🐾Jule – warum sie meinen Blick auf Hundegesundheit verändert hat

Ganzheitliche Hundegesundheit bedeutet, den Hund nicht nur über Symptome zu betrachten, sondern Zusammenhänge im Körper und Verhalten zu verstehen.

Ganzheitliche Hundegesundheit – ein anderer Blick

Jule war anders.

Ruhiger.
Feiner.
Und irgendwie immer ein bisschen empfindlicher.

Schon als Welpe war sie krank.
Und das hat uns lange begleitet.


Ein Alltag mit vielen Fragen zur Hundegesundheit

Wir waren bei verschiedenen Tierärzten.
Bekamen unterschiedliche Diagnosen.

Und immer wieder dieses Gefühl:

👉 Irgendetwas passt noch nicht ganz.

Jule reagierte stark.
Auf Futter.
Auf Veränderungen.
Auf Stress.

Selbst kleine Dinge konnten ihren Magen aus dem Gleichgewicht bringen.


Der Punkt, an dem sich etwas verändert hat

Irgendwann habe ich angefangen, anders hinzuschauen.

Nicht nur auf das Symptom.
Sondern auf das Ganze.

👉 Ernährung
👉 Verdauung
👉 innere Balance

Ich habe mich intensiv mit Naturheilkunde beschäftigt.

Habe gelernt, Zusammenhänge zu verstehen.
Mich mit Ernährung, Homöopathie, Akupunktur, TCM und Phytotherapie auseinandergesetzt.

Und bin diesen Weg weitergegangen.

👉 Bis ich selbst Tierheilpraktikerin geworden bin.


Was ich durch sie gelernt habe

Mit Jule habe ich gelernt,
dass nicht immer alles sofort sichtbar ist.

Und dass es manchmal Zeit braucht,
bis man versteht, was wirklich dahintersteckt.

Nicht jede Lösung ist schnell.
Und nicht jede passt für jeden Hund.


Warum ich heute ganzheitlich auf Hundegesundheit schaue

Vielleicht achte ich genau deshalb heute so sehr auf solche Dinge.

Bei Maja.
Bei Elina.

Und in allem, was ich weitergebe.

👉 Gerade beim Thema Immunsystem schaue ich genauer hin.

Denn Jule hat mir gezeigt:
👉 Es geht nicht nur darum, Symptome zu behandeln
👉 sondern den Hund als Ganzes zu verstehen

Als Jule älter wurde,
weitete sich ihre Autoimmunerkrankung irgendwann auch auf die Augen aus.

Gerade das hat mich nochmal sehr intensiv zur Pflanzenheilkunde gebracht.

Eine Pflanze, die Jule über viele Jahre begleitet hat,
war Augentrost – Euphrasia.

Und rückblickend könnte ich fast sagen:

👉 Es war „ihr Kraut“.

Nicht nur,
weil Augentrost traditionell mit Augen und Sehkraft verbunden wird.

Sondern auch,
weil die Pflanze mit ihrer feinen, ruhigen Art irgendwie perfekt zu Jule passte.

Zart.
Empfindlich.
Still.
Und trotzdem unglaublich stark.

Ich habe Euphrasia damals unterschiedlich eingesetzt:
👉 als Globuli
👉 als Augentropfen
👉 als Tee
👉 und als Kraut im Futter

Und gerade im Alter hatte ich oft das Gefühl,
dass Augentrost sie sanft unterstützt hat,
ihre Klarheit und ihr Augenlicht möglichst lange zu bewahren.

Bei Augenthemen frage ich mich bis heute immer:

👉 Was kann gerade nicht gesehen werden?
👉 Was möchte nicht mehr gesehen werden?
👉 Oder:
👉 Was wurde „aus den Augen verloren“?

Bei Maja war diese Verbindung für mich irgendwann ganz klar spürbar.

Und auch Jule hat mir genau das immer wieder gezeigt.

Denn eigentlich war sie es,
die meinen Blick auf Hundegesundheit grundlegend verändert hat.

Weg von:
👉 nur Symptomen

Hin zu:
👉 Zusammenhängen

Zu der Frage,
was hinter einem Symptom vielleicht noch mitgesehen werden möchte.

Nicht nur körperlich.
Sondern als Ganzes.

Und vielleicht schließt sich genau dort der Kreis.

Denn Jule hat mich gelehrt,
nicht nur auf das Offensichtliche zu schauen –
sondern genauer hinzusehen.

Vielleicht berührt mich diese Pflanze deshalb bis heute so sehr.

👉 Mehr über Augentrost und meine Erfahrungen damit kannst du hier lesen.


Am Ende

Jule wurde fast 13 Jahre alt.

Und auch wenn unser Weg nicht immer einfach war –
sie hat mir gezeigt,
wie wichtig es ist, genauer hinzuschauen.

Ich bin diesem Hund unendlich dankbar,
für alles, was ich durch sie lernen durfte.

Es war kein Labrador.
Und vielleicht gerade deshalb
war dieser Weg genau so, wie er sein sollte.

Heute bin ich dankbar.

Für zwei gesunde, glückliche Labradore
an meiner Seite.

Maja.
Und Elina.

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