🐾 Labrador – Familienhund, Energiebündel… und manchmal einfach Maja & Elina

Kaba - chocolate Lab

Der Labrador gehört zu den beliebtesten Hunderassen – freundlich, aktiv und ein echter Familienhund. Doch der Labrador Charakter wird oft unterschätzt.

Ich liebe Labradore.
Wirklich.

Mein erster Labrador kam vor über 30 Jahren zu uns.
Kaba – wie der Name schon verrät – ein Chocolate Lab.

Und sie war… genau das, was man sich unter einem Labrador vorstellt.
Freundlich, verspielt, treu.

👉 Und sie hat meine Liebe zu dieser Rasse nur noch verstärkt.


Der „typische“ Labrador… laut Beschreibung

Wenn man sich einen Labrador beschreibt, klingt das immer so:

👉 freundlich
👉 sozial
👉 geduldig
👉 intelligent
👉 liebt Menschen
👉 perfekt für Familien

Und ja:
👉 Ich kann jedes einzelne Wort unterschreiben.


Und dann kommt die Realität :)

Denn:

👉 Jeder Labrador ist ein Unikat.

Und meine beiden zeigen das ziemlich deutlich.


Unerschöpfliche Energie – wirklich!

Labradore sind Arbeitshunde.
Gezüchtet zum Apportieren.

👉 Und das darfst du wörtlich nehmen.

Ich erinnere mich noch gut an die Welpenzeit:

Eine Stunde Welpengruppe.
Alle Hunde spielen, lernen, toben.

Eine Woche später erzählen alle:
👉 „Unser Hund hat danach den ganzen Tag geschlafen.“

Und Maja?

🐾 Maja denkt: „War nett. Was machen wir jetzt?“

Nach 20 Minuten Autofahrt war sie wieder komplett fit.

Und Elina?

🐾 Elina denkt: „Jetzt geht’s richtig los!“

Für sie war die Welpenstunde eher…
👉 Aufwärmtraining :)


Wasser? Ja bitte!

Beide lieben Wasser.
Aber natürlich – auf ihre ganz eigene Art.

🐾 Maja:
„Ich bleib mal hier… bis zum Bauch reicht.“

(Außer am Meer – da wird auch mal geschwommen :)

🐾 Elina:
„Eine Bahn noch. Und noch eine. Und noch eine…“

👉 Endlos.

Und falls du denkst,
Wasser allein wäre schon das größte Labrador-Glück…

👉 dann kennst du vermutlich noch keinen echten Matsch-Labrador 😄

Denn spätestens bei Regen,
Waldwegen
und einer schönen Schlammstelle
zeigen viele Labradore nochmal eine ganz eigene Leidenschaft.

Zumindest Maja.

👉 Warum manche Hunde Matsch so lieben und weshalb das für sie oft pures Wellnessprogramm ist, habe ich hier aufgeschrieben:

Warum Hunde Matsch lieben


Menschen? Am liebsten alle!

Labradore lieben Menschen.
Das stimmt.

Aber auch hier:

🐾 Maja:
„Ich liebe dich. Dich auch. Und dich auch.“
👉 Küsschen für alle :)

Und mit „Küsschen“ meine ich übrigens nicht:
👉 vorsichtig und dezent 😄

Wenn Maja jemanden richtig toll findet,
nimmt sie manchmal Anlauf,
springt hoch
und schafft es tatsächlich,
einem einmal kurz mitten ins Gesicht zu knutschen…

👉 ohne einen dabei überhaupt mit den Pfoten zu berühren

Ich weiß bis heute nicht,
wie sie das technisch eigentlich macht.

Aber offenbar ist das ihre ganz eigene Form von:
👉 „Schön, dass du da bist.“ 💛

Während…

🐾 Elina:
„Ich bin freundlich… aber bitte mit Abstand.“

👉 Ihre Menschen liebt sie am meisten.


„Will to please“… mit eigener Meinung

Labradore wollen gefallen.
Das stimmt auch.

Aber:

👉 Sie sind auch sehr intelligent.

Und das bedeutet:

👉 Wenn es ihnen keinen Sinn ergibt… machen sie ihr eigenes Ding :)

Denn manchmal zeigt sich dieser berühmte „Will to please“
ehrlich gesagt auf eine etwas… kreative Weise 😄

Zum Beispiel dann,
wenn plötzlich Socken verschwinden.

Nicht aus Bosheit.
Nicht aus Protest.

👉 Sondern weil Labradore unglaublich gerne „Dinge tragen“.

Und manchmal eben auch Dinge,
die eigentlich nicht für Hunde gedacht waren

Warum meine Socken jetzt woanders wohnen,
erzähle ich hier:

Will to please – warum meine Socken jetzt woanders wohnen


Maja – die mit dem starken Willen

Maja ist… besonders.

🐾 Maja denkt:
„Ich weiß schon, wie das hier läuft.“

In der Erziehung gab es Phasen:

👉 zieht an der Leine
👉 hört nicht
👉 komplett auf Durchzug

Und ich dachte manchmal:
👉 „Reden wir eigentlich dieselbe Sprache?“ :)


Die Lösung war… überraschend einfach

Irgendwann habe ich etwas ausprobiert:

👉 Maja-Mama-Tage

Tage, an denen:

👉 sie im Mittelpunkt steht
👉 wir Dinge machen, die SIE liebt
👉 sie meine volle Aufmerksamkeit bekommt

Und plötzlich…

👉 hat sich etwas verändert.


Und Elina?

🐾 Elina denkt:
„Ich bin einfach brav.“

Zumindest am Anfang :)

Sie war der liebste Welpe der Welt.
Zuckersüß. Unkompliziert.

👉 Bis man merkt:
Auch sie hat ihre ganz eigene Persönlichkeit.


Was ich gelernt habe

Der Labrador Charakter ist freundlich und sozial, aber gleichzeitig aktiv und arbeitsfreudig.

Rassebeschreibungen sind hilfreich.

Aber:

👉 Sie sind nur ein Rahmen.

Denn:

👉 Jeder Hund ist ein eigenes Wesen
👉 mit eigenen Bedürfnissen
👉 eigenen Stärken
👉 und eigenen… Ideen :) …und davon haben meine beiden viele.

Und ehrlich gesagt haben meine Freundin Nicky und ich inzwischen sogar eigene Spitznamen für die beiden 😄

👉 Maja heißt „Taschendieb“

👉 und Elina „Rüpelchen“

Nicht ohne Grund.

Denn Maja hat eine absolut erstaunliche Fähigkeit entwickelt:

👉 Sie kann auf den Hinterbeinen neben einem herlaufen
UND gleichzeitig mit der Schnute ganz gezielt Jackentaschen nach Leckerchen durchsuchen

Wirklich.

Man merkt manchmal erst,
dass sie neben einem läuft,
wenn plötzlich die Leckerchen verschwunden sind.

Und Elina?

👉 Vollgas.
Immer.

Nicht böse.
Nicht aggressiv.

Einfach… unglaublich viel Energie 😄

Und genau deshalb heißt sie bei uns inzwischen oft:

👉 „Rüpelchen“

Wobei das ehrlich gesagt völlig unbeabsichtigt passiert

Denn Elina liebt riesige Stöcke.

Nicht kleine.
Nicht normale.

👉 Möglichst groß.
Möglichst unhandlich.
Und bitte quer getragen.

Das Problem dabei:

Elina achtet beim Rennen ungefähr null darauf,
wo dieser Stock gerade endet

Deshalb hatten wir anfangs:

👉 Stöcke in den Kniekehlen
👉 blaue Flecken
👉 und mehr als einmal einen überraschten Hund,
dem plötzlich ein Ast um die Ohren geflogen ist

Nicht absichtlich.

Eher…

👉 enthusiastisch.

Und genau deshalb wurde aus Elina irgendwann einfach:

👉 Rüpelchen 💛

Wenn du mit einem Labrador lebst,
kennst du dieses „Ich trage den größtmöglichen Stock“-Phänomen vielleicht

Auch ein Grund warum ich meine Hunde nicht mit Stöcken spielen lasse, aber den Hauptgrund habe ich hier beschrieben:

👉 Warum ich meine Hunde nicht mit Stöcken spielen lasse.

Das Leben mit Labradoren wird ehrlich gesagt nie langweilig

Irgendetwas passiert immer.

Und viele unserer lustigsten Geschichten entstehen einfach ganz nebenbei im Alltag.

Irgendwann schrieb mir Nicky einmal eine Nachricht:

👉 „Ich freue mich morgen auf Taschendieb und Rüpelchen.“

Ich saß gerade mit einer Bekannten im Restaurant,
hatte meine Brille nicht auf
und konnte die Nachricht nur halb lesen.

Und ehrlich gesagt dachte ich zuerst:

👉 Warum freut sie sich auf eine Taschenlampe?

Als ich dann verstanden habe,
dass dort eigentlich „Taschendieb“ stand,
bekam ich mitten im Restaurant einen kompletten Lachanfall.

Meine Bekannte saß vollkommen pikiert neben mir,
während ich Tränen gelacht habe

Und ganz ehrlich?

👉 Seitdem heißen sie eigentlich offiziell so 💛


Warum die Geschichte des Labradors so wichtig ist

Mein allererster „Hundetrainer“ hat damals etwas gesagt, das mir bis heute im Kopf geblieben ist:

👉 „Lerne deinen Hund zu verstehen – nicht nur zu erziehen.“

Und genau damit hat alles angefangen.

Er hat mir damals ein Buch empfohlen.
Ein wirklich altes Buch – aus dem Jahr 1993.

Und trotzdem:

👉 Eines der besten Bücher, wenn man die Rasse wirklich verstehen möchte.

Denn es geht nicht nur um Erziehung oder Tipps,
sondern um die Geschichte des Labradors.

👉 Woher er kommt
👉 wofür er gezüchtet wurde
👉 warum er so ist, wie er ist

Und plötzlich ergibt so vieles Sinn:

👉 warum Labradore so gerne apportieren
👉 warum sie diese Energie haben
👉 warum sie so eng mit „ihren Menschen“ verbunden sind


Mein Gedanke dazu

Wenn wir verstehen, woher ein Hund kommt,
können wir ihn ganz anders sehen.

Nicht als „anstrengend“
sondern als:

👉 logisch
👉 nachvollziehbar
👉 und genau richtig, wie er ist


👉 Das Buch, das mir damals empfohlen wurde, verlinke ich dir hier:

*Labrador Retriever: Seine Geschichte, seine Menschen

Ich habe dieses Buch bis heute – und blättere immer wieder darin.
Nicht, weil ich alles neu lernen muss.
Sondern weil es mich daran erinnert, meine Hunde wirklich zu verstehen.


Mein Fazit

Labradore sind:

👉 unglaublich freundlich
👉 voller Energie
👉 und wunderbare Begleiter

Aber auch:

👉 fordernd
👉 eigenständig
👉 und manchmal ziemlich stur 😄

Und genau das macht sie so besonders.


👉 Wenn du dich für einen Labrador entscheidest:
Lerne die Rasse kennen.
Und vor allem:
👉 lerne deinen eigenen Hund kennen.

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Kommentare

2 responses to “🐾 Labrador – Familienhund, Energiebündel… und manchmal einfach Maja & Elina”

  1. Avatar von Nicole Blume
    Nicole Blume

    Ich liebe deinen Blog😍
    Mit ganz viel Liebe, Herz , Humor und dazu sehr informativ 😘

    1. Avatar von Stefanie mit Maja und Elina

      Vielen lieben Dank. Kuschel mir Deine wundervollen Labbis

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