Schlagwort: Verhalten

  • 🐾 Wenn Hunde uns spiegeln

    🐾 Wenn Hunde uns spiegeln

    Hunde reagieren oft sehr fein auf unsere Stimmung, unsere Anspannung und unsere Präsenz. Manchmal zeigt ihr Verhalten nicht nur etwas über sie – sondern auch über uns.

    Manchmal zeigen unsere Hunde Dinge,
    die gar nicht nur mit ihnen zu tun haben.

    Sondern mit uns.


    Hast du das schon mal erlebt?

    Dein Hund läuft unruhig an der Leine.
    Zieht.
    Ist überall – nur nicht bei dir.

    Und du fragst dich:

    👉 „Warum ist er heute so?“


    🐾 Maja denkt:
    Irgendwas ist anders.

    🐾 Elina denkt:
    Ich bin bereit – aber wofür eigentlich?


    Oft schauen wir dann auf den Hund.

    Versuchen zu korrigieren.
    Zu lenken.
    Zu „lösen“.


    Und manchmal lohnt es sich,
    einen Moment stehen zu bleiben.

    Und sich selbst zu fragen:

    👉 Wie bin ich gerade unterwegs?


    Bin ich ruhig?
    Oder gedanklich schon beim nächsten Termin?

    Bin ich wirklich hier?
    Oder irgendwo zwischen To-do-Liste und Gedanken?


    Unser Alltag ist oft schnell.

    Wir hetzen von einem Punkt zum nächsten.
    Sind gedanklich selten ganz im Moment.

    Und genau das spüren unsere Hunde.


    Nicht bewusst.
    Aber sehr fein.


    Was sich dann zeigen kann, ist ganz unterschiedlich:

    🐾 Unruhe
    🐾 fehlende Konzentration
    🐾 ständiges Ziehen an der Leine
    🐾 Nervosität
    🐾 schnelle Ablenkbarkeit


    Nicht, weil der Hund „schwierig“ ist.

    Sondern weil er reagiert.


    Im Hier und Jetzt

    Wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin,
    versuche ich, wirklich da zu sein.

    Nicht perfekt.
    Aber bewusst.


    Ein Spaziergang ist mehr
    als nur Bewegung.

    Es ist gemeinsame Zeit.


    👉 Zeit, in der wir verbunden sind
    👉 Zeit, in der wir uns wahrnehmen


    Und oft verändert sich schon genau dort etwas.


    Ein anderer Blick

    Ich sehe Verhalten nicht nur als etwas,
    das „weg muss“.

    Sondern als Hinweis.

    👉 Was zeigt mir mein Hund gerade?
    👉 Was bringe ich vielleicht selbst mit?


    Aus energetischer Sicht beginnt vieles im Inneren.

    Wenn bei uns Druck entsteht,
    wenn Dinge sich „stauen“,
    kann sich das auch im Außen zeigen.


    Und manchmal sind es genau unsere Hunde,
    die uns das sichtbar machen.


    Am Ende

    Es geht nicht darum, perfekt zu sein.

    Oder sich selbst die Schuld zu geben.


    Sondern darum, bewusster zu werden.

    Ein bisschen ruhiger.
    Ein bisschen klarer.


    Und vielleicht auch ein bisschen mehr bei uns selbst.

  • 🐾 Hunde wünschen sich unsere Präsenz

    🐾 Hunde wünschen sich unsere Präsenz

    Eine starke Bindung zwischen Mensch und Hund entsteht nicht durch Training allein, sondern vor allem durch gemeinsame, bewusste Zeit im Alltag.

    Präsent sein.

    Nicht einfach nur da sein –
    sondern wirklich im Moment.


    Wie oft streicheln wir unsere Hunde „nebenbei“?
    Während wir fernsehen.
    Oder gedanklich schon beim nächsten To-do sind.

    Wie oft sind wir draußen unterwegs –
    und doch nicht wirklich da?

    Ich sehe es so oft:

    Menschen schauen aufs Handy,
    während der Hund neben ihnen herläuft.

    Still.
    Unauffällig.
    Fast unsichtbar.


    🐾 Maja denkt:
    Bist du da?

    🐾 Elina denkt:
    Ich warte kurz.


    Hunde leben im Moment.

    Sie denken nicht an später.
    Nicht an das, was noch erledigt werden muss.

    Sie sind einfach da.

    Und genau das erwarten sie auch von uns.


    Sie schauen uns an.
    Suchen Kontakt.
    Kommen näher.

    Nicht, weil sie etwas „wollen“ –
    sondern weil sie Verbindung suchen.


    Und wenn diese Verbindung immer wieder ausbleibt?

    Dann ziehen sie sich zurück.

    Werden stiller.
    Oder versuchen auf andere Weise, Aufmerksamkeit zu bekommen.


    Dabei ist es eigentlich so einfach.

    Ein Spaziergang kann mehr sein als nur „Gassi gehen“.

    Er kann gemeinsame Zeit sein.
    Bewusst. Ruhig. Verbunden.


    Ist dir schon mal aufgefallen,
    wie oft dein Hund sich unterwegs nach dir umschaut?

    So, als würde er fragen:

    👉 „Ich bin hier – bist du auch da?“


    Maja macht das ständig.

    Sie läuft oft ein Stück voraus,
    dreht sich dann um
    und schaut mich an.

    Nicht fordernd.
    Eher wie eine kleine Rückversicherung.


    🐾 Maja denkt:
    Wir gehen zusammen, oder?


    Wenn ich das wahrnehme,
    gebe ich ihr bewusst ein Feedback.

    Ein Blick.
    Ein Wort.
    Ein Gefühl.

    👉 „Ich sehe dich.“
    👉 „Ich bin da.“


    Und genau darum geht es.

    Nicht darum, rund um die Uhr perfekt zu sein.
    Sondern darum, diese Momente zu erkennen.


    Unsere Hunde wünschen sich keine Perfektion.

    Sie wünschen sich:

    👉 Nähe
    👉 Aufmerksamkeit
    👉 echte gemeinsame Zeit


    Und vielleicht ist genau das das Schönste daran.

    Dass es nichts Großes braucht.

    Nur uns.
    Im richtigen Moment.

    Eine starke Bindung zum Hund entsteht vor allem durch gemeinsame Aufmerksamkeit und Präsenz im Alltag.


    Ich wünsche dir ganz viele solcher Momente
    mit deinem Hund. 🐾

  • 🐾 Ein Spaziergang, zwei Meinungen

    🐾 Ein Spaziergang, zwei Meinungen

    Ein Spaziergang mit zwei Hunden kann ganz unterschiedlich aussehen – je nachdem, wie unterschiedlich ihre Charaktere sind.

    Spaziergang mit zwei Hunden – zwei völlig unterschiedliche Typen

    Ich liebe unsere Spaziergänge.

    Durch den Wald laufen.
    Die Ruhe.
    Die Natur.

    Und mittendrin: meine Mädels.

    🐾 Maja denkt:
    Ich bleibe bei dir.

    🐾 Elina denkt:
    Ich nehme alles mit.

    Während Maja entspannt neben mir läuft,
    ist Elina schon dreimal hin und zurück.

    Hier schnüffeln.
    Da schauen.
    Noch schnell ein Abstecher.
    Und wieder zurück.

    Manchmal habe ich das Gefühl,
    sie läuft unsere Strecke einfach mehrfach.


    Und dann gibt es diese Momente,
    in denen aus einem ruhigen Spaziergang plötzlich… etwas anderes wird.

    Sobald Maja Wasser riecht –
    am besten eine richtig schöne, dreckige Pfütze –
    ist es vorbei.

    Dann wird aus ihr ein kleines Schlammschwein.

    Mit voller Begeisterung springt sie hinein,
    macht sich lang
    und rutscht mit dem ganzen Körper durch den Matsch.

    Während Elina daneben steht und denkt:

    🐾 Elina denkt:
    Nein. Einfach nein.

    Für Maja ist genau das das größte Glück.
    Wiesen. Schlamm. Wasser.
    Hauptsache mittendrin.

    Wenn Du wissen möchtest, wie sehr Maja Matsch liebt, kannst Du diesen Beitrag lesen:

    Warum Hunde Matsch lieben


    Und ganz ehrlich?

    Oft ist es einfach nur lustig.

    Dreckig, chaotisch, lebendig –
    aber genau unser Alltag.


    Und manchmal wird es mehr als nur ein bisschen Chaos

    Was wie ein ganz normaler Spaziergang aussieht,
    kann sich schneller ändern, als man denkt.

    Ein falscher Schritt.
    Ein Boden, der anders ist als sonst.
    Eine Stelle, die plötzlich gefährlich wird.

    Und genau so ein Moment ist uns passiert.

    Ein Spaziergang, den ich nicht so schnell vergesse.

    👉 Hier erzähle ich dir, wie aus einer Pfütze plötzlich eine echte Gefahr wurde.

  • 🐾 Kennst du das, dass Socken einfach verschwinden?

    🐾 Kennst du das, dass Socken einfach verschwinden?

    Wenn ein Hund eine Socke frisst, kann das schnell zu einem Notfall werden. Viele unterschätzen, wie gefährlich verschluckte Fremdkörper sein können.

    Kennst du das, dass Socken einfach verschwinden?

    Und wie uns genau das in die Tierklinik gebracht hat.

    Samstagmorgen.
    Ich wasche eine Ladung Wäsche, die Sonne scheint, alles ganz entspannt.

    Ich hänge die Wäsche draußen auf den Wäscheständer –
    und plötzlich fällt mir auf: Ein Socken fehlt.

    Da ich meine Hunde kenne, gehe ich sofort auf Suche.
    Wohnung. Garten. Jeder Winkel.

    Beide schauen mich an – unschuldig natürlich.

    Und ich frage mich nur:
    Wer von euch war das?

    Warum ein verschluckter Socken gefährlich ist


    Insbesondere Labradore neigen dazu, Dinge zu fressen, die ihnen nicht guttun.
    Und ein verschluckter Socken ist kein Spaß.

    👉 Das kann ein tierärztlicher Notfall sein.

    Ich überlege kurz, ob ich abwarten soll.
    Aber mein Bauchgefühl sagt: lieber nicht.

    Also packe ich beide ein und fahre in die Tierklinik.


    Die Tierärztin ist ruhig und freundlich und fragt:

    „Welche war es denn?“

    Tja. Gute Frage.

    In der Regel klaut Maja alles Mögliche –
    frisst es aber nicht unbedingt.

    Aber sie denkt manchmal:
    „Bevor Elina es bekommt… nehme ich es lieber selbst.“

    🐶 Maja denkt:

    „Sicherheit geht vor.“

    Elina dagegen?

    🐶 Elina denkt:

    „War ich das? Vielleicht. Egal.“


    Ein Tierarzt kann in solchen Fällen ein Mittel geben, das Erbrechen auslöst.
    Gerade in den ersten zwei Stunden besteht eine gute Chance, dass der Fremdkörper noch im Magen ist.

    Abwarten wäre hier wirklich riskant.
    Im schlimmsten Fall kann ein Socken einen Darmverschluss verursachen.


    Also bekommen beide das Brechmittel.

    Und ja…
    es wirkt.

    Beiden wird übel, das Frühstück kommt wieder hoch – mehrfach.
    Wir warten. Hoffen.

    Aber: Keine Socke.


    Nach etwa zweieinhalb Stunden empfiehlt die Ärztin, nach Hause zu fahren.
    Beide bekommen noch etwas gegen die Übelkeit.

    Die nächsten Tage: beobachten.
    Und ja… auch den Kot kontrollieren.


    Zuhause angekommen passiert erstmal das Wichtigste:

    Beide laufen direkt in die Küche.
    Schauen in ihre Näpfe.

    👉 Magen leer.
    👉 Hunger da.

    Alles wieder wie immer.

    Nach kurzer Zeit sind beide wieder fröhlich
    – und bereit für die nächsten „Ideen“.


    Und die Socke?

    Die habe ich nie wiedergefunden.

    Vielleicht war es diesmal doch… die Waschmaschine. 😄


    Was ich aber gelernt habe:

    👉 Das war ein teurer Samstagvormittag.
    Zwei Hunde = doppelte Tierarztkosten

    • Wochenendtarif.

    Aber ganz ehrlich:

    👉 Lieber einmal zu früh zum Tierarzt
    als einmal zu spät.

    Falls du dich fragst:

    👉 Warum Hunde überhaupt Socken klauen…


    🐾 Wenn dein Hund etwas verschluckt hat:

    Warte nicht zu lange.
    Ein schneller Tierarztbesuch kann im Ernstfall Leben retten.

    Wenn ein Hund eine Socke gefressen hat, sollte man schnell handeln, da ein Darmverschluss entstehen kann.

    Unser Alltag geht weiter…
    und die nächste Geschichte kommt bestimmt.

  • 🐾 Zwei Hunde zu haben klingt einfach. Ist es nicht.

    🐾 Zwei Hunde zu haben klingt einfach. Ist es nicht.

    Leben mit zwei Hunden bedeutet oft mehr Dynamik, mehr Abstimmung und manchmal auch mehr Chaos, als man vorher denkt.

    Leben mit zwei Hunden – zwei Charaktere, ein Alltag

    🐾 Maja denkt:
    Ich beobachte das erstmal.

    🐾 Elina denkt:
    Ich bin schon los.

    Während die eine noch überlegt, ob sie aufstehen soll,
    ist die andere längst unterwegs –
    irgendwo zwischen Sofa, Garten und einer Idee,
    die vermutlich keine gute ist.

    Und genau da beginnt unser Alltag.


    Zwei Hunde – zwei Welten

    Maja denkt erst.
    Elina ist schon mittendrin.

    Während die eine beobachtet, hat die andere längst entschieden, dass jetzt genau der richtige Moment ist – egal für was.

    Zusammen?
    Sind wir… sagen wir: abwechslungsreich.

    Das Leben mit zwei Hunden bringt oft ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Dynamiken mit sich.


    Der Alltag, den man sich nicht so vorstellt

    Man stellt sich das oft idyllisch vor.

    Zwei Hunde, die entspannt nebeneinander liegen, gemeinsam spazieren gehen und einfach „funktionieren“.

    Die Realität?

    Manchmal läuft alles gleichzeitig.
    Manchmal gar nichts wie geplant.

    Die eine will raus.
    Die andere schläft tief und fest.

    Die eine hat Energie für drei.
    Die andere fragt sich, warum überhaupt jemand aufsteht.


    Und trotzdem genau richtig

    Es gibt Tage, an denen alles rund läuft.
    Und Tage, an denen man sich fragt, warum man eigentlich gleich zwei Hunde hat.

    Aber genau darin steckt das Leben mit ihnen.

    Nicht geschniegelt.
    Nicht planbar.
    Aber echt.

    Und genau deshalb würden wir es immer wieder genauso machen.

    Und vielleicht erkennst du dich dabei ein bisschen wieder.