Teufelskralle für Hunde – gezielte Unterstützung für die Gelenke
Teufelskralle für Hunde ist kein typisches Alltagskraut,
sondern eher etwas, das ich ganz bewusst einsetze.
Vor allem dann, wenn es um den Bewegungsapparat geht –
also Gelenke, Sehnen und Beweglichkeit.
Gerade bei größeren Hunden kann das irgendwann ein Thema werden.
Wann ich Teufelskralle nutze
Maja und Elina bekommen Teufelskralle bei mir nicht „einfach so“,
sondern gezielt – als Unterstützung.
👉 vor allem, weil beide zu den größeren Hunden gehören
Ich sehe es für uns ein bisschen als Vorsorge:
Nicht erst reagieren, wenn etwas da ist –
sondern den Körper frühzeitig unterstützen.
Was ist Teufelskralle überhaupt?
Die afrikanische Teufelskralle stammt aus dem Süden Afrikas
und wird schon lange traditionell eingesetzt.
Verwendet wird vor allem die Wurzel der Pflanze.
Sie enthält unter anderem:
👉 Bitterstoffe
👉 sekundäre Pflanzenstoffe
👉 sogenannte Glykoside (z. B. Harpagosid)
Diese Stoffe sind der Grund,
warum sie so häufig im Bereich der Gelenkunterstützung eingesetzt wird.
Wie Teufelskralle beim Hund wirken kann
Teufelskralle wird vor allem im Zusammenhang mit dem Bewegungsapparat eingesetzt.
Sie kann:
✔ die normale Gelenkfunktion unterstützen
✔ die Beweglichkeit fördern
✔ Sehnen und Bänder mit unterstützen
Viele nutzen sie auch:
👉 bei älteren Hunden
👉 bei hoher körperlicher Belastung
👉 oder bei rassetypischer Veranlagung
Weitere Eigenschaften von Teufelskralle
Neben der Gelenkunterstützung wird Teufelskralle auch nachgesagt:
👉 entzündungshemmende Eigenschaften
👉 Unterstützung der Verdauung durch Bitterstoffe
Für welche Hunde Teufelskralle sinnvoll sein kann
Aus meiner Sicht besonders für:
👉 große und schwere Hunde
👉 ältere Hunde
👉 Hunde mit hoher Belastung (z. B. Sport)
👉 Hunde mit Gelenk-Themen
Letztes Jahr hatten wir einen Spaziergang, der ganz anders endete als gedacht.
Ich setze Teufelskralle nicht dauerhaft ein –
und meine beiden sind ja auch noch jung (4 und 5 Jahre).
Aber es gab eine Situation, in der ich sehr bewusst darauf zurückgegriffen habe.
Wir waren letztes Jahr in einem ganz neuen Gebiet spazieren.
Elina – wie sie ist – völlig aufgeregt, überall gleichzeitig unterwegs,
mehr Tempo als Aufmerksamkeit 😄
Dann kamen wir an eine Wiese mit einem kleinen Bach.
Und natürlich:
👉 beide Hunde voller Freude rein, durch die Wiese getobt, komplett im Glück.
Bis plötzlich ein Schrei kam.
Elina.
Ich wusste in dem Moment gar nicht, was passiert war.
Sie konnte ihr Bein nicht mehr richtig bewegen.
Also: Spaziergang abgebrochen, direkt in die Tier-Klinik.
Nach langem Warten stand fest:
👉 die Zehe war gebrochen
👉 die Kralle musste gezogen werden
Sie bekam einen Verband –
und leider hat sich die Pfote danach auch noch entzündet.
Eine Zeit, die uns nochmal anders verbunden hat
Die nächsten Tage waren ehrlich gesagt nicht ganz ohne.
Ich habe die Pfote mehrmals täglich gebadet,
neu verbunden – und Elina hat alles ganz ruhig mitgemacht.
Ich glaube fast, sie hat es ein bisschen genossen,
mal ganz im Mittelpunkt zu stehen 😄
Und Maja…
war in dieser Zeit unglaublich feinfühlig.
Sie lag viel bei Elina,
war ruhiger als sonst
und irgendwie einfach „da“.
Da Elina nicht richtig laufen konnte,
sind auch unsere Spaziergänge insgesamt ruhiger und kürzer ausgefallen.
Teufelskralle in dieser Zeit
In dieser Phase – und noch einige Wochen danach –
habe ich Elina auch Teufelskralle ins Futter gegeben.
Nicht dauerhaft, sondern gezielt zur Unterstützung.
Was danach wichtig war
Das Ganze lief nicht nur „natürlich“ ab.
Durch die Entzündung bekam Elina auch Antibiotika.
Und genau deshalb war für mich danach klar:
👉 wir müssen den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen
Ich habe im Anschluss:
✔ den Darm gezielt aufgebaut
✔ und den Körper homöopathisch unterstützt
Denn gerade nach Antibiotika ist der Darm oft aus dem Gleichgewicht.
👉 Hier kannst du mehr darüber lesen, wie ich den Darm meiner Hunde aufbaue:
➡️ Zum Beitrag Darmaufbau beim Hund
Und was daraus geworden ist
Entgegen aller Prognosen:
👉 ist die Pfote komplett wieder verheilt
👉 und sogar die Kralle ist wieder nachgewachsen
Das war für mich ein Moment,
in dem ich nochmal anders auf solche Unterstützung geschaut habe.
Ich verlinke dir hier das Teufelskralle-Pulver*, welches Elina in der Zeit bekommen hat.
Wichtiger Hinweis
Auch wenn Teufelskralle pflanzlich ist:
👉 sie sollte bewusst eingesetzt werden
Nicht:
❌ dauerhaft ohne Grund
❌ einfach „zur Sicherheit“
Und:
👉 ersetzt keine tierärztliche Abklärung
Mein Blick auf Teufelskralle
Für mich ist Teufelskralle kein „Alltagskraut“,
sondern eher eine gezielte Unterstützung.
Ich nutze sie dort, wo sie Sinn macht –
und lasse sie weg, wenn sie nicht gebraucht wird.
Gerade bei großen Hunden finde ich diesen Ansatz aber sehr sinnvoll.
👉 Und jetzt würde mich interessieren:
Achtet dein Hund auf seine Gelenke – oder eher auf den Inhalt im Napf? 😄🐾
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