauglich sein.

    Kokosöl – theoretisch gut, praktisch… lecker

    Kokosöl haben wir ebenfalls getestet.

    Die Wirkung war tatsächlich gar nicht schlecht.

    Aber:
    Bei zwei Labradorden entsteht dann relativ schnell folgendes Problem:

    👉 gegenseitiges Abschlecken.

    Und zwar ausdauernd.

    Sehr ausdauernd 😄

    Unsere Erfahrungen mit Kokosöl gegen Zecken habe ich hier beschrieben:

    👉Kokosöl für Hunde – hilft das wirklich.

    Was bei uns am besten funktioniert

    Über die Zeit hat sich für uns eine Kombination bewährt,
    mit der wir wirklich gut durch die Zeckenzeit kommen.

    👉 Tic-Clip als Basis
    👉 bei Bedarf ergänzt durch ein natürliches Spot-On

    Nicht perfekt.
    Aber für uns stimmig und alltagstauglich.

    Natürlich bringt Elina trotzdem manchmal noch Zecken mit.

    Aber ehrlich:
    Wenn ein Labrador freiwillig durchs Unterholz pflügt,
    wird vermutlich kein Schutz der Welt zu 100 % funktionieren 😊

    Wie wir das Thema Zeckenschutz im Alltag lösen und was bei uns wirklich funktioniert,
    findest du hier:
    👉 Zeckenschutz beim Hund – unsere Erfahrungen

    Unser Fazit

    Den einen perfekten Zeckenschutz gibt es wahrscheinlich nicht.

    Und ich glaube auch,
    dass Hunde unterschiedlich anfällig sein können.

    Aktivität,
    Verhalten,
    Stoffwechsel
    und die Umgebung spielen dabei vermutlich eine größere Rolle,
    als viele denken.

    Und manchmal ist der Unterschied ganz einfach:

    🐾 Maja denkt:
    „Der Weg reicht völlig.“

    🐾 Elina denkt:
    „ICH GEHE DA REIN.“

    Wie ist das bei deinem Hund?

    Gehört dein Hund eher zur „Maja-Fraktion“
    und bleibt gemütlich auf den Wegen?

    Oder eher Team Elina:
    👉 einmal komplett durchs Unterholz bitte 😄

    Hast du beim Zeckenschutz etwas gefunden,
    das bei deinem Hund wirklich gut funktioniert?

    Oder probierst du jedes Jahr wieder ein bisschen neu aus?

  • 🐾Warum Hunde Matsch lieben und warum ich danach immer putzen darf…

    🐾Warum Hunde Matsch lieben und warum ich danach immer putzen darf…

    Warum wälzen sich Hunde im Matsch? Dieses Verhalten wirkt für uns oft seltsam oder sogar unangenehm – für viele Hunde ist es jedoch ein ganz natürliches Bedürfnis.

    In diesem Artikel erfährst du, warum Hunde Matsch lieben, welche Instinkte dahinterstecken und was dieses Verhalten über deinen Hund aussagt – mit einem kleinen Einblick in unseren Alltag mit Maja und Elina.

    Was für uns wie ein Desaster aussieht…

    …ist für manche Hunde das größte Glück der Welt.

    Ein Wald.
    Ein bisschen Regen.
    Eine perfekt matschige Stelle.

    Und dann:

    👉 Vollgas.
    👉 Rein.
    👉 Und bitte einmal komplett wenden.


    Maja nennt das: Wellness

    Maja liebt Matsch.

    Nicht ein bisschen.
    Nicht vorsichtig.

    👉 Sondern mit voller Überzeugung.

    Heute im Wald?

    Sie ist nicht einfach nur durch eine Pfütze gelaufen.

    👉 Sie hat gebadet.

    Mit Anlauf.
    Mit Körpereinsatz.
    Mit diesem Blick, der ganz klar sagt:

    🐾 Maja denkt:
    Das ist perfekt. Ich bleib hier.


    Und ja… sie ist eher Team „Junge“

    Ich sage das immer wieder:

    👉 Maja ist vom Verhalten her eher der „Junge“

    Robust.
    Direkt.
    Ein bisschen grob.

    Während Elina eher das typische „Mädchen“ ist:

    👉 zierlich
    👉 sauber
    👉 und mit einer sehr klaren Meinung zu Matsch


    Elina… sieht das etwas anders

    Während Maja sich in den Matsch legt…

    steht Elina daneben.

    Schaut.
    Überlegt.
    Und wirkt leicht irritiert.

    🐾 Elina denkt:
    Warum macht sie das freiwillig?

    Denn Elina ist das komplette Gegenteil.

    👉 Sie liebt Wasser
    👉 sie liebt Schwimmen
    👉 und – man glaubt es kaum – sie liebt sogar Duschen

    Wenn ich unter der Dusche stehe,
    würde sie am liebsten direkt mit rein.

    👉 Maja: Waldbaden
    👉 Elina: Spa & Wellness mit frischem Duft

    👉 Und ganz ehrlich: Ob Wasser oder Matsch – für einen Labrador macht das oft keinen großen Unterschied.

    Warum sie Wasser so lieben, habe ich hier mal genauer aufgeschrieben.


    Zwei Hunde – Yin und Yang

    Ich sage immer:

    👉 Maja ist Yin
    👉 Erde, Ruhe, ein bisschen Chaos

    👉 Elina ist Yang
    👉 Bewegung, Klarheit, Ordnung

    Und wenn man die beiden beobachtet, versteht man ziemlich schnell, warum.

    Maja ist:

    👉 erdig
    👉 ruhig
    👉 genießt
    👉 und liegt am liebsten mitten im Matsch 😄

    Elina dagegen ist:

    👉 aktiv
    👉 schnell
    👉 in Bewegung
    👉 und lieber sauber im Wasser unterwegs

    Und genau das beschreibt auch das Prinzip von Yin und Yang.

    Zwei Gegensätze, die sich nicht bekämpfen –
    👉 sondern ergänzen.

    Hell und dunkel.
    Ruhe und Bewegung.
    Erde und Wasser.

    Jeder für sich vollkommen unterschiedlich.
    Und doch:

    👉 nicht vollständig ohne den anderen.

    Denn so sehr Maja in ihrem Matsch versinkt…
    👉 ohne Elinas Schnelligkeit würde oft genau die Bewegung fehlen

    Und so sehr Elina strukturiert und vorsichtig ist…
    👉 ohne Maja würde manchmal die Gelassenheit fehlen, die alles ins Gleichgewicht bringt

    Oder, einfacher gesagt:

    👉 Die eine bringt Ruhe ins Chaos
    👉 die andere Bewegung in die Ruhe

    Und genau das macht die beiden zusammen so besonders.

    Aber warum lieben Hunde Matsch eigentlich so sehr?

    So lustig es aussieht –
    👉 dahinter steckt tatsächlich einiges.


    1. Gerüche – und davon eine ganze Menge

    Für uns:

    👉 „Das stinkt.“

    Für Hunde:

    👉 „Das ist spannend!“

    Hunde haben einen extrem ausgeprägten Geruchssinn.

    👉 Sie können bis zu 300-mal pro Minute schnüffeln
    👉 und nehmen dabei ständig neue Gerüche auf

    Während wir einfach nur „Matsch“ riechen…

    👉 nimmt dein Hund tausende Informationen wahr

    Und genau deshalb passiert das:

    👉 Sie wollen diesen Duft „mitnehmen“
    👉 sich darin wälzen
    👉 ihn auf ihr Fell übertragen


    2. Die Nase ist ihr wichtigstes Werkzeug

    Hunde „sehen“ ihre Welt über die Nase.

    👉 Gerüche bleiben beim Einatmen länger „hängen“ als bei uns
    👉 sie können einzelne Duftspuren auseinanderhalten
    👉 und sogar die Richtung bestimmen

    Und dann gibt es noch das sogenannte Jacobsonsche Organ:

    👉 eine zusätzliche Duft-Analyse-Station hinter den Schneidezähnen

    🐾 Maja denkt:
    Das muss ich genauer untersuchen.


    3. Instinkt aus der Natur

    Dieses Verhalten kommt noch von ihren Vorfahren.

    Wölfe haben sich gewälzt, um:

    👉 ihren Eigengeruch zu überdecken
    👉 sich bei der Jagd anzupassen

    Auch wenn unsere Hunde heute nicht mehr jagen müssen… außer Maja ihre Butter:)

    👉 der Instinkt ist geblieben


    4. Kommunikation unter Hunden

    Wenn sich ein Hund wälzt:

    👉 nimmt er Gerüche auf
    👉 und hinterlässt gleichzeitig seine eigenen

    Für andere Hunde ist das wie eine Nachricht:

    👉 „Ich war hier.“


    5. Abkühlung und echtes Wellness-Programm

    Matsch ist:

    👉 kühl
    👉 weich
    👉 angenehm

    Und für viele Hunde einfach:

    👉 Entspannung pur

    Für Maja ist das kein Zufall.

    👉 Das ist ihr Spa.


    6. Und ganz ehrlich: Es macht ihr einfach Spaß

    Manchmal ist die Antwort ganz simpel:

    👉 Es fühlt sich gut an.

    Wie ein Ganzkörper-Massageprogramm.

    Nur… etwas dreckiger


    Und dann stehst du daneben…

    Und denkst dir:

    👉 Ernsthaft?

    Für den Hund:

    👉 bester Tag ever

    Für dich:

    👉 Waschmaschine läuft

    Nicht nur Elina, auch Wilma und Manni wirken ein bisschen fassungslos.

    Wenn Du wissen willst, wer Wilma und Manni sind, lies den Beitrag :

    Beste Freunde auf vier Pfoten, auch Hunde haben beste Freunde.


    Und genau an diesem Punkt beginnt übrigens mein persönlicher „Nach-Matsch-Managementplan“ 😄

    Denn irgendwann habe ich gelernt:

    👉 Ein nasser, matschiger Labrador passt erstaunlich schlecht einfach so ins Auto.

    Vor allem,
    wenn dieser Labrador Maja heißt.

    Also wartet nach solchen Waldabenteuern inzwischen meistens schon der Hundebademantel.

    Eigentlich nutze ich ihn nach dem Schwimmen,
    damit die Hunde nicht auskühlen.

    Aber ehrlich?

    👉 Für mein Auto ist er inzwischen mindestens genauso wichtig 😄

    Denn der Mantel trocknet nicht nur das Fell,
    sondern fängt tatsächlich einen großen Teil des Matsches direkt auf.

    Und das macht nach einem „Wellnessbad“ im Wald wirklich einen Unterschied.

    Außerdem hilft er dabei,
    die Muskulatur warm zu halten —
    gerade nach kalten Wasser- oder Matschrunden.

    Wie wichtig das sein kann,
    habe ich gemerkt,
    als Maja einmal eine Wasserrute entwickelt hat.

    👉 Darüber habe ich hier geschrieben:
    Wasserrute beim Hund – wenn aus Spaß plötzlich Schmerz wird


    Und nach dem Bad?

    Du wäschst deinen Hund.
    Alles sauber.
    Alles frisch.

    Und fünf Minuten später:

    👉 wälzt er sich im Gras

    Warum?

    👉 Weil dein Shampoo für ihn viel zu intensiv riecht

    🐾 Maja denkt:
    Das muss runter.

    🐾 Elina denkt:
    Okay… ich nehme gerne ein bisschen


    Und falls du dich fragst, wie das Ganze endet…

    👉 Der Matsch ist fest ins Geschirr eingearbeitet
    👉 Maja ist glücklich
    👉 und die Waschmaschine läuft


    Unsere Sicht:

    Was für uns wie ein kosmetischer Totalschaden aussieht…

    👉 ist für Hunde oft:

    ✨ pure Freude
    ✨ Stressabbau
    ✨ Naturverbundenheit

    Und ganz ehrlich?

    👉 Ich würde es Maja nicht nehmen wollen

    Denn genau das ist sie.


    Und Elina?

    Die bleibt beim Wasser.

    Sauber.
    Fein.
    Und leicht verständnislos


    Und du?

    Ist dein Hund eher:

    👉 Team Matsch
    oder
    👉 Team Wasser?

    Ich glaube fest daran:
    Hunde – genau wie wir – brauchen manchmal ihr Gegenstück.

  • 🐾Was Elina mir alles zeigt – wenn etwas nicht stimmt

    🐾Was Elina mir alles zeigt – wenn etwas nicht stimmt

    Manche Hunde bellen.
    Manche jammern.
    Manche werden plötzlich unruhig.

    Und dann gibt es Elina.

    Elina sagt nichts.

    Elina zeigt.

    Nur… manchmal etwas kompliziert. 😄

    Denn wenn bei ihr etwas nicht stimmt,
    zeigt sie es nicht immer direkt an sich selbst.

    Sondern oft an Maja.

    🐾 Maja denkt:
    „Warum bin immer ich involviert?“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich kommuniziere sehr klar.“


    Als ich es noch nicht verstanden habe

    Am Anfang dachte ich oft:

    👉 Was macht sie denn da?
    👉 Warum putzt sie Majas Ohren?
    👉 Warum schnüffelt sie so intensiv an ihrem Bauch?
    👉 Warum kontrolliert sie sie plötzlich komplett?

    Ich habe bei Maja geschaut.

    Alles geprüft.

    Und meistens war bei Maja…

    👉 gar nichts.

    Bis ich verstanden habe:

    Elina zeigt häufig ihre eigenen Themen – über Maja.


    Wenn Elina Majas Ohren putzt

    Das erste Mal habe ich Majas Ohren kontrolliert.

    Sauber.
    Unauffällig.
    Alles gut.

    Beim zweiten Mal wusste ich es sofort.

    Elina leckte wieder hingebungsvoll an Majas Ohren.

    Ich schaute diesmal bei Elina.

    👉 Und ja: beginnende Ohrenentzündung.

    Seitdem weiß ich:

    Wenn Elina plötzlich Majas Ohrenpflege übernimmt,
    schaue ich zuerst bei ihr selbst.

    ➡️ Mehr dazu hier:
    👉 Ohrenentzündung beim Hund erkennen


    🐾 Maja denkt:
    „Ich brauche keinen Wellness-Termin.“

    🐾 Elina denkt:
    „Du bist heute mein Anschauungsmodell.“


    Wenn Elina plötzlich intensiv schnüffelt – Zeckenalarm

    Auch beim Thema Zecken hat Elina ihre ganz eigene Art.

    Wenn sie irgendwo eine Zecke hat
    und selbst nicht richtig drankommt,

    beginnt sie oft:

    👉 intensiv an Maja zu schnüffeln, genau an der Stelle, der sie selbst die Zecke hat

    Oder – wenn sie drankommt –

    👉 an sich selbst.

    Dann weiß ich inzwischen:

    👉 Es lohnt sich, beide Hunde gründlich abzusuchen.

    Nicht selten finde ich dann tatsächlich eine Zecke.

    Elina meldet also auch das.
    Nur eben… kreativ.

    ➡️ Mehr dazu hier:
    👉 Zeckenschutz beim Hund – was bei uns wirklich hilft


    🐾 Maja denkt:
    „Warum werde ich plötzlich kontrolliert?“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich habe das intern bereits gemeldet.“


    Wenn der Bauch nicht stimmt

    Auch Bauchschmerzen zeigt Elina oft indirekt.

    Wenn ihr Bauch grummelt oder etwas nicht passt,
    beginnt sie manchmal:

    👉 intensiv an Majas Bauch zu schnüffeln.

    Als würde sie sagen:

    „Da stimmt was mit dem Bauch.“

    Nur dass diesmal…
    👉 ihr eigener gemeint ist.

    Dann schaue ich genauer hin:

    • Hat sie etwas Ungewöhnliches gefressen?
    • Ist sie unruhig?
    • Braucht der Bauch Ruhe?
    • Ist ihr übel?

    Und erstaunlich oft bestätigt sich das Gefühl.

    ➡️ Mehr dazu hier:

    👉 Verdauungsprobleme beim Hund
    👉 Sodbrennen beim Hund
    👉 Schmatzanfälle beim Hund


    🐾 Maja denkt:
    „Mein Bauch war gar nicht eingeladen.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich arbeite mit Symbolsprache.“


    Hunde zeigen oft viel früher, dass etwas nicht stimmt

    Viele Hunde werden nicht erst auffällig,
    wenn Beschwerden stark sind.

    Sie zeigen schon vorher kleine Signale:

    👉 Verhalten verändert sich
    👉 sie kontrollieren mehr
    👉 sie schnüffeln auffällig
    👉 werden unruhig
    👉 suchen Nähe
    👉 meiden Berührung

    Und manchmal zeigen sie es eben über den anderen Hund.


    Mein wichtigster Lernmoment

    Früher habe ich nur auf Symptome geschaut.

    Heute schaue ich viel mehr auf:

    👉 Verhalten
    👉 Veränderungen
    👉 feine Signale

    Denn oft beginnt genau dort das eigentliche Verstehen.

    Elina hat mir das beigebracht.

    Nicht laut.
    Nicht dramatisch.

    Sondern sehr eindeutig –
    wenn man einmal verstanden hat, wie sie spricht.


    Unser Fazit

    Nicht jeder Hund zeigt Beschwerden gleich.

    Maja wäre eher Team:

    🐾 Maja denkt:
    „Ich leg mich hin. Wird schon.“

    Und Elina?

    🐾 Elina denkt:
    „Ich erstelle ein auffälliges Gesamtkonzept.“

    😄

    Seitdem höre ich viel genauer hin –
    auch wenn niemand etwas sagt.


    Wenn du deinen Hund besser verstehen möchtest

    Manche Hunde sprechen sehr deutlich.
    Nur nicht immer in unserer Sprache.

    Wenn du das Gefühl hast,
    dein Hund zeigt dir etwas –
    und du weißt nicht genau was,

    👉 begleite ich euch gerne ein Stück.

  • 🐾Ohrenentzündung beim Hund – warum Elina plötzlich Majas Ohren putzt

    🐾Ohrenentzündung beim Hund – warum Elina plötzlich Majas Ohren putzt

    Wenn Elina Majas Ohren leckt, weiß ich inzwischen:

    👉 Ich muss nicht bei Maja schauen.
    👉 Ich muss bei Elina schauen.

    Denn genau so zeigt sie mir oft:

    Mit meinen Ohren stimmt etwas nicht.

    Beim ersten Mal habe ich das nicht verstanden.

    Ich habe Maja kontrolliert.
    Ihre Ohren geprüft.
    Reingeschaut.
    Gesucht.

    🐾 Maja denkt:
    „Warum wird hier ständig an mir gearbeitet?“

    Und Elina?

    Die stand daneben.

    🐾 Elina denkt:
    „Hallo? Es geht um MICH.“


    Beim zweiten Mal war es sofort klar

    Elina fing wieder an,
    mit großer Hingabe Majas Ohren zu putzen.

    Da wusste ich sofort:

    👉 Oh nein.
    👉 Sie zeigt es wieder an.

    Und ja:

    Elina hatte selbst eine beginnende Ohrenentzündung.

    Seitdem weiß ich:

    Manche Hunde zeigen Beschwerden sehr deutlich.
    Und manche… über andere Hunde.

    Elina zeigt Beschwerden oft auf ihre ganz eigene Weise.
    Nicht nur bei den Ohren.

    Auch Zecken oder Bauchweh meldet sie manchmal zuerst über Maja.

    👉 Wie sie mir zeigt, dass etwas nicht stimmt, habe ich hier erzählt:
    Was Elina mir alles zeigt – wenn etwas nicht stimmt


    Warum Labradore oft zu Ohrenproblemen neigen

    Gerade Hunde mit Schlappohren neigen häufiger zu Problemen.

    Dazu gehören auch Labradore.

    Warum?

    👉 Weniger Luftzirkulation im Ohr
    👉 Feuchtigkeit bleibt leichter hängen
    👉 Wärme + Feuchtigkeit = perfektes Klima für Keime

    Vor allem nach:

    • Schwimmen
    • Baden
    • Regen
    • Matsch-Spaziergängen
    • Allergiephasen

    Symptome einer Ohrenentzündung beim Hund

    Typische Anzeichen:

    👉 häufiges Kopfschütteln
    👉 Kratzen am Ohr
    👉 Kopf schief halten
    👉 unangenehmer Geruch
    👉 brauner / gelblicher Ausfluss
    👉 Berührungsempfindlichkeit
    👉 Unruhe

    Und manchmal eben:

    👉 Der Hund putzt plötzlich einem anderen Hund die Ohren


    🐾 Maja denkt:
    „Ich wollte nur schlafen.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich sende deutliche Signale.“


    Was ich bei meinen Hunden mache

    Wenn ich merke,
    die Ohren brauchen Unterstützung oder Pflege,

    nutze ich regelmäßig einen sanften Ohrreiniger.

    👉 Gerade bei Schlappohren finde ich das hilfreich.

    Wichtig sind mir dabei möglichst milde Inhaltsstoffe.

    Ich achte vor allem auf Inhaltsstoffe wie Silberwasser und Kamille, die traditionell gerne in der Ohrenpflege eingesetzt werden.

    Mehr dazu findest Du hier:

    👉 Silberwasser für Hunde

    👉 Kamille für Hunde


    Mein Blick auf wiederkehrende Ohrenentzündungen

    Wenn ein Hund immer wieder Ohrenentzündungen bekommt,
    schaue ich nicht nur ins Ohr.

    Denn oft steckt mehr dahinter:

    👉 Allergien
    👉 Futterthemen
    👉 Immunsystem
    👉 Darmthemen
    👉 Entzündungsneigung

    Gerade Ohren sind oft ein Hinweis,
    dass irgendwo im Körper etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.


    Sanfte Unterstützung von innen

    Ein Mittel, das mich bei Ohrenproblemen immer wieder begleitet, ist Pulsatilla.

    Gerade bei Elina ist es ein Mittel, das über die Jahre immer wieder eine Rolle gespielt hat.

    Deshalb hat es heute einen festen Platz in unserer Hausapotheke.

    👉 Mehr über unsere Erfahrungen mit Pulsatilla findest du hier:

    Pulsatilla für Hunde – warum dieses Mittel Maja und Elina schon lange begleitet

    Ich unterstütze meine Hunde in solchen Phasen gerne zusätzlich ganzheitlich.

    Zum Beispiel:

    👉 Immunsystem stärken
    👉 Darm im Blick behalten
    👉 natürliche Unterstützung

    Mehr dazu findest du hier:

    👉 Homöopathische Hausapotheke für Hunde
    👉 Darm beim Hund verstehen
    👉 Kräuter für Hunde – natürliche Unterstützung


    Wann bitte zum Tierarzt?

    Ganz klar:

    👉 Schmerzen
    👉 starker Geruch
    👉 Sekret
    👉 häufiges Kopfschütteln
    👉 Schiefhaltung
    👉 immer wiederkehrende Probleme

    ➡️ Dann bitte tierärztlich abklären lassen.

    Eine Ohrenentzündung ist schmerzhaft
    und sollte nicht verschleppt werden.


    Unser Fazit

    Elina hat mir gezeigt:

    Hunde kommunizieren oft viel klarer,
    als wir denken.

    Nur manchmal… etwas kreativ.

    🐾 Elina denkt:
    „Wenn mein Mensch es nicht merkt,
    muss ich eben Maja ablecken.“

    🐾 Maja denkt:
    „Ich wohne hier nur.“ 😄

    Kennst Du so eine kreative Kommunikation auch von Deinem Hund?

  • 🐾Beste Freunde auf vier Pfoten – warum manche Hunde einfach zusammengehören

    🐾Beste Freunde auf vier Pfoten – warum manche Hunde einfach zusammengehören

    Hundefreundschaft ist weit mehr als nur gemeinsames Spielen.

    Hundefreundschaft entsteht oft nicht geplant, nicht gesucht – und doch können genau diese Begegnungen den Alltag mit unseren Hunden nachhaltig verändern.

    Manche Hunde begegnen uns genau zur richtigen Zeit. Eine persönliche Geschichte über Freundschaft, Lernen und das Leben im Rudel.

    Gerade im gemeinsamen Spaziergang zeigt sich, wie sehr Hunde voneinander lernen:
    👉 Ruhe 👉 Kommunikation 👉 Grenzen 👉 und Vertrauen

    Manche Begegnungen sind kein Zufall

    Es gibt diese Hunde.

    Die trifft man –
    und plötzlich ist alles anders.

    Nicht geplant.
    Nicht gesucht.

    Aber genau richtig.


    Unsere sind Wilma und Manni 💛

    Wilma.
    Eine wunderschöne Chocolate-Labbihündin.

    Und irgendwie…
    immer noch ein Welpe im Gesicht.

    Und dann ist da Manni.

    Groß.
    Schwarz.
    Ruhig.

    Und ganz klar:

    👉 Der, der auf „seine Mädels“ aufpasst.


    Vier Hunde. Ein Rudel.

    Wir gehen fast täglich gemeinsam spazieren.

    Meine Freundin mit Wilma und Manni.
    Ich mit Maja und Elina.

    Und jedes Mal denke ich:

    👉 Wie schön ist das eigentlich?

    Vier Hunde.
    So unterschiedlich.
    Und doch so verbunden.


    Als alles noch … chaotischer war

    Als Maja und Elina noch jünger waren…

    war ich ehrlich gesagt einfach nur froh,
    dass wir nicht alleine unterwegs waren 😄

    Zwei junge Labradore an der Leine
    können… sagen wir mal…

    👉 herausfordernd sein.

    Und genau da kamen Wilma und Manni.


    Wilma – die leise Lehrerin

    Wilma hat Maja gezeigt,
    wie man einfach mal… normal läuft.

    Ohne Drama.
    Ohne Chaos.
    Ohne „ich muss JETZT alles gleichzeitig sehen“.

    🐾 Maja denkt:
    Ach so geht das…


    Manni – der geduldige Große

    Und Manni?

    Der hatte eine Engelsgeduld.

    Wirklich.

    Wenn meine beiden Mädels beim Spielen mal wieder
    komplett über die Stränge geschlagen sind…

    war er einfach da.

    Ruhig.
    Souverän.
    Und irgendwie immer verständnisvoll.

    👉 So, als würde er denken:
    „Ach, die Kleinen… das wird schon.“


    Und dann ist da noch das Spiel… 😄

    Maja?

    👉 Vollgas. Immer.

    Elina?

    👉 Bei fremden Hunden eher vorsichtig.

    Aber mit Maja?

    👉 All in.

    Weil sie sie kennt.
    Weil sie sie einschätzen kann.

    Und dann gibt es diese Momente…

    Elina spielt, dreht auf, wird mutiger…

    …sieht aus dem Augenwinkel einen schwarzen Hund,
    springt ihn an…

    …bleibt stehen…

    🐾 Elina denkt:
    Ups… gleiche Farbe… falscher Hund.

    👉 Ich backe lieber kleine Brötchen 😄


    Labradore unter sich…

    Mit Wilma hat Maja ihre perfekte Spielpartnerin gefunden.

    Labbitypisch.
    Mit vollem Körpereinsatz.
    Mit allem, was dazugehört.

    👉 Wenn du das kennst, weißt du genau, was ich meine
    👉Labbis spielen einfach anders

    Wenn du selbst mit Labradoren lebst,
    kennst du wahrscheinlich genau dieses besondere Zusammenspiel aus:

    👉 Freundlichkeit
    👉 Energie
    👉 Sensibilität
    👉 und völliger Begeisterung fürs Leben

    Warum Labradore gleichzeitig so liebevoll,
    chaotisch,
    klug
    und manchmal auch ein bisschen verrückt sind,
    habe ich hier aufgeschrieben:

    👉 Labrador – Familienhund, Energiebündel…

    und manchmal einfach Maja & Elina

    Und ganz ehrlich?

    Manchmal habe ich das Gefühl…

    👉 Labradore bleiben einfach gerne unter sich 😄

    Nicht böse gemeint –
    aber sie sprechen einfach dieselbe Sprache.

    Ein kleiner Running Gag zwischen meiner Freundin und mir ist deshalb:

    👉 „Es liegt an der Fellfarbe…“

    Und irgendwie…

    …ist da vielleicht sogar ein kleines bisschen Wahrheit dran :)


    Wasser? Natürlich.

    Wilma ist beim Thema Wasser übrigens ganz bei Elina.

    👉 Rein.
    👉 Schwimmen.
    👉 Und bitte kein Ende.

    Während „schwarz“ (also Maja und Manni 😄)

    👉 erstmal schaut
    👉 überlegt
    👉 und dann entscheidet, ob sich das wirklich lohnt


    Was ich wirklich sagen möchte

    Wenn ich heute daran zurückdenke,
    wie alles angefangen hat…

    zwei junge, wilde Labradore,
    viel Energie, viel Chaos…

    👉 dann bin ich einfach nur dankbar.

    Dankbar für Wilma.
    Dankbar für Manni.

    👉 Für ihre Ruhe
    👉 für ihre Geduld
    👉 und dafür, dass sie meinen Mädels gezeigt haben,
    wie die Welt ein bisschen funktioniert


    Und heute?

    Heute laufen sie zusammen durch den Wald.

    Vier Hunde.
    Synchron.
    Verbunden.

    Und manchmal bleibe ich einfach stehen und schaue zu.

    Weil es so ein schönes Bild ist.

    👉 Vier glückliche Hunde
    👉 die einfach zusammengehören


    Mein Fazit

    Manche Hunde sind nicht einfach nur „Bekanntschaften“.

    👉 Sie sind Freunde.
    👉 Beste Freunde.

    Und manchmal…

    👉 sind sie genau das, was man selbst gerade braucht 💛


    Und du?

    Hat dein Hund auch so einen besonderen Freund?

  • 🐾Labrador Spielverhalten – warum Labbis oft „anders“ spielen

    🐾Labrador Spielverhalten – warum Labbis oft „anders“ spielen

    Gerade das Labrador Spielverhalten kann für andere Hunde schnell zu intensiv werden.

    Labradore spielen anders – und genau das wird oft unterschätzt

    Labradore spielen anders als viele andere Hunde – oft körperlich, wild und voller Energie.

    Manchmal merkt man es erst…
    wenn es schon passiert ist.

    👉 Und manchmal dauert es keine drei Minuten.


    „Die wird schon klarkommen…“

    Maja war ungefähr ein halbes Jahr alt.

    Noch nicht ausgewachsen.
    Noch ein bisschen tapsig.

    Aber eins war sie schon damals:

    👉 voller Energie.

    Wir waren im Wald unterwegs,
    als uns eine Frau mit einem großen Jagdhund entgegenkam.

    Ich sah sie –
    und nahm Maja erstmal an die Leine.

    Ich sagte noch:

    👉 „Sie müssen wissen, die Kleine spielt ziemlich wild…“

    Die Frau lächelte nur.

    👉 „Ach, machen Sie sich keine Sorgen.
    Meine Hündin ist erwachsen und sehr souverän.“


    Und dann… Labrador-Modus

    Also gut.

    Leine ab.
    Maja los.

    Und dann ging es los.

    👉 Vollgas
    👉 Körpereinsatz
    👉 kein Zögern

    🐾 Maja denkt:
    „SPIELEN!!! JETZT!!! SOFORT!!!“

    Der andere Hund?

    👉 kurz irritiert
    👉 dann bemüht mitzuhalten

    Keine drei Minuten später…

    …war alles vorbei.

    Die Frau rief ihren Hund,
    leinte ihn an
    und verabschiedete sich ziemlich schnell.

    👉 „Das ist doch ein bisschen viel…“

    Und ich stand da und dachte nur:

    👉 Willkommen in der Welt der Labradore 🙂


    Warum Labradore anders spielen

    Labradore sind von ihrem Wesen her:

    👉 körperlich
    👉 direkt
    👉 oft ziemlich stürmisch
    👉 und voller Energie

    Was für sie völlig normal ist,
    kann für andere Hunde schnell zu viel werden.

    Gerade junge Labradore:

    👉 kennen oft kein „halbes Tempo“
    👉 gehen sofort in den Kontakt
    👉 wollen spielen – und zwar richtig


    Worauf du achten solltest

    Damit das Spielen für beide Hunde entspannt bleibt, hilft es, auf ein paar Dinge zu achten:

    👉 passt der andere Hund vom Temperament?
    👉 wie reagiert er auf körperliches Spiel?
    👉 zieht er sich zurück oder macht er aktiv mit?

    Denn:

    👉 Nicht jeder Hund spielt wie ein Labrador
    👉 und das ist völlig okay


    Was ich daraus gelernt habe

    Seit diesem Moment schaue ich genauer hin.

    Ich entscheide bewusster,
    mit wem Maja spielt – und mit wem nicht.

    Denn:

    👉 Labbis spielen nicht falsch
    👉 sie spielen einfach… anders


    Und heute?

    Heute hat Maja den perfekten Spielpartner gefunden:

    👉 Elina.

    Aber auch das war nicht sofort so.

    Am Anfang war selbst Elina teilweise überfordert.

    Wie aus den beiden ein echtes Team geworden ist,
    kannst du hier nachlesen:

    👉 Als aus zwei Hunden ein Team wurde


    Mehr über Labradore

    Wenn du mehr über Labradore und ihr Verhalten wissen möchtest:

    👉 Mehr über den Charakter des Labradors findest du hier

  • 🐾Können Hunde fernsehen?

    🐾Können Hunde fernsehen?

    Können Hunde fernsehen? Viele Hunde reagieren auf Bilder und Geräusche im TV – manche sogar emotional. Warum das so ist und was dein Hund wirklich wahrnimmt, erfährst du hier.

    Und warum mein Hund plötzlich emotional reagiert hat


    Was hat dieser Hund in meinem Wohnzimmer zu suchen?!

    🐾 Maja denkt:
    „Ähm… wir müssen da mal kurz drüber sprechen.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich warte, ob das wichtig wird.“


    Wenn Hunde plötzlich Fernsehen schauen

    Es war eigentlich ein ganz normaler Moment.

    Der Fernseher lief.
    Ich habe nicht groß darauf geachtet.

    Und dann sehe ich:

    👉 Maja steht davor.
    Ganz ruhig.
    Ganz konzentriert.

    Im Fernsehen:

    👉 ein Hund.

    Und Maja?

    Sie schaut.
    Beobachtet.
    Und wirkt…

    👉 als würde sie überlegen, ob sie eingreifen muss.


    🐾 Maja denkt:
    „Der gehört hier nicht hin.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich beobachte erstmal dich, bin aber bereit.“


    Und dann wurde es plötzlich ernst

    Ein anderes Mal lief ein Bericht über ein Wolfsrudel.

    Eine Wolfsmama.
    Ihre Welpen.
    Eine angespannte Situation.

    Am Anfang war es wie immer:

    👉 Maja schaut.
    👉 aufmerksam
    👉 ruhig

    Aber dann hat sich etwas verändert.

    Die Stimmung im Film kippte.

    Und mit ihr… auch Maja.


    🐾 Maja denkt:
    „Das ist nicht gut…“


    Sie wurde unruhig.
    Spannte sich an.
    Drehte sich weg.

    👉 sichtbar aufgewühlt

    Es war kein „normales Zuschauen“ mehr.

    👉 Sie hat etwas gespürt.


    Können Hunde wirklich fernsehen?

    Die kurze Antwort:

    👉 Ja – aber anders als wir.

    Hunde sehen:

    • weniger Details
    • dafür viel stärker Bewegung
    • und reagieren besonders auf Geräusche

    Was aber oft unterschätzt wird:

    👉 Hunde nehmen auch Stimmung und Energie wahr


    Warum Maja so reagiert hat

    Vielleicht hat sie nicht verstanden,
    was genau passiert.

    Aber sie hat gespürt:

    👉 dass etwas nicht stimmt

    👉 Anspannung
    👉 Stress
    👉 Unsicherheit

    Und genau darauf hat sie reagiert.


    Und Elina?

    Wie so oft…

    🐾 Elina denkt:
    „Zu viel Drama. Ich bleib bei dir.“


    Jeder Hund reagiert anders

    Nicht jeder Hund interessiert sich für den Fernseher.

    Manche ignorieren ihn komplett.

    Andere reagieren auf:

    👉 Tiere
    👉 Geräusche
    👉 schnelle Bewegungen

    Und manche…

    👉 fühlen einfach mit.


    Was du bei deinem Hund beobachten kannst

    Vielleicht kennst du das auch:

    👉 dein Hund schaut plötzlich hin
    👉 reagiert auf Geräusche
    👉 wird unruhig
    👉 oder interessiert sich gar nicht

    Alles ist möglich.

    Und alles ist individuell.


    Mein Blick darauf

    Für mich war dieser Moment wieder eine Erinnerung:

    👉 Hunde nehmen oft mehr wahr, als wir denken

    Nicht nur im Alltag.
    Nicht nur bei uns.

    Sondern auch…

    👉 durch Bilder
    👉 durch Geräusche
    👉 durch Situationen


    Mein Fazit

    Können Hunde fernsehen?

    👉 Ja.
    Aber nicht so wie wir.

    Sie sehen nicht nur.

    👉 Sie spüren.


    Und manchmal zeigt sich das ganz leise.

    Und manchmal…

    👉 sehr deutlich.

    Wenn du das Gefühl hast, dein Hund reagiert auf Dinge, die du nicht ganz einordnen kannst – und du gern einmal genauer hinschauen möchtest:

    👉 schreib mir gern.

    Manchmal hilft ein anderer Blickwinkel, um Zusammenhänge besser zu verstehen.