Schlagwort: Alltag mit Hund

Der Alltag mit Hund ist bunt, manchmal chaotisch – und voller kleiner Geschichten.
Hier nehme ich dich mit in unser Leben mit Maja & Elina und teile meine Erfahrungen aus dem echten Leben.

  • 🐾Was Elina mir alles zeigt – wenn etwas nicht stimmt

    🐾Was Elina mir alles zeigt – wenn etwas nicht stimmt

    Manche Hunde bellen.
    Manche jammern.
    Manche werden plötzlich unruhig.

    Und dann gibt es Elina.

    Elina sagt nichts.

    Elina zeigt.

    Nur… manchmal etwas kompliziert. 😄

    Denn wenn bei ihr etwas nicht stimmt,
    zeigt sie es nicht immer direkt an sich selbst.

    Sondern oft an Maja.

    🐾 Maja denkt:
    „Warum bin immer ich involviert?“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich kommuniziere sehr klar.“


    Als ich es noch nicht verstanden habe

    Am Anfang dachte ich oft:

    👉 Was macht sie denn da?
    👉 Warum putzt sie Majas Ohren?
    👉 Warum schnüffelt sie so intensiv an ihrem Bauch?
    👉 Warum kontrolliert sie sie plötzlich komplett?

    Ich habe bei Maja geschaut.

    Alles geprüft.

    Und meistens war bei Maja…

    👉 gar nichts.

    Bis ich verstanden habe:

    Elina zeigt häufig ihre eigenen Themen – über Maja.


    Wenn Elina Majas Ohren putzt

    Das erste Mal habe ich Majas Ohren kontrolliert.

    Sauber.
    Unauffällig.
    Alles gut.

    Beim zweiten Mal wusste ich es sofort.

    Elina leckte wieder hingebungsvoll an Majas Ohren.

    Ich schaute diesmal bei Elina.

    👉 Und ja: beginnende Ohrenentzündung.

    Seitdem weiß ich:

    Wenn Elina plötzlich Majas Ohrenpflege übernimmt,
    schaue ich zuerst bei ihr selbst.

    ➡️ Mehr dazu hier:
    👉 Ohrenentzündung beim Hund erkennen


    🐾 Maja denkt:
    „Ich brauche keinen Wellness-Termin.“

    🐾 Elina denkt:
    „Du bist heute mein Anschauungsmodell.“


    Wenn Elina plötzlich intensiv schnüffelt – Zeckenalarm

    Auch beim Thema Zecken hat Elina ihre ganz eigene Art.

    Wenn sie irgendwo eine Zecke hat
    und selbst nicht richtig drankommt,

    beginnt sie oft:

    👉 intensiv an Maja zu schnüffeln, genau an der Stelle, der sie selbst die Zecke hat

    Oder – wenn sie drankommt –

    👉 an sich selbst.

    Dann weiß ich inzwischen:

    👉 Es lohnt sich, beide Hunde gründlich abzusuchen.

    Nicht selten finde ich dann tatsächlich eine Zecke.

    Elina meldet also auch das.
    Nur eben… kreativ.

    ➡️ Mehr dazu hier:
    👉 Zeckenschutz beim Hund – was bei uns wirklich hilft


    🐾 Maja denkt:
    „Warum werde ich plötzlich kontrolliert?“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich habe das intern bereits gemeldet.“


    Wenn der Bauch nicht stimmt

    Auch Bauchschmerzen zeigt Elina oft indirekt.

    Wenn ihr Bauch grummelt oder etwas nicht passt,
    beginnt sie manchmal:

    👉 intensiv an Majas Bauch zu schnüffeln.

    Als würde sie sagen:

    „Da stimmt was mit dem Bauch.“

    Nur dass diesmal…
    👉 ihr eigener gemeint ist.

    Dann schaue ich genauer hin:

    • Hat sie etwas Ungewöhnliches gefressen?
    • Ist sie unruhig?
    • Braucht der Bauch Ruhe?
    • Ist ihr übel?

    Und erstaunlich oft bestätigt sich das Gefühl.

    ➡️ Mehr dazu hier:

    👉 Verdauungsprobleme beim Hund
    👉 Sodbrennen beim Hund
    👉 Schmatzanfälle beim Hund


    🐾 Maja denkt:
    „Mein Bauch war gar nicht eingeladen.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich arbeite mit Symbolsprache.“


    Hunde zeigen oft viel früher, dass etwas nicht stimmt

    Viele Hunde werden nicht erst auffällig,
    wenn Beschwerden stark sind.

    Sie zeigen schon vorher kleine Signale:

    👉 Verhalten verändert sich
    👉 sie kontrollieren mehr
    👉 sie schnüffeln auffällig
    👉 werden unruhig
    👉 suchen Nähe
    👉 meiden Berührung

    Und manchmal zeigen sie es eben über den anderen Hund.


    Mein wichtigster Lernmoment

    Früher habe ich nur auf Symptome geschaut.

    Heute schaue ich viel mehr auf:

    👉 Verhalten
    👉 Veränderungen
    👉 feine Signale

    Denn oft beginnt genau dort das eigentliche Verstehen.

    Elina hat mir das beigebracht.

    Nicht laut.
    Nicht dramatisch.

    Sondern sehr eindeutig –
    wenn man einmal verstanden hat, wie sie spricht.


    Unser Fazit

    Nicht jeder Hund zeigt Beschwerden gleich.

    Maja wäre eher Team:

    🐾 Maja denkt:
    „Ich leg mich hin. Wird schon.“

    Und Elina?

    🐾 Elina denkt:
    „Ich erstelle ein auffälliges Gesamtkonzept.“

    😄

    Seitdem höre ich viel genauer hin –
    auch wenn niemand etwas sagt.


    Wenn du deinen Hund besser verstehen möchtest

    Manche Hunde sprechen sehr deutlich.
    Nur nicht immer in unserer Sprache.

    Wenn du das Gefühl hast,
    dein Hund zeigt dir etwas –
    und du weißt nicht genau was,

    👉 begleite ich euch gerne ein Stück.

  • 🐾Luna – der Hund, der wusste, wo sie hingehört

    🐾Luna – der Hund, der wusste, wo sie hingehört

    Manche Hunde tragen Geschichten in sich,
    die man nie ganz erfahren wird.

    Luna war so ein Hund.

    Eine wunderschöne Chow-Chow-Hündin aus dem Tierschutz.
    Und gleichzeitig ein Hund, vor dem viele Menschen Angst hatten.

    Denn Luna war aggressiv.
    Abweisend.
    Unnahbar.

    Sie ließ sich nicht anfassen
    und reagierte auf jede Form von Nähe mit Ablehnung.

    Viele hätten gesagt:

    👉 schwieriger Hund
    👉 hoffnungsloser Fall
    👉 unvermittelbar

    Doch Luna selbst sah das offenbar ganz anders.


    Als Luna auf ihrer Pflegestelle ankam

    Luna kam stark verwahrlost auf ihrer Pflegestelle an.

    Dort wurde sie liebevoll versorgt, aufgepäppelt und umsorgt.

    Doch trotz aller Bemühungen blieb sie auf Abstand.

    Keine Nähe.
    Keine Berührung.
    Kein Vertrauen.

    Mehrere Interessenten meldeten sich im Laufe der Zeit.

    Doch niemand traute sich,
    diesen Hund wirklich aufzunehmen.

    Mit jeder abgesagten Anfrage
    schwand die Hoffnung ein Stück mehr.


    Der Mann, den Luna längst gewählt hatte

    In dieser Zeit kam immer wieder ein Mann vorbei.

    Ein ehemaliger Hundetrainer,
    mit einem älteren schwarzen Labrador an seiner Seite.

    Die Menschen auf der Pflegestelle sagten öfter:

    👉 Luna wäre bei ihm gut aufgehoben.

    Doch er winkte jedes Mal ab.

    Er sagte klar:

    👉 Ich habe selbst einen Hund.
    👉 Ich hole mir keinen zweiten.
    👉 Und schon gar keinen so schwierigen.

    Für ihn war die Sache eindeutig.

    Für Luna offenbar nicht.


    Was Luna immer wieder sagte

    In einer Tierkommunikation mit Luna wollte ich verstehen:

    👉 Was hatte sie erlebt?
    👉 Was brauchte sie?
    👉 Wie konnten wir ihr helfen?

    Doch Luna sprach nicht über ihre Vergangenheit.

    Nicht über Angst.
    Nicht über Schmerz.

    Sie sagte immer nur eines:

    👉 Dieser Mann wird mein Mensch.

    Ich erklärte ihr:

    Er hat bereits einen Hund.
    Er möchte dich nicht aufnehmen.

    Doch Luna blieb völlig ruhig.

    Sie sagte sinngemäß:

    👉 Wenn der schwarze Hund nicht mehr da ist,
    holt er mich ab.

    👉 Und ich muss nicht mehr lange warten.

    Ganz ehrlich?

    Wir konnten das kaum glauben.


    Einige Wochen später

    Einige Wochen später stand genau dieser Mann vor der Tür.

    Sein schwarzer Labrador war verstorben.

    Und er sagte:

    👉 Ich möchte es mit Luna versuchen.

    Luna zog bei ihm ein.

    Und etwas geschah,
    das viele wohl nicht erwartet hätten.

    Das aggressive Verhalten verschwand fast vollständig.

    Aus Distanz wurde Nähe.
    Aus Härte wurde Vertrauen.

    Die beiden wurden ein Herz und eine Seele.


    Was Luna mich gelehrt hat

    Diese Geschichte hat mich tief berührt.

    Nicht, weil ich alles erklären muss.

    Sondern weil sie mich daran erinnert hat:

    👉 Hunde wissen manchmal Dinge,
    die wir mit dem Verstand noch nicht sehen können.

    Sie spüren Verbindungen.
    Sie erkennen Menschen.
    Sie tragen eine Klarheit in sich,
    die uns manchmal fehlt.


    Nicht jeder schwierige Hund ist verloren

    Luna wurde lange als Problem gesehen.

    Doch vielleicht war sie nie „das Problem“.

    Vielleicht wartete sie einfach nur
    auf den richtigen Ort.

    Auf den richtigen Menschen.

    Auf den Moment,
    an dem ihr Leben neu beginnen durfte.


    Mein Blick auf solche Hunde

    Gerade Hunde aus dem Tierschutz bringen oft Geschichten mit.

    Manche zeigen Schmerz durch Rückzug.
    Andere durch Misstrauen.
    Und manche durch Aggression.

    Doch hinter Verhalten steckt oft mehr,
    als man auf den ersten Blick sieht.

    Deshalb lohnt es sich,
    nicht nur auf das Verhalten zu schauen –
    sondern auf das Wesen dahinter.


    Unser Fazit

    Luna war nicht unvermittelbar.

    Sie war nur noch nicht angekommen.

    Und manchmal ist das ein großer Unterschied.

    🐾 Maja denkt:
    „Manche brauchen einfach Zeit.“

    🐾 Elina denkt:
    „Und manche wissen längst Bescheid.“

    💛 Danke, Luna.

  • 🐾Warum ich meine Hunde nicht mit Stöcken spielen lasse

    🐾Warum ich meine Hunde nicht mit Stöcken spielen lasse

    Unsere Spaziergänge sind eigentlich immer gleich – und doch nie langweilig.

    Maja läuft entspannt neben uns her…
    oder sucht Wasser oder besser noch Matsch.

    Sehr viel Matsch.

    Am liebsten den, der eigentlich schon kein Matsch mehr ist,
    sondern eher ein Lebensgefühl.

    🐾 Maja denkt:
    „Das riecht gut → ich probier das.“


    Und Elina?

    Die arbeitet.

    Immer.


    Sobald wir draußen sind, hat sie einen Auftrag.
    Und den nimmt sie sehr ernst.

    Am liebsten trägt sie etwas.

    Früher waren das: Stöcke.

    Große Stöcke.
    Sehr große Stöcke.

    Und wenn ich „tragen“ sage, meine ich nicht gemütlich nebenher tragen.

    Ich meine:

    Mit voller Überzeugung.
    Mit Schwung.
    Und manchmal… mitten durch alles durch.


    🐾 Elina denkt:
    „Wichtig. Sehr wichtig. Ich trage das.“


    Das Problem?

    Dieser Stock hatte nicht nur für Elina Bedeutung.

    Sondern auch für alle anderen, die zufällig in der Nähe waren.

    Zum Beispiel: Wilma, Manni und Maja

    Oder Tante Nickys Beine.

    Oder meine Beine.


    Früher bedeutete das oft:

    👉 Stöcke in den Kniekehlen
    👉 Stöcke, die anderen Hunden um die Ohren gehauen wurden
    👉 Stöcke, die einfach überall waren – nur nicht da, wo sie sollten

    Natürlich nie absichtlich.

    Aber eben mit vollem Einsatz.


    Und ganz ehrlich:

    Ich mag Stöcke überhaupt nicht.

    Gar nicht.

    Nicht, weil ich Spielverderber bin –
    sondern weil ich einmal gesehen habe, was passieren kann.

    Ein Hund.
    Ein geworfener Stock.
    Ein falscher Moment.

    Und plötzlich wird aus Spiel bitterer Ernst.


    Warum Stöcke für Hunde gefährlich sein können

    Es gibt Dinge, die man einmal sieht – und nie wieder vergessen möchte.

    • Pfählungsverletzungen: Wenn ein Stock im Boden stecken bleibt und der Hund hineinläuft
    • Splitterverletzungen: Holz kann im Maul aufbrechen und sich festsetzen
    • Verschlucken: Kleine Teile können im Magen-Darm-Trakt landen
    • Zahnschäden: Hartes Holz kann Zähne abbrechen oder beschädigen

    Seitdem ist für mich klar:

    👉 Mit Stöcken wird bei uns nicht gespielt.


    Und dann kam – wie so oft – Tante Nicky:)

    Sie hat ein Talent dafür, genau die Dinge zu finden,
    die man selbst zu lange vor sich herschiebt.

    Eines Tages kam sie mit etwas um die Ecke:

    Sie brachte Elina was ganz Tolles mit.


    Einen Gummistock.


    Und Elina?

    Die war sofort überzeugt.

    🐾 Elina denkt:
    „Perfekt. Mein Stock. Noch besserer Stock.“


    Und sie trägt ihn – wie alles, was sie wichtig findet:

    Mit dieser… Ernsthaftigkeit.
    Als hätte sie gerade den wichtigsten Auftrag der Welt bekommen.

    Nur eben ohne Chaos.


    Und Maja?

    Die schaut sich das Ganze an,
    leicht matschverschmiert,
    leicht skeptisch.

    🐾 Maja denkt:
    „Trag doch selber.“


    Unsere Alternative zum klassischen Stock

    Der Unterschied?

    Ich kann endlich entspannt bleiben.

    Kein Splittern.
    Kein Risiko.
    Kein Herzrasen, wenn sie losrennt.

    Falls du auch so einen kleinen „Ich-muss-unbedingt-etwas-tragen“-Hund hast:

    👉 Wir nutzen aktuell diesen hier:
    *Chuckit Ultra Fetch Stick*

    Ganz ehrlich:
    Es eine richtig gute und sichere Alternative.


    Und seitdem sind unsere Spaziergänge wieder das, was sie sein sollen:

    Ruhig.
    Lustig.
    Ein bisschen chaotisch.

    Aber vor allem:

    Sicher.


    Und Elina?

    Die arbeitet immer noch.

    Nur jetzt mit besserem Equipment 😉


    Und Maja?

    Die sucht weiter Matsch.

    Konsequent.

    *Hinweis: Wenn du über diesen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.

  • 🐾Will to please – und warum meine Socken jetzt woanders wohnen

    🐾Will to please – und warum meine Socken jetzt woanders wohnen

    Labradore gelten als besonders arbeitsfreudig und menschenbezogen.

    Ihr sogenannter „will to please“ – also der Wunsch, zu gefallen und Aufgaben zu übernehmen – ist bei vielen stark ausgeprägt. Im Alltag zeigt sich das oft auf ganz eigene Weise: durch Tragen, Apportieren oder den ständigen Versuch, „mitzuhelfen“.

    Und manchmal bedeutet das eben auch,
    👉 dass Dinge plötzlich ihren Platz wechseln.

    Wenn ein Hund einfach gefallen möchte

    Es gibt Hunde,
    die möchten gefallen.

    Und dann gibt es Elina.

    Sie möchte nicht nur gefallen.
    👉 Sie arbeitet daran.

    Jeden Tag.
    Jede Minute.
    Und manchmal auch… ungefragt.

    🐾 Elina denkt:
    „Ich hab dir da was mitgebracht.“


    Elina und ihr ständiger Arbeitsmodus

    Elina ist der liebste Hund der Welt.

    Wirklich.

    👉 freundlich
    👉 vorsichtig
    👉 meistens brav

    Aber sie ist eben auch ein Labrador.

    Und das bedeutet:

    👉 immer im Einsatz
    👉 immer bereit
    👉 immer auf der Suche nach einer Aufgabe

    Still sitzen?
    Ist für sie keine Option.

    Wenn nichts passiert…
    👉 sorgt sie dafür, dass etwas passiert.


    Meine Innenarchitektin auf vier Pfoten

    Elina hat ein Talent.

    Ein ganz besonderes.

    👉 Sie trägt Dinge.

    Alles.

    Wirklich alles.

    Meine Socken.
    Die Fernbedienung.
    Kissen von der Couch.
    Ihren Dummy sowieso.

    Wenn ich etwas suche,
    weiß ich eigentlich schon, wo ich schauen muss.

    👉 In Elinas Körbchen.

    Und das Beste daran?

    Wenn ich sie losschicke…

    👉 „Hol mir die Socken.“
    👉 „Bring mir das Kissen.“

    …dann weiß sie ganz genau,
    wo sie es hingeräumt hat.

    🐾 Elina denkt:
    „Ich hab das nicht weggenommen.
    Ich hab das nur woanders hingelegt.“


    „Will to please“ – typisch Labrador

    Dieses Verhalten nennt man beim Labrador
    👉 „will to please“

    Der Wunsch, zu gefallen.
    Zu helfen.
    Etwas zu tun.

    Und bei Elina?

    👉 Ist das kein bisschen abgeschwächt.


    Wenn Helfen einfach dazugehört

    Und ganz ehrlich?

    Manchmal ist es anstrengend.

    Wenn Dinge plötzlich verschwinden.
    Oder einfach… umziehen.

    Aber viel öfter ist es einfach nur schön.

    👉 weil sie immer bereit ist
    👉 weil sie immer mitdenkt
    👉 und weil sie einfach dazugehören will

    Und vielleicht ist genau das ihr größtes Talent.

    Nicht das Tragen.
    Nicht das Umräumen.

    👉 Sondern dieses leise:
    „Ich mach das für dich.“

    Und Maja sieht das alles… eher entspannt

    Während Elina Dinge sortiert, trägt und organisiert,
    hat Maja ihre ganz eigene Priorität:

    👉 liegen bleiben.

    Am liebsten auf den Sofakissen.
    Die eigentlich mal ordentlich lagen.

    🐾 Maja denkt:
    „Warum tragen, wenn man auch liegen kann?“

    Ordnung ist relativ.
    Und offensichtlich auch Typsache.


    Und genau das ist es

    👉was ich so liebe.

    Zwei Hunde.
    Zwei völlig unterschiedliche Arten, durchs Leben zu gehen.

    👉 Die eine denkt, beobachtet, bleibt liegen
    👉 Die andere macht, trägt, hilft

    Und irgendwo dazwischen…

    👉 passiert unser Alltag.

    Nicht perfekt.
    Nicht ordentlich.
    Aber genau richtig.

    Und wenn ich ehrlich bin:

    Ich suche meine Sachen lieber ein bisschen länger…

    👉 und weiß dafür,
    dass da jemand ist, der einfach helfen möchte.

    Wenn Du mehr über die wundervolle Rasse Labrador erfahren möchtest, lies meinen Beitrag: 👉 Labrador – Familienhund, Energiebündel…

  • 🐾Ohrenentzündung beim Hund – warum Elina plötzlich Majas Ohren putzt

    🐾Ohrenentzündung beim Hund – warum Elina plötzlich Majas Ohren putzt

    Wenn Elina Majas Ohren leckt, weiß ich inzwischen:

    👉 Ich muss nicht bei Maja schauen.
    👉 Ich muss bei Elina schauen.

    Denn genau so zeigt sie mir oft:

    Mit meinen Ohren stimmt etwas nicht.

    Beim ersten Mal habe ich das nicht verstanden.

    Ich habe Maja kontrolliert.
    Ihre Ohren geprüft.
    Reingeschaut.
    Gesucht.

    🐾 Maja denkt:
    „Warum wird hier ständig an mir gearbeitet?“

    Und Elina?

    Die stand daneben.

    🐾 Elina denkt:
    „Hallo? Es geht um MICH.“


    Beim zweiten Mal war es sofort klar

    Elina fing wieder an,
    mit großer Hingabe Majas Ohren zu putzen.

    Da wusste ich sofort:

    👉 Oh nein.
    👉 Sie zeigt es wieder an.

    Und ja:

    Elina hatte selbst eine beginnende Ohrenentzündung.

    Seitdem weiß ich:

    Manche Hunde zeigen Beschwerden sehr deutlich.
    Und manche… über andere Hunde.

    Elina zeigt Beschwerden oft auf ihre ganz eigene Weise.
    Nicht nur bei den Ohren.

    Auch Zecken oder Bauchweh meldet sie manchmal zuerst über Maja.

    👉 Wie sie mir zeigt, dass etwas nicht stimmt, habe ich hier erzählt:
    Was Elina mir alles zeigt – wenn etwas nicht stimmt


    Warum Labradore oft zu Ohrenproblemen neigen

    Gerade Hunde mit Schlappohren neigen häufiger zu Problemen.

    Dazu gehören auch Labradore.

    Warum?

    👉 Weniger Luftzirkulation im Ohr
    👉 Feuchtigkeit bleibt leichter hängen
    👉 Wärme + Feuchtigkeit = perfektes Klima für Keime

    Vor allem nach:

    • Schwimmen
    • Baden
    • Regen
    • Matsch-Spaziergängen
    • Allergiephasen

    Symptome einer Ohrenentzündung beim Hund

    Typische Anzeichen:

    👉 häufiges Kopfschütteln
    👉 Kratzen am Ohr
    👉 Kopf schief halten
    👉 unangenehmer Geruch
    👉 brauner / gelblicher Ausfluss
    👉 Berührungsempfindlichkeit
    👉 Unruhe

    Und manchmal eben:

    👉 Der Hund putzt plötzlich einem anderen Hund die Ohren


    🐾 Maja denkt:
    „Ich wollte nur schlafen.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich sende deutliche Signale.“


    Was ich bei meinen Hunden mache

    Wenn ich merke,
    die Ohren brauchen Unterstützung oder Pflege,

    nutze ich regelmäßig einen sanften Ohrreiniger.

    👉 Gerade bei Schlappohren finde ich das hilfreich.

    👉 Den Ohrreiniger, den ich nutze, findest du hier:
    *Ohrenspülung


    Mein Blick auf wiederkehrende Ohrenentzündungen

    Wenn ein Hund immer wieder Ohrenentzündungen bekommt,
    schaue ich nicht nur ins Ohr.

    Denn oft steckt mehr dahinter:

    👉 Allergien
    👉 Futterthemen
    👉 Immunsystem
    👉 Darmthemen
    👉 Entzündungsneigung

    Gerade Ohren sind oft ein Hinweis,
    dass irgendwo im Körper etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.


    Sanfte Unterstützung von innen

    Ich unterstütze meine Hunde in solchen Phasen gerne zusätzlich ganzheitlich.

    Zum Beispiel:

    👉 Immunsystem stärken
    👉 Darm im Blick behalten
    👉 natürliche Unterstützung

    Mehr dazu findest du hier:

    👉 Homöopathische Hausapotheke für Hunde
    👉 Darm beim Hund verstehen
    👉 Kräuter für Hunde – natürliche Unterstützung


    Wann bitte zum Tierarzt?

    Ganz klar:

    👉 Schmerzen
    👉 starker Geruch
    👉 Sekret
    👉 häufiges Kopfschütteln
    👉 Schiefhaltung
    👉 immer wiederkehrende Probleme

    ➡️ Dann bitte tierärztlich abklären lassen.

    Eine Ohrenentzündung ist schmerzhaft
    und sollte nicht verschleppt werden.


    Unser Fazit

    Elina hat mir gezeigt:

    Hunde kommunizieren oft viel klarer,
    als wir denken.

    Nur manchmal… etwas kreativ.

    🐾 Elina denkt:
    „Wenn mein Mensch es nicht merkt,
    muss ich eben Maja ablecken.“

    🐾 Maja denkt:
    „Ich wohne hier nur.“ 😄

    Kennst Du so eine kreative Kommunikation auch von Deinem Hund?

    Hinweis: * Dieser Link ist ein sogenannter Affiliate-Link. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.

  • 🐾Beste Freunde auf vier Pfoten – warum manche Hunde einfach zusammengehören

    🐾Beste Freunde auf vier Pfoten – warum manche Hunde einfach zusammengehören

    Hundefreundschaft ist weit mehr als nur gemeinsames Spielen.

    Hundefreundschaft entsteht oft nicht geplant, nicht gesucht – und doch können genau diese Begegnungen den Alltag mit unseren Hunden nachhaltig verändern.

    Manche Hunde begegnen uns genau zur richtigen Zeit. Eine persönliche Geschichte über Freundschaft, Lernen und das Leben im Rudel.

    Gerade im gemeinsamen Spaziergang zeigt sich, wie sehr Hunde voneinander lernen:
    👉 Ruhe 👉 Kommunikation 👉 Grenzen 👉 und Vertrauen

    Manche Begegnungen sind kein Zufall

    Es gibt diese Hunde.

    Die trifft man –
    und plötzlich ist alles anders.

    Nicht geplant.
    Nicht gesucht.

    Aber genau richtig.


    Unsere sind Wilma und Manni 💛

    Wilma.
    Eine wunderschöne Chocolate-Labbihündin.

    Und irgendwie…
    immer noch ein Welpe im Gesicht.

    Und dann ist da Manni.

    Groß.
    Schwarz.
    Ruhig.

    Und ganz klar:

    👉 Der, der auf „seine Mädels“ aufpasst.


    Vier Hunde. Ein Rudel.

    Wir gehen fast täglich gemeinsam spazieren.

    Meine Freundin mit Wilma und Manni.
    Ich mit Maja und Elina.

    Und jedes Mal denke ich:

    👉 Wie schön ist das eigentlich?

    Vier Hunde.
    So unterschiedlich.
    Und doch so verbunden.


    Als alles noch … chaotischer war

    Als Maja und Elina noch jünger waren…

    war ich ehrlich gesagt einfach nur froh,
    dass wir nicht alleine unterwegs waren 😄

    Zwei junge Labradore an der Leine
    können… sagen wir mal…

    👉 herausfordernd sein.

    Und genau da kamen Wilma und Manni.


    Wilma – die leise Lehrerin

    Wilma hat Maja gezeigt,
    wie man einfach mal… normal läuft.

    Ohne Drama.
    Ohne Chaos.
    Ohne „ich muss JETZT alles gleichzeitig sehen“.

    🐾 Maja denkt:
    Ach so geht das…


    Manni – der geduldige Große

    Und Manni?

    Der hatte eine Engelsgeduld.

    Wirklich.

    Wenn meine beiden Mädels beim Spielen mal wieder
    komplett über die Stränge geschlagen sind…

    war er einfach da.

    Ruhig.
    Souverän.
    Und irgendwie immer verständnisvoll.

    👉 So, als würde er denken:
    „Ach, die Kleinen… das wird schon.“


    Und dann ist da noch das Spiel… 😄

    Maja?

    👉 Vollgas. Immer.

    Elina?

    👉 Bei fremden Hunden eher vorsichtig.

    Aber mit Maja?

    👉 All in.

    Weil sie sie kennt.
    Weil sie sie einschätzen kann.

    Und dann gibt es diese Momente…

    Elina spielt, dreht auf, wird mutiger…

    …sieht aus dem Augenwinkel einen schwarzen Hund,
    springt ihn an…

    …bleibt stehen…

    🐾 Elina denkt:
    Ups… gleiche Farbe… falscher Hund.

    👉 Ich backe lieber kleine Brötchen 😄


    Labradore unter sich…

    Mit Wilma hat Maja ihre perfekte Spielpartnerin gefunden.

    Labbitypisch.
    Mit vollem Körpereinsatz.
    Mit allem, was dazugehört.

    👉 Wenn du das kennst, weißt du genau, was ich meine
    👉Labbis spielen einfach anders

    Und ganz ehrlich?

    Manchmal habe ich das Gefühl…

    👉 Labradore bleiben einfach gerne unter sich 😄

    Nicht böse gemeint –
    aber sie sprechen einfach dieselbe Sprache.

    Ein kleiner Running Gag zwischen meiner Freundin und mir ist deshalb:

    👉 „Es liegt an der Fellfarbe…“

    Und irgendwie…

    …ist da vielleicht sogar ein kleines bisschen Wahrheit dran :)


    Wasser? Natürlich.

    Wilma ist beim Thema Wasser übrigens ganz bei Elina.

    👉 Rein.
    👉 Schwimmen.
    👉 Und bitte kein Ende.

    Während „schwarz“ (also Maja und Manni 😄)

    👉 erstmal schaut
    👉 überlegt
    👉 und dann entscheidet, ob sich das wirklich lohnt


    Was ich wirklich sagen möchte

    Wenn ich heute daran zurückdenke,
    wie alles angefangen hat…

    zwei junge, wilde Labradore,
    viel Energie, viel Chaos…

    👉 dann bin ich einfach nur dankbar.

    Dankbar für Wilma.
    Dankbar für Manni.

    👉 Für ihre Ruhe
    👉 für ihre Geduld
    👉 und dafür, dass sie meinen Mädels gezeigt haben,
    wie die Welt ein bisschen funktioniert


    Und heute?

    Heute laufen sie zusammen durch den Wald.

    Vier Hunde.
    Synchron.
    Verbunden.

    Und manchmal bleibe ich einfach stehen und schaue zu.

    Weil es so ein schönes Bild ist.

    👉 Vier glückliche Hunde
    👉 die einfach zusammengehören


    Mein Fazit

    Manche Hunde sind nicht einfach nur „Bekanntschaften“.

    👉 Sie sind Freunde.
    👉 Beste Freunde.

    Und manchmal…

    👉 sind sie genau das, was man selbst gerade braucht 💛


    Und du?

    Hat dein Hund auch so einen besonderen Freund?

  • 🐾Warum Labradore Wasser lieben (und warum du nie trocken bleibst :)

    🐾Warum Labradore Wasser lieben (und warum du nie trocken bleibst :)

    Labradore lieben Wasser – und das hat gute Gründe. Viele Labrador-Besitzer kennen es: Sobald ein See, Bach oder auch nur eine Pfütze in Sicht ist, gibt es kein Halten mehr. Doch warum sind Labradore so wasserverrückt?

    In diesem Artikel erfährst du, woher die Wasserliebe beim Labrador kommt, welche körperlichen Besonderheiten dahinterstecken und warum dieses Verhalten völlig natürlich ist. Außerdem zeigen wir dir, worauf du nach dem Schwimmen achten solltest und wie du deinem Hund auch ohne See genügend Wasserspaß bieten kannst.

    Ein kurzer Moment der Hoffnung… und dann: Splash

    Du gehst entspannt spazieren.
    Alles ruhig. Alles gut.

    Und dann passiert es.

    Dein Labrador bleibt stehen.
    Fixiert etwas.
    Du weißt sofort, was kommt.

    👉 Wasser.

    Ein Schritt nach vorne.
    Zwei Sekunden später: PLATSCH.

    Und du stehst daneben… und bist einfach nur noch Zuschauer.


    Warum Labradore Wasser so lieben

    Das ist kein Zufall.
    Und nein – dein Hund ist nicht „komisch“.

    👉 Labradore stammen ursprünglich vom St. John’s Water Dog ab – einem Arbeitshund, der speziell für die Wasserarbeit gezüchtet wurde.

    Und genau das sieht man ihnen heute noch an.


    Sie sind fürs Wasser gemacht

    Labradore bringen körperliche Voraussetzungen mit, die sie zu echten Wasserspezialisten machen:

    👉 Schwimmhäute zwischen den Zehen
    Zwischen ihren Zehen sitzen kleine Häute, die wie Paddel wirken – dadurch können sie sich im Wasser kraftvoll bewegen.

    👉 Dichtes, wasserabweisendes Fell
    Schützt sie auch bei kälterem Wasser.

    👉 Instinkt für Wasserarbeit
    Sie wurden gezüchtet, um Dinge aus dem Wasser zu holen – deshalb ist das für sie völlig natürlich.


    Und dann gibt es… Maja und Elina :)

    Jetzt wird es spannend.
    Denn selbst innerhalb einer Rasse kann Wasserliebe ganz unterschiedlich aussehen.

    👉 Maja:
    Maja ist eher Team „planschen“.
    Es sei denn, der See ist wirklich groß – dann geht sie auch schwimmen.

    Aber ihr absolutes Highlight?
    👉 Matsch.

    Und zwar nicht ein bisschen.

    Sondern:
    👉 reinlegen. Komplett. Mit voller Überzeugung.

    Während andere Hunde vorsichtig drum herum gehen, denkt Maja nur:
    „Perfekt.“


    👉 Elina:
    Elina ist… das komplette Gegenteil.

    👉 Sie ist DER Wasserhund.

    Wenn sie Wasser sieht:

    • rein
    • schwimmen
    • weiter schwimmen
    • noch weiter schwimmen

    Und ein Ende?
    👉 Gibt es für sie nicht.

    Matsch hingegen?

    Da steht sie daneben, schaut Maja an und denkt sich vermutlich:
    👉 „Was genau machst du da…?“


    Typisch Labrador: Kein halbes Tempo

    Egal ob Maja oder Elina – eines haben beide gemeinsam:

    👉 Wenn Wasser ins Spiel kommt, gibt es kein halbes Tempo.

    Und genau das macht es:

    • lustig
    • chaotisch
    • und ziemlich nass

    Warum Wasser für Labradore mehr ist als Spaß

    Für Labradore ist Wasser nicht nur Spiel:

    ✨ gelenkschonende Bewegung
    ✨ mentale Auslastung
    ✨ natürliche Abkühlung (auch über die Pfoten!)

    Gerade im Sommer ist das für viele Hunde extrem wichtig.


    Wichtig: Pflege nach dem Wasser

    So viel Spaß Wasser macht – ein bisschen Pflege gehört dazu.

    Gerade nach dem Schwimmen in Sand, Matsch oder Salzwasser solltest du die Pfoten deines Hundes gut reinigen und trocknen. Zwischen den Zehen kann sich Feuchtigkeit sammeln, was schnell zu Reizungen führen kann.

    👉 In unserem Beitrag zur Pfotenpflege beim Hund im Sommer zeigen wir dir genau, worauf du achten solltest und wie du die Pfoten deines Hundes optimal schützt.

    Und auch wenn Labradore ein dichtes, wasserabweisendes Fell haben und fürs Wasser gemacht sind…

    👉 nass sind sie trotzdem. Und zwar komplett 😅

    Deshalb bekommen meine beiden nach dem Schwimmen fast immer ihren Hundebademantel.

    Das hilft:
    ✨ schneller zu trocknen
    ✨ weniger Schmutz im Auto oder Zuhause
    ✨ und sie kühlen nicht so schnell aus

    👉 Ich verlinke dir hier den Bademantel, den wir nutzen


    Aber… nicht jeder hat einen See vor der Haustür

    Und genau hier wird es spannend.

    Denn:
    👉 nicht jeder hat täglich Zugang zu Wasser

    Und seien wir ehrlich…
    👉 vielleicht ist das bei Maja auch besser so


    Unsere Lösung im Alltag

    Wir haben irgendwann gemerkt:
    Wenn kein Wasser da ist… wird trotzdem welches gesucht.

    Deshalb haben wir für zuhause eine Lösung gefunden,
    damit beide auf ihre Art glücklich sind:

    👉 Das Splash Pad ist Maja und Elinas liebstes Wasserspielzeug

    • Elina kann sich austoben
    • Maja… findet meistens trotzdem irgendwo Matsch

    Fazit: Du wirst sowieso nass

    Wenn du einen Labrador hast, kannst du dir eines merken:

    👉 Du wirst nicht trocken bleiben.

    Aber genau das macht es aus:

    • unterschiedlich
    • chaotisch
    • und einfach echt

    Und jetzt du:

    Ist dein Hund eher Team:
    👉 Matsch?
    oder
    👉 Dauerschwimmer?

    Ich bin gespannt :)

  • 🐾Darf mein Hund Käse essen? und wie Maja die Lasagne geschmeckt hat…

    🐾Darf mein Hund Käse essen? und wie Maja die Lasagne geschmeckt hat…

    (Oder: Warum meine Lasagne plötzlich nicht mehr mir gehörte…)

    Dürfen Hunde Käse essen? Viele Hundebesitzer fragen sich, ob Käse als Snack geeignet ist oder dem Hund eher schadet. In diesem Artikel erfährst du, welche Käsesorten erlaubt sind, worauf du achten solltest und warum Käse im Training oft so gut funktioniert.

    Manchmal passieren Dinge,
    die man sich vorher so… nicht vorgestellt hat.

    Zum Beispiel:

    👉 Man stellt eine frisch gebackene Lasagne auf die Arbeitsplatte
    👉 dreht sich kurz um
    👉 und kommt zurück zu… einem Labrador auf zwei Beinen.


    Und meine beiden?

    Wie so oft:

    🐾 Maja denkt:
    „Das steht hier. → Also meins.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich hab da Fragen… dürfen wir das überhaupt?“ 👀


    Die wahre Lasagne-Geschichte

    Die Lasagne-Geschichte

    Ich hatte gekocht.
    Mit Liebe.
    Mit Hunger.

    Die Auflaufform kam aus dem Ofen
    und stand kurz auf der Arbeitsplatte.

    Kurz.

    Sehr kurz.

    Als ich wieder in die Küche kam,
    stand Maja mit den Vorderpfoten auf der Arbeitsplatte
    und aß…
    in aller Ruhe…
    und sehr genüsslich…
    meine Lasagne.

    Nicht hektisch.
    Nicht heimlich.

    👉 Mit Genuss.

    Und falls du dich jetzt fragst:

    👉 „Gibt es davon ein Foto?“

    Nein.

    👉 Ich war zu fassungslos. :)

    Und in diesem Moment dachte ich nur:

    👉 Ich glaube, ich habe keinen Hund… ich habe Garfield.

    Manchmal habe ich das Gefühl,
    Maja entscheidet sehr klar, was „ihr gehört“ 😄

    Das war übrigens nicht das erste Mal, dass sie sehr eigenständig entschieden hat, was essbar ist – darüber habe ich hier schon einmal geschrieben:
    👉 Mein Hund hat Butter gefressen – was tun?


    Warum lieben Hunde Käse eigentlich so sehr?

    Käse ist für Hunde… sagen wir mal:

    👉 nicht unauffällig.

    Der intensive Geruch löst bei ihnen eine echte Geruchsexplosion aus:

    👉 „Da kommt etwas Gutes!“

    Und genau deshalb wird Käse auch oft im Training eingesetzt.


    Rückruftraining mit Käse – meine Erfahrung

    Rückruf? Funktioniert mit Käse erstaunlich gut :)

    In unserer Hundeschule haben wir den Rückruf mit Käse aufgebaut.

    👉 Pfeifen → Käse
    👉 Rufen → Käse

    Und ja:

    👉 Es funktioniert.

    Ob das allein der Grund ist,
    warum meine beiden heute sofort kommen…
    oder ob Käse einfach eine sehr überzeugende Argumentationshilfe ist 😄
    lassen wir mal offen.


    Dürfen Hunde überhaupt Käse essen?

    👉 Ja – in kleinen Mengen.

    Käse ist kein Grundnahrungsmittel,
    kann aber gut eingesetzt werden:

    👉 als Trainingssnack
    👉 zum Verabreichen von Medikamenten
    👉 oder einfach als kleine Belohnung


    Welche Käsesorten für Hunde geeignet sind

    Gut geeignet (in Maßen):

    👉 Gouda
    👉 Emmentaler
    👉 Parmesan
    👉 Hüttenkäse
    👉 Magerquark


    Was du lieber vermeiden solltest

    👉 Blauschimmelkäse (kann giftig sein)
    👉 stark gewürzte Sorten
    👉 Schmelzkäse
    👉 sehr salzige Käsesorten (z. B. Feta)


    Worauf du achten solltest

    👉 Viele Hunde vertragen Käse gut – aber nicht alle

    Der Grund:

    👉 Laktose (Milchzucker)

    Einige Hunde reagieren darauf mit:

    • Durchfall
    • Blähungen
    • Bauchgeräuschen

    👉 Dann lieber weglassen.

    Gerade bei empfindlichen Hunden lohnt es sich, genauer hinzuschauen,
    wenn etwas nicht gut vertragen wird.

    Wenn dich das Thema interessiert, findest du hier mehr dazu:
    👉 Verdauungsprobleme beim Hund – ganzheitlich betrachtet


    Wie viel Käse ist okay?

    Käse ist:

    👉 fettig
    👉 kalorienreich
    👉 und oft salzig

    Deshalb gilt:

    👉 kleine Mengen
    👉 bewusst einsetzen
    👉 nicht täglich in großen Mengen

    Für mich sind solche Dinge wie Käse eher eine bewusste Ausnahme.
    Im Alltag greife ich viel lieber zu einfachen Alternativen.

    👉 Zum Beispiel zu Dingen, die genauso gut ankommen – darüber habe ich hier geschrieben:
    👉 Eine Möhre – ein gesunder Snack für Hunde

    Und es ist ja auch mal schön für den Hund eigene Leckerchen zu backen – hier findest du ein einfaches Rezept.


    Mein Fazit zum Thema Käse beim Hund

    Käse ist für mich:

    👉 ein super Trainingshelfer
    👉 eine kleine Belohnung
    👉 und manchmal… offensichtlich auch ein Küchenabenteuer 😄


    Und meine beiden?

    🐾 Maja denkt:
    „Wenn es nach Käse riecht → gehört es mir.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich warte erstmal ab…
    … und nehme dann ein kleines Stück.“


    Mein Gedanke für dich

    Nicht jeder Snack muss perfekt sein.
    Aber bewusst gewählt macht einen Unterschied.

    Und manchmal zeigt dir dein Hund sehr deutlich,
    👉 was er besonders liebt 😄


    👉 Es gibt nicht den einen richtigen Weg – sondern viele Möglichkeiten, deinen Hund zu unterstützen.
    Wenn du dabei Hilfe brauchst, schreib mir gerne 💛

  • 🐾Labrador Spielverhalten – warum Labbis oft „anders“ spielen

    🐾Labrador Spielverhalten – warum Labbis oft „anders“ spielen

    Gerade das Labrador Spielverhalten kann für andere Hunde schnell zu intensiv werden.

    Labradore spielen anders – und genau das wird oft unterschätzt

    Labradore spielen anders als viele andere Hunde – oft körperlich, wild und voller Energie.

    Und genau dieses Spielverhalten wird häufig unterschätzt.

    Manchmal merkt man es erst…
    wenn es schon passiert ist.

    👉 Und manchmal dauert es keine drei Minuten.


    „Die wird schon klarkommen…“

    Maja war ungefähr ein halbes Jahr alt.

    Noch nicht ausgewachsen.
    Noch ein bisschen tapsig.

    Aber eins war sie schon damals:

    👉 voller Energie.

    Wir waren im Wald unterwegs,
    als uns eine Frau mit einem großen Jagdhund entgegenkam.

    Ich sah sie –
    und nahm Maja erstmal an die Leine.

    Ich sagte noch:

    👉 „Sie müssen wissen, die Kleine spielt ziemlich wild…“

    Die Frau lächelte nur.

    👉 „Ach, machen Sie sich keine Sorgen.
    Meine Hündin ist erwachsen und sehr souverän.“


    Und dann… Labrador-Modus

    Also gut.

    Leine ab.
    Maja los.

    Und dann ging es los.

    👉 Vollgas
    👉 Körpereinsatz
    👉 kein Zögern

    🐾 Maja denkt:
    „SPIELEN!!! JETZT!!! SOFORT!!!“

    Der andere Hund?

    👉 kurz irritiert
    👉 dann bemüht mitzuhalten

    Keine drei Minuten später…

    …war alles vorbei.

    Die Frau rief ihren Hund,
    leinte ihn an
    und verabschiedete sich ziemlich schnell.

    👉 „Das ist doch ein bisschen viel…“

    Und ich stand da und dachte nur:

    👉 Willkommen in der Welt der Labradore 🙂


    Warum Labradore anders spielen

    Labradore sind von ihrem Wesen her:

    👉 körperlich
    👉 direkt
    👉 oft ziemlich stürmisch
    👉 und voller Energie

    Was für sie völlig normal ist,
    kann für andere Hunde schnell zu viel werden.

    Gerade junge Labradore:

    👉 kennen oft kein „halbes Tempo“
    👉 gehen sofort in den Kontakt
    👉 wollen spielen – und zwar richtig


    Worauf du achten solltest

    Damit das Spielen für beide Hunde entspannt bleibt, hilft es, auf ein paar Dinge zu achten:

    👉 passt der andere Hund vom Temperament?
    👉 wie reagiert er auf körperliches Spiel?
    👉 zieht er sich zurück oder macht er aktiv mit?

    Denn:

    👉 Nicht jeder Hund spielt wie ein Labrador
    👉 und das ist völlig okay


    Was ich daraus gelernt habe

    Seit diesem Moment schaue ich genauer hin.

    Ich entscheide bewusster,
    mit wem Maja spielt – und mit wem nicht.

    Denn:

    👉 Labbis spielen nicht falsch
    👉 sie spielen einfach… anders


    Und heute?

    Heute hat Maja den perfekten Spielpartner gefunden:

    👉 Elina.

    Aber auch das war nicht sofort so.

    Am Anfang war selbst Elina teilweise überfordert.

    Wie aus den beiden ein echtes Team geworden ist,
    kannst du hier nachlesen:

    👉 Als aus zwei Hunden ein Team wurde


    Mehr über Labradore

    Wenn du mehr über Labradore und ihr Verhalten wissen möchtest:

    👉 Mehr über den Charakter des Labradors findest du hier

  • 🐾Können Hunde fernsehen?

    🐾Können Hunde fernsehen?

    Können Hunde fernsehen? Viele Hunde reagieren auf Bilder und Geräusche im TV – manche sogar emotional. Warum das so ist und was dein Hund wirklich wahrnimmt, erfährst du hier.

    Und warum mein Hund plötzlich emotional reagiert hat


    Was hat dieser Hund in meinem Wohnzimmer zu suchen?!

    🐾 Maja denkt:
    „Ähm… wir müssen da mal kurz drüber sprechen.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich warte, ob das wichtig wird.“


    Wenn Hunde plötzlich Fernsehen schauen

    Es war eigentlich ein ganz normaler Moment.

    Der Fernseher lief.
    Ich habe nicht groß darauf geachtet.

    Und dann sehe ich:

    👉 Maja steht davor.
    Ganz ruhig.
    Ganz konzentriert.

    Im Fernsehen:

    👉 ein Hund.

    Und Maja?

    Sie schaut.
    Beobachtet.
    Und wirkt…

    👉 als würde sie überlegen, ob sie eingreifen muss.


    🐾 Maja denkt:
    „Der gehört hier nicht hin.“

    🐾 Elina denkt:
    „Ich beobachte erstmal dich, bin aber bereit.“


    Und dann wurde es plötzlich ernst

    Ein anderes Mal lief ein Bericht über ein Wolfsrudel.

    Eine Wolfsmama.
    Ihre Welpen.
    Eine angespannte Situation.

    Am Anfang war es wie immer:

    👉 Maja schaut.
    👉 aufmerksam
    👉 ruhig

    Aber dann hat sich etwas verändert.

    Die Stimmung im Film kippte.

    Und mit ihr… auch Maja.


    🐾 Maja denkt:
    „Das ist nicht gut…“


    Sie wurde unruhig.
    Spannte sich an.
    Drehte sich weg.

    👉 sichtbar aufgewühlt

    Es war kein „normales Zuschauen“ mehr.

    👉 Sie hat etwas gespürt.


    Können Hunde wirklich fernsehen?

    Die kurze Antwort:

    👉 Ja – aber anders als wir.

    Hunde sehen:

    • weniger Details
    • dafür viel stärker Bewegung
    • und reagieren besonders auf Geräusche

    Was aber oft unterschätzt wird:

    👉 Hunde nehmen auch Stimmung und Energie wahr


    Warum Maja so reagiert hat

    Vielleicht hat sie nicht verstanden,
    was genau passiert.

    Aber sie hat gespürt:

    👉 dass etwas nicht stimmt

    👉 Anspannung
    👉 Stress
    👉 Unsicherheit

    Und genau darauf hat sie reagiert.


    Und Elina?

    Wie so oft…

    🐾 Elina denkt:
    „Zu viel Drama. Ich bleib bei dir.“


    Jeder Hund reagiert anders

    Nicht jeder Hund interessiert sich für den Fernseher.

    Manche ignorieren ihn komplett.

    Andere reagieren auf:

    👉 Tiere
    👉 Geräusche
    👉 schnelle Bewegungen

    Und manche…

    👉 fühlen einfach mit.


    Was du bei deinem Hund beobachten kannst

    Vielleicht kennst du das auch:

    👉 dein Hund schaut plötzlich hin
    👉 reagiert auf Geräusche
    👉 wird unruhig
    👉 oder interessiert sich gar nicht

    Alles ist möglich.

    Und alles ist individuell.


    Mein Blick darauf

    Für mich war dieser Moment wieder eine Erinnerung:

    👉 Hunde nehmen oft mehr wahr, als wir denken

    Nicht nur im Alltag.
    Nicht nur bei uns.

    Sondern auch…

    👉 durch Bilder
    👉 durch Geräusche
    👉 durch Situationen


    Mein Fazit

    Können Hunde fernsehen?

    👉 Ja.
    Aber nicht so wie wir.

    Sie sehen nicht nur.

    👉 Sie spüren.


    Und manchmal zeigt sich das ganz leise.

    Und manchmal…

    👉 sehr deutlich.

    Wenn du das Gefühl hast, dein Hund reagiert auf Dinge, die du nicht ganz einordnen kannst – und du gern einmal genauer hinschauen möchtest:

    👉 schreib mir gern.

    Manchmal hilft ein anderer Blickwinkel, um Zusammenhänge besser zu verstehen.