🐾Warum hat ein Hund mehr Zecken als der andere?

Elina - ehrlich auf vier Pfoten im Wald

Warum Elina deutlich mehr Zecken mitbringt als Maja

Zwei Labradore.
Gleiches Zuhause.
Gleiches Fell.
Gleiche Spaziergänge.

Und trotzdem bringt Elina deutlich mehr Zecken mit nach Hause als Maja.

Manchmal frage ich mich wirklich, wie das möglich ist.

Denn eigentlich müssten beide Hunde doch ähnlich betroffen sein, oder?

Aber nein.

🐾 Maja denkt:
„Der Weg ist doch völlig ausreichend.“

🐾 Elina denkt:
„ICH MUSS INS UNTERHOLZ.“

Und genau da beginnt vermutlich schon der Unterschied.

Warum manche Hunde mehr Zecken haben als andere

Grundsätzlich können natürlich alle Hunde Zecken bekommen.

Aber:
👉 manche Hunde scheinen Zecken regelrecht anzuziehen.

Und tatsächlich gibt es einige Faktoren,
die dabei eine Rolle spielen können.

Bewegung & Verhalten machen einen riesigen Unterschied

Bei uns fällt besonders auf:

Maja bleibt meistens auf den Wegen.
Außer natürlich irgendwo gibt es Matsch 😊

Elina dagegen?

👉 kreuz und quer
👉 durchs Gras
👉 durchs Unterholz
👉 einmal kurz in den Wald
👉 wieder zurück
👉 nochmal durchs Gebüsch

Und logisch:
Wer öfter durch hohes Gras und Unterholz läuft,
sammelt einfach mehr Zecken ein.

Gerade in der Hauptsaison sitzen Zecken oft nicht auf Bäumen,
sondern im Gras, in Büschen oder bodennahen Pflanzen
und warten dort auf vorbeilaufende Tiere.

Hat das Fell wirklich Einfluss?

Oft heißt es,
langhaarige Hunde oder Hunde mit dichtem Fell
hätten häufiger Zecken.

Und tatsächlich:
In plüschigem oder lockigem Fell
können sich Zecken oft besser verstecken.

Vor allem bei:

  • Pudeln
  • Goldendoodles
  • langhaarigen Hunden
  • Hunden mit dichter Unterwolle

Auch dunkles Fell macht es oft schwerer,
die kleinen Krabbler schnell zu entdecken.

Aber bei uns sieht man:
👉 Fell ist nicht alles.

Denn Maja und Elina haben beide kurzes Labradorfell.

Und trotzdem bringt Elina deutlich häufiger „Souvenirs“ mit nach Hause.

Können Hunde unterschiedlich „riechen“?

Ganz geklärt ist das wissenschaftlich nicht.

Aber:
Es gibt Hinweise darauf,
dass Zecken auf bestimmte Faktoren reagieren können.

Zum Beispiel auf:

  • Körperwärme
  • Aktivität
  • Stoffwechsel
  • Hautflora
  • Eigengeruch

Und ehrlich?
Ich könnte mir das bei Elina sofort vorstellen.

Elina ist einfach… mehr Action 😄

Mehr Bewegung.
Mehr Tempo.
Mehr Abenteuer.

Während Maja eher denkt:

🐾 Maja denkt:
„Wozu rennen, wenn man gemütlich gehen kann?“

Warum ich bei Zeckenschutz vorsichtig geworden bin

Ich bin grundsätzlich kein Fan davon,
einfach wahllos alles auszuprobieren.

Der Grund dafür ist Jule.

Jule hat extrem empfindlich
auf ein Zeckenmittel reagiert.

Mit Erbrechen,
Unwohlsein
und deutlicher Veränderung ihres Verhaltens.

Und genau deshalb habe ich damals angefangen,
mich intensiver mit natürlichen Alternativen zu beschäftigen.

Nicht,
weil ich alles „Chemische“ verteufeln möchte.

Sondern weil ich gemerkt habe:
👉 Nicht jeder Hund verträgt alles gleich gut.

Unsere Erfahrungen mit natürlichen Alternativen

Im Laufe der Zeit haben wir einiges ausprobiert.

Bernsteinhalsband – bei uns eher schwierig

Viele schwören auf Bernsteinhalsbänder.

Bei uns persönlich konnte ich allerdings nie wirklich einen deutlichen Unterschied feststellen.

Und ehrlich gesagt:
Für meine Mädels wäre das im Alltag vermutlich sowieso schwierig.

Denn:

🐾 Elina denkt:
„VOLLGAS DURCH DEN WALD.“

🐾 Maja denkt:
„Ich rolle mich kurz im Matsch.“

Wenn du wissen möchtest, warum Maja freiwillig jedes Schlammloch mitnimmt 😄
👉 hier geht’s zu unserem Matsch-Abenteuer mit Maja

Da muss Zeckenschutz vor allem:
👉 alltagstauglich sein.

Kokosöl – theoretisch gut, praktisch… lecker

Kokosöl haben wir ebenfalls getestet.

Die Wirkung war tatsächlich gar nicht schlecht.

Aber:
Bei zwei Labradorden entsteht dann relativ schnell folgendes Problem:

👉 gegenseitiges Abschlecken.

Und zwar ausdauernd.

Sehr ausdauernd 😄

Unsere Erfahrungen mit Kokosöl gegen Zecken habe ich hier beschrieben:

👉Kokosöl für Hunde – hilft das wirklich.

Was bei uns am besten funktioniert

Über die Zeit hat sich für uns eine Kombination bewährt,
mit der wir wirklich gut durch die Zeckenzeit kommen.

👉 Tic-Clip als Basis
👉 bei Bedarf ergänzt durch ein natürliches Spot-On

Nicht perfekt.
Aber für uns stimmig und alltagstauglich.

Natürlich bringt Elina trotzdem manchmal noch Zecken mit.

Aber ehrlich:
Wenn ein Labrador freiwillig durchs Unterholz pflügt,
wird vermutlich kein Schutz der Welt zu 100 % funktionieren 😊

Wie wir das Thema Zeckenschutz im Alltag lösen und was bei uns wirklich funktioniert,
findest du hier:
👉 Zeckenschutz beim Hund – unsere Erfahrungen

Unser Fazit

Den einen perfekten Zeckenschutz gibt es wahrscheinlich nicht.

Und ich glaube auch,
dass Hunde unterschiedlich anfällig sein können.

Aktivität,
Verhalten,
Stoffwechsel
und die Umgebung spielen dabei vermutlich eine größere Rolle,
als viele denken.

Und manchmal ist der Unterschied ganz einfach:

🐾 Maja denkt:
„Der Weg reicht völlig.“

🐾 Elina denkt:
„ICH GEHE DA REIN.“

Wie ist das bei deinem Hund?

Gehört dein Hund eher zur „Maja-Fraktion“
und bleibt gemütlich auf den Wegen?

Oder eher Team Elina:
👉 einmal komplett durchs Unterholz bitte 😄

Hast du beim Zeckenschutz etwas gefunden,
das bei deinem Hund wirklich gut funktioniert?

Oder probierst du jedes Jahr wieder ein bisschen neu aus?

🐾 Maja denkt: Wenn Du wieder vorbeischaust, bekommst Du ein Küsschen.

🐾 Elina denkt: Und ich freue mich schon darauf, Dir unsere nächste Geschichte zu erzählen.

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