Naturmoor für Hunde kann eine gute Ergänzung sein, wenn Du den Magen-Darm-Bereich Deines Hundes auf natürliche Weise unterstützen möchtest.
Ich habe Naturmoor schon lange gerne im Haus.
Vor allem bei Jule habe ich immer wieder gemerkt, wie sensibel ein Hundemagen reagieren kann.
Schmatzen.
Grasfressen.
Erde fressen.
Unruhe.
Das waren bei ihr Themen, bei denen ich angefangen habe, mich intensiver mit natürlichen Möglichkeiten zur Unterstützung zu beschäftigen.
Eine davon war Naturmoor.
Was ist Naturmoor eigentlich?
Naturmoor entsteht aus pflanzlichem Material, das sich über sehr lange Zeit unter besonderen Bedingungen im Moor entwickelt hat.
Es enthält von Natur aus Huminstoffe beziehungsweise Huminsäuren.
Genau diese natürlichen Bestandteile machen Naturmoor als Ergänzungsfuttermittel interessant.
Das Naturmoor, das ich für meine Hunde verwende, ist flüssig und lässt sich einfach unter das Futter mischen.
Optisch ist es erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig.
Dunkel.
Fast schwarz.
Meine Hunde sehen das allerdings ziemlich entspannt.
🐾 Maja denkt:
„Fresse ich.“
🐾 Elina denkt:
„Wenn Du das frisst, fresse ich es auch.“
Warum ich Naturmoor für meine Hunde nutze
Ich verwende Naturmoor vor allem dann, wenn ich den Magen-Darm-Bereich meiner Hunde zusätzlich unterstützen möchte.
Gerade bei einem empfindlichen Magen oder in Phasen, in denen die Verdauung etwas sensibler reagiert, habe ich es gerne im Haus.
Jule war der Hund, durch den ich mich sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt habe.
Viele Dinge, die ich damals gelernt habe, begleiten heute auch Maja und Elina.
Was haben Huminsäuren damit zu tun?
Wenn man sich mit Naturmoor beschäftigt, stößt man schnell auf den Begriff Huminsäuren.
Sie entstehen beim natürlichen Abbau pflanzlichen Materials und gehören zu den Huminstoffen des Moores.
Ich nutze Naturmoor als Ergänzung und beobachte immer, wie meine Hunde darauf reagieren.
Wenn Hunde Gras oder Erde fressen
Grasfressen und Erde fressen können viele Gründe haben.
Manche Hunde machen das gelegentlich, ohne dass etwas dahinterstecken muss.
Wenn es aber plötzlich häufiger wird oder gleichzeitig andere Dinge auffallen, schaue ich genauer hin.
Zum Beispiel:
👉 häufiges Schmatzen
👉 vermehrtes Schlucken
👉 Unruhe
👉 Gras- oder Erdefressen
👉 Veränderungen bei der Verdauung
Bei Jule waren genau solche kleinen Signale oft der Moment, an dem ich gemerkt habe:
Der Bauch braucht gerade etwas mehr Aufmerksamkeit.
Naturmoor war dann eines der Dinge, die ich ergänzend eingesetzt habe.
Wie gebe ich Naturmoor?
Ich mische das flüssige Naturmoor einfach unter das Futter.
Vorher wird es gut geschüttelt.
Bei der Menge orientiere ich mich an der Fütterungsempfehlung des jeweiligen Herstellers, denn die Produkte können sich unterscheiden.
Ich finde die flüssige Variante besonders praktisch, weil sie schnell im Napf verteilt ist.
Flüssiges Naturmoor oder Moorpulver?
Naturmoor gibt es auch als Pulver.
Dafür wird dem Moor Wasser entzogen und das getrocknete Material anschließend gemahlen.
Ich persönlich bevorzuge die flüssige Variante.
Sie lässt sich unkompliziert unter das Futter mischen und passt für mich gut in unseren Alltag.
Welche Form besser passt, ist letztlich Geschmackssache – beziehungsweise eine Frage der Fütterung und dessen, was der eigene Hund gut annimmt.
Was ich bei einem empfindlichen Hundemagen außerdem nutze
Naturmoor ist bei uns nur eine Möglichkeit.
Je nach Situation nutze ich auch:
👉 Ulmenrinde
👉 Gerstengras
👉 Haferbrei
👉 Schonkost
Ich schaue immer, was gerade zum Hund und zur Situation passt.
Meine Empfehlung:
Naturmoor für Hunde
Ich verwende gerne flüssiges Naturmoor, weil es sich unkompliziert unter das Futter mischen lässt.
Gerade wenn ich den Magen-Darm-Bereich meiner Hunde zusätzlich unterstützen möchte, gehört es für mich zu den Produkten, die ich gerne im Haus habe.
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Mein Fazit
Naturmoor ist für mich eine einfache Möglichkeit, die Fütterung meiner Hunde zu ergänzen.
Ich nutze es vor allem rund um Magen und Verdauung und mag, dass es sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Gerade durch Jule habe ich gelernt, kleine Veränderungen früh wahrzunehmen.
Nicht jedes Schmatzen.
Nicht jedes Grasbüschel.
Nicht jedes bisschen Erde.
Aber wenn sich etwas häuft oder mehrere Dinge zusammenkommen, schaue ich genauer hin.
Und genau dabei hat sich Naturmoor für mich als praktische Ergänzung bewährt.
Wenn Du mehr zum Thema Magen und Darm lesen möchtest
👉 Verdauungsprobleme beim Hund
Hinweise
Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Beratung.
Wenn Dein Hund starke, anhaltende oder ungewöhnliche Beschwerden zeigt, solltest Du die Ursache abklären lassen.
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