Augentrost für Hunde wird traditionell besonders mit Augen und Bindehaut in Verbindung gebracht. Die feine Wiesenpflanze Euphrasia officinalis begleitet die Pflanzenkunde bereits seit Jahrhunderten und wird bis heute gerne unterstützend eingesetzt.
Manche Pflanzen sind laut.
Und manche ganz leise.
Augentrost gehört für mich ganz klar zu den stillen Pflanzen.
Zart.
Unscheinbar.
Fast zerbrechlich.
Und doch steckt erstaunlich viel in ihr.
Eine kleine Pflanze mit großer Tradition
Der botanische Name des Augentrosts lautet:
👉 Euphrasia officinalis
Schon früher fiel Menschen auf,
dass die feinen Blüten an kleine Augen erinnern.
Und genau daraus entstand auch der Name:
👉 Augentrost
In der traditionellen Pflanzenkunde wurde die Pflanze deshalb über Generationen hinweg besonders mit den Augen in Verbindung gebracht.
Bis heute wird Euphrasia häufig unterstützend eingesetzt bei:
👉 gereizten Augen
👉 tränenden Augen
👉 empfindlicher Bindehaut
👉 oder zur allgemeinen Unterstützung der Augenpflege
Augentrost und meine Arbeit als Tierheilpraktikerin
Augentrost – oder Euphrasia – begleitet mich in der Tiernaturheilkunde schon seit vielen Jahren.
Nicht nur wegen der traditionellen Verbindung zu Augen und Bindehaut,
sondern auch,
weil Augentrost für mich auf besondere Weise zeigt,
wie eng Körper, Wahrnehmung und innere Prozesse miteinander verbunden sein können.
Die Pflanze steht für Klarheit und „wieder sehen können“ –
nicht nur körperlich,
sondern manchmal auch auf einer tieferen Ebene.
Und genau dieser ganzheitliche Blick prägt auch meine Arbeit.
Denn gerade Augen erzählen oft mehr,
als man auf den ersten Blick sieht.
Natürlich müssen Augenprobleme immer ernst genommen und tierärztlich abgeklärt werden.
Aber manchmal lohnt es sich zusätzlich,
nicht nur das sichtbare Symptom anzuschauen,
sondern auch:
👉 das Umfeld
👉 Stress
👉 Veränderungen
👉 emotionale Belastungen
👉 innere Unruhe
Denn Hunde nehmen oft viel mehr wahr,
als wir glauben.
Was Maja mir gezeigt hat
Bei Maja wurde mir das besonders bewusst.
Ihre Augenprobleme begannen,
als mein Mann plötzlich im Krankenhaus war.
Sie war damals noch sehr jung
und hatte von einem Tag auf den anderen ihr Herrchen „aus den Augen verloren“.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Natürlich wurden ihre Augen behandelt.
Aber gleichzeitig hatte ich von Anfang an das Gefühl:
👉 Das eigentliche Thema liegt tiefer.
Je mehr wieder Ruhe, Sicherheit und Orientierung zurückkamen,
desto besser wurden auch ihre Augen.
Und irgendwann war alles wieder klar.
Nicht nur äußerlich.
👉 Die ganze Geschichte zu Majas Augenproblemen findest du hier.
Auch bei chronischen Prozessen setze ich Euphrasia unterstützend ein
Auch bei Jule spielte Euphrasia später eine Rolle.
Durch ihre Autoimmunerkrankung wurden im Verlauf irgendwann auch die Augen zunehmend empfindlich.
Gerade bei chronischen Prozessen arbeite ich in der Tiernaturheilkunde gerne unterstützend mit Pflanzen,
homöopathischer Begleitung
und naturheilkundlichen Ansätzen.
Bei Jule haben wir damals sowohl Euphrasia-Tropfen
als auch Augentrostkraut im Futter eingesetzt.
Nicht als Ersatz für notwendige tierärztliche Begleitung.
Sondern als zusätzliche Unterstützung des Organismus.
Und genau darum geht es für mich in der ganzheitlichen Betrachtung:
👉 den Körper nicht isoliert zu sehen,
sondern Zusammenhänge mitzudenken.
Mehr als nur eine Augenpflanze
Traditionell wird Augentrost nicht nur mit den Augen verbunden.
Auch bei:
👉 empfindlichen Schleimhäuten
👉 leichtem Schnupfen
👉 trocken wirkenden Nasenschleimhäuten
👉 oder sensiblen Magen-Darm-Themen
wird die Pflanze immer wieder erwähnt.
Dabei geht es für mich nie um ein „Wundermittel“.
Sondern eher um die Frage:
👉 Was könnte den Körper auf natürliche Weise begleiten?
Die Inhaltsstoffe des Augentrosts
Augentrost enthält von Natur aus unter anderem:
👉 Flavonoide
👉 Bitterstoffe
👉 ätherische Öle
👉 Gerbstoffe
👉 sowie Pflanzenstoffe wie Aucubin oder Ferulasäure
Gerade Flavonoide sind bekannt dafür,
dass sie Pflanzen helfen,
sich selbst zu schützen.
Und vielleicht ist genau das etwas,
das uns an Kräutern so fasziniert:
👉 ihre eigene natürliche Widerstandskraft.
Das Wesen des Augentrosts
In der traditionellen Pflanzenkunde wird Augentrost oft mit:
👉 Klarheit
👉 Wahrnehmung
👉 Aufmerksamkeit
👉 und „Durchblick“
verbunden.
Und irgendwie passt das sehr gut zu dieser kleinen Pflanze.
Wenn man einer Wiese voller blühendem Augentrost begegnet,
wirkt sie fast lichtvoll.
Still.
Hell.
Und gleichzeitig sehr klar.
Vielleicht ist genau das auch der Grund,
warum diese Pflanze über so viele Generationen hinweg geschätzt wurde.
Wie ich Augentrost anwende
Je nach Situation kann Augentrost ganz unterschiedlich eingesetzt werden.
In meiner Arbeit nutze ich Euphrasia unter anderem:
👉 als Kraut über das Futter
👉 als Tee äußerlich für die Augen
👉 als Tee im Wassernapf
👉 homöopathisch als Globuli
👉 oder als Augentropfen
Gerade diese Vielseitigkeit mag ich an der Pflanze sehr.
🐾 Maja denkt:
„Wenn es hilft, sehe ich mir das mal an.“
🐾 Elina denkt:
„Moment… das ist jetzt Kräuterwasser?“ 👀
Augentrost als Tee
Eine klassische Möglichkeit ist Augentrosttee.
Dafür kannst du:
👉 einen Teelöffel getrocknetes oder frisches Augentrostkraut
mit etwa 250 ml kochendem Wasser übergießen
und ungefähr 10 Minuten ziehen lassen.
Wichtig:
👉 Den Tee anschließend vollständig abkühlen lassen.
Danach kann man die geschlossenen Augen vorsichtig mit einem Wattepad betupfen oder sanft auswaschen.
Gerade bei gereizten oder tränenden Augen empfinden viele Hunde das oft als angenehm.
Natürlich sollte bei starken Beschwerden, Schmerzen oder Entzündungen immer tierärztlich abgeklärt werden, was hinter den Symptomen steckt.
Augentrost im Wassernapf
Ich nutze Augentrosttee übrigens manchmal auch verdünnt im Wassernapf.
Dafür gebe ich meist:
👉 ein bis zwei Teelöffel des abgekühlten Tees ins Trinkwasser.
Gerade bei sensiblen oder älteren Hunden mag ich diese sanfte Form der Unterstützung sehr.
🐾 Maja denkt:
„Interessant. Trinken wir das jetzt?“
🐾 Elina denkt:
„Ich prüfe erstmal vorsichtig die Lage.“ 😄
Euphrasia als Globuli und Augentropfen
Auch homöopathisch z.B. als Globuli wird Euphrasia traditionell häufig bei Augenproblemen eingesetzt.
Besonders praktisch finde ich persönlich die anthroposophischen Euphrasia-Augentropfen in Einzeldosen.
Sie lassen sich hygienisch anwenden,
gut mitnehmen
und sind gerade unterwegs oft unkompliziert.
Die Tropfen werden traditionell unterstützend eingesetzt bei:
👉 gereizten Augen
👉 geröteten Augen
👉 tränenden Augen
👉 oder empfindlicher Bindehaut
👉 Die Euphrasia-Augentropfen, die ich selbst gerne nutze, findest du hier.
Wie ich Kräuter sehe
Ich liebe Kräuter.
Nicht,
weil ich glaube,
dass sie „alles lösen“.
Sondern weil sie uns oft daran erinnern,
wie viel Kraft in natürlichen Dingen steckt.
Und gerade deshalb gehören Kräuter wie Augentrost für mich heute ganz selbstverständlich zu meiner Sicht auf ganzheitliche Hundegesundheit dazu.
Nicht als Ersatz für einen Tierarzt.
Nicht als Heilversprechen.
Sondern als bewusste Unterstützung.
Mein Blick darauf
Für mich geht es bei Kräutern und naturheilkundlicher Unterstützung nie darum,
ein Symptom einfach nur „wegzumachen“.
Sondern darum,
den Körper achtsam zu begleiten
und Zusammenhänge mitzudenken.
Und genau deshalb gehört Augentrost für mich zu den Pflanzen,
die den ganzheitlichen Blick auf Hundegesundheit besonders schön widerspiegeln.
Weil die Pflanze selbst genau das ausstrahlt:
👉 Ruhe, Klarheit und sanfte Begleitung 💛
👉 Mehr über Kräuter für Hunde findest du übrigens hier.
Hinweis
Dieser Beitrag basiert auf meinen Erfahrungen und naturheilkundlichem Wissen.
Er ersetzt keine tierärztliche Beratung.
💚 Viele der Kräuter und naturheilkundlichen Produkte, über die ich im Blog berichte, beziehe ich seit Jahren über die Bio-Apotheke.
Hinweis: Die Bio-Apotheke ist Partner von Ehrlich auf vier Pfoten. Wenn Du über meinen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision.
Für Dich entstehen keine zusätzlichen Kosten. Mit dem Gutscheincode [PFOTEN5] erhältst Du zusätzlich 5 % Rabatt ab einem Bestellwert von 30 €.

Kommentar verfassen