Kräuter für Hunde sind eine natürliche Möglichkeit, das Immunsystem zu unterstützen und den Körper sanft zu stärken. Doch welche Kräuter sind wirklich sinnvoll – und wie setzt man sie richtig ein?
Ich bin ein großer Fan von Kräutern.
Während und nach meiner Ausbildung zur Tierheilpraktikerin
habe ich mich intensiv mit Phytotherapie beschäftigt.
Und ein Satz ist mir dabei immer geblieben:
👉 „Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.“
(Sebastian Kneipp)
Warum Kräuter für mich dazugehören
Für mich sind Kräuter kleine „Wundermittel“.
Sie sind:
👉 eine wertvolle Unterstützung
👉 sanft
👉 natürlich
👉 und oft genau das, was der Körper braucht
Ich nutze sie im Alltag bei meinen Hunden
– zur Unterstützung des Immunsystems
oder auch bei kleineren „Themen“.
Maja & Elina… natürlich unterschiedlich :)
🐾 Maja denkt:
„Ist das im Futter? Dann passt das.“
🐾 Elina denkt:
„Ich riech das erstmal… sehr genau.“
👉 Und genau deshalb wähle ich Kräuter bewusst aus.
Welche Kräuter sind gut für Hunde?
Es gibt viele Kräuter – aber einige haben sich immer wieder bewährt:
👉 Echinacea (Sonnenhut)
Unterstützt die Abwehrkräfte
→ aber nur kurweise und nicht bei Allergikern
👉 Hagebutte
Reich an Vitamin C
→ ideal zur Unterstützung des Immunsystems
Die Hagebutte ist für mich und meine Hunde so wertvoll.
Hier kannst du mehr über die Hagebutte lesen.
👉 Petersilie
Viel Vitamin C
→ unterstützt auch Nieren und Blase
👉 Kresse
→ enthält antibakterielle Senföle
👉 Spitzwegerich
→ besonders hilfreich für Atemwege
Meine absoluten Lieblingskräuter für Maja und Elina
Brennnessel
👉 nährstoffreich
👉 klassisches „Allround-Kraut“
👉 wird oft zur Unterstützung des Stoffwechsels eingesetzt
➡️ Zum Beitrag Brennnessel
Löwenzahn
👉 enthält Bitterstoffe
👉 wird traditionell für Stoffwechsel & Verdauung genutzt
👉 besonders im Frühjahr spannend
➡️ Zum Beitrag Löwenzahn
Gänseblümchen
👉 sanft
👉 oft unterschätzt
👉 ideal für einen ruhigen Einstieg
➡️ Zum Beitrag Gänseblümchen
Mariendistel
👉 klassisch für die Leber
👉 gezielte Unterstützung
👉 eher kurweise
➡️ Zum Beitrag Mariendistel
👉 Diese Kräuter lassen sich auch wunderbar kombinieren
(z. B. in einer Frühjahrskur)
➡️ Beitrag Frühjahrskur
Natürlich heißt nicht automatisch harmlos
Was mir beim Thema Kräuter besonders wichtig ist:
👉 Nur weil etwas pflanzlich ist,
heißt das nicht automatisch, dass es immer unbedenklich ist.
Auch Kräuter können:
👉 Nebenwirkungen haben
👉 Allergien auslösen
👉 oder – falsch eingesetzt – sogar belasten
Warum Kräuter überhaupt wirken
Pflanzen enthalten hochwirksame Stoffe.
Und genau diese sind der Grund,
warum sie in der Naturheilkunde eingesetzt werden.
👉 Dazu gehören zum Beispiel:
- ätherische Öle
- Flavonoide
- Bitterstoffe
- Gerbstoffe
- Schleimstoffe
- Scharfstoffe
- Cumarine •
- Alkaloide •
- Saponine
- Kieselsäure
Diese Stoffe schützen die Pflanze in der Natur
– und können gleichzeitig den Körper unterstützen.
Die häufigsten Anwendungsformen sind Tee´s, Tinkturen, Umschläge / Wickel, Inhalationen, Kräutersalben oder Öle.
Mein Blick darauf
Für mich bedeutet das:
👉 Kräuter wirken
👉 und genau deshalb setze ich sie bewusst ein
Nicht einfach „weil es natürlich ist“,
sondern weil es passt.
Und ganz wichtig
Auch unsere Hunde können von der Heilkraft der Pflanzen profitieren.
👉 Aber nicht wahllos
👉 sondern mit Blick auf das Ganze
Wie werden Kräuter beim Hund angewendet?
Ich nutze Kräuter nicht dauerhaft,
sondern gezielt:
👉 als Kur
👉 frisch oder getrocknet
👉 unter das Futter gemischt
👉 Und immer angepasst an den Hund
Woher meine Kräuter kommen
Viele Kräuter sammle ich selbst bei Spaziergängen oder im Garten.
Gerade Brennnessel, Löwenzahn oder Gänseblümchen wachsen oft direkt vor unserer Haustür.
Für Kräuter, Samen, Pulver oder fertige Mischungen greife ich jedoch häufig auf hochwertige Produkte zurück. Das ist im Alltag oft praktischer und ermöglicht eine gezielte Dosierung.
Viele der Kräuter und naturheilkundlichen Produkte, die mich im Alltag mit Maja und Elina begleiten, beziehe ich seit Jahren über die Bio-Apotheke.
Was mir wichtig ist
👉 nicht zu viel auf einmal
👉 nicht dauerhaft „einfach geben“
👉 sondern beobachten
Denn:
👉 Jeder Hund reagiert anders
Kräuter und Homöopathie – zwei unterschiedliche Wege
Neben Kräutern arbeite ich auch mit Homöopathie.
Für mich sind das zwei unterschiedliche Ansätze:
👉 Kräuter wirken auf körperlicher Ebene
👉 Homöopathische Mittel wirken auf energetischer Ebene
Oft haben wir sogar eine Entsprechung:
👉 Arnika als Pflanze
👉 und Arnika als homöopathisches Mittel
Und doch wirken sie auf unterschiedlichen Ebenen.
Hier kannst Du mehr über Arnika lesen:
Mein Umgang damit
Ich entscheide immer individuell:
👉 Was braucht der Hund gerade?
👉 Was passt zur Situation?
Manchmal ist es ein Kraut.
Manchmal ein homöopathischer Impuls.
Und manchmal ist es die Kombination aus beidem.
Gerade im Alltag
Homöopathie nutze ich besonders gerne:
👉 bei kleinen „Alltagssituationen“
👉 zur sanften Unterstützung
👉 oder wenn etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist
Meine kleine Notfallapotheke habe ich deshalb fast immer dabei.
👉 Wenn du wissen möchtest, welche Mittel ich nutze:
👉 Hier geht’s zu meinem Beitrag über die homöopathische Notfallapotheke für Hunde
Und ganz wichtig
Wenn dein Hund gesundheitliche Probleme hat
oder länger Symptome zeigt:
👉 bitte immer tierärztlich abklären
Mein Fazit
Kräuter sind für mich eine wunderbare Möglichkeit,
den Hund sanft zu unterstützen.
👉 Nicht als Ersatz
👉 sondern als Ergänzung
Und oft sind es genau diese kleinen Dinge,
die langfristig einen großen Unterschied machen. 💛
Vielleicht möchtest Du noch wissen, wann es sinnvoll ist das Immunsystem Deines Hunde zu unterstützen, dann kannst Du hier weiterlesen:
🐾Wann stärke ich eigentlich das Immunsystem meines Hundes?
Für mich ist es nie nur ein Weg – sondern das Zusammenspiel aus Ernährung, Kräutern, Darm und sanfter Unterstützung.
💚 Viele der Kräuter und naturheilkundlichen Produkte, über die ich im Blog berichte, beziehe ich seit Jahren über die Bio-Apotheke.
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