Dieser Beitrag enthält Werbelinks.
Ein Hundehalsband aus Paracord selber machen – damit habe ich schon einige Stunden verbracht.
Farben aussuchen.
Schnüre zurechtlegen.
Knoten machen.
Und irgendwann feststellen, dass ich zwar nur zwei Hundehälse vor mir habe, aber schon wieder Ideen für fünf weitere Halsbänder.
Braucht man die alle?
Diese Frage hatten wir doch schon. 😄
Erst ein Set. Dann noch ein paar Farben.
Angefangen habe ich mit einem Set samt Anleitung. Das fand ich praktisch, weil ich mich erst einmal mit dem Knüpfen beschäftigen konnte.
Später habe ich weitere Paracord-Schnüre in anderen Farben dazugekauft.
Und dann ging das Zusammenstellen los.
Welche Farbe passt zu welcher?
Was sieht am schwarzen Fell schön aus?
Und was am braunen?
Bei Maja mag ich kräftige Farben wie Pink, Magenta, Türkis oder Orange. Bei Elina gefallen mir auch zartere Töne – oder ein schönes Apfelgrün.
Das Aussuchen gehört für mich einfach dazu.
🐾 Maja denkt:
„Nimm irgendeine. Können wir dann gehen?“
🐾 Elina denkt:
„Moment. Ich möchte die andere Kombination noch sehen.“

Meine selbst gemachten Paracord-Halsbänder
Auf dem Foto siehst Du einige meiner Halsbänder.
Unterschiedliche Farben, unterschiedliche Muster und kleine Details. Bei einem habe ich sogar Elinas Namen eingearbeitet.
Genau das gefällt mir am Selbermachen: Ich kann ausprobieren, kombinieren und etwas entstehen lassen, das zu meinen Hunden passt.
Manchmal möchte ich es schlicht.
Manchmal darf es etwas mehr sein.
Ein kleines Herz.
Eine Blume.
Oder eben der Name.
Und wenn die Halsbänder fertig nebeneinanderliegen, fällt mir meistens schon die nächste Farbkombination ein.
Die Knüpfanleitung hat Elina übrigens auch beschäftigt
Meine alte Anleitung habe ich noch.
Sie sieht allerdings etwas mitgenommen aus.
Elina hat die Blätter einmal geklaut.
Sagen wir so: Die Anleitung ist jetzt nicht mehr ganz vollständig zusammenhängend. Dafür sehr individuell gestaltet.
🐾 Elina denkt:
„Du machst individuelle Halsbänder. Ich mache individuelle Anleitungen.“
Danke für die Unterstützung. Wirklich.
Zum Glück waren da schon einige Halsbänder fertig.
Hundehalsband selber machen: Ein Set mit Anleitung als Einstieg
Wenn Du selbst ein Paracord-Hundehalsband knüpfen möchtest, kann ein passendes Set den Einstieg erleichtern.
Als ich vor Jahren mit dem Knüpfen angefangen habe, habe ich mir zuerst eine Anleitung gekauft und anschließend die passenden Einzelteile zusammengesucht.
Welche Schnüre brauche ich?
Welchen Verschluss?
Und fehlt jetzt eigentlich noch etwas?
Heute gibt es dafür praktische Startersets mit Material und Knüpfanleitung. So ein Set hätte ich damals gern gleich gehabt – dann hätte ich schneller mit dem schönen Teil anfangen können:
Farben aussuchen und losknüpfen. 🙂
👉 Paracord-Hundehalsband-Set mit Knüpfanleitung bei Amazon ansehen (Anzeige)
Für die einzelnen Knotenschritte kannst Du Dich an der beiliegenden Anleitung orientieren. Ich zeige Dir hier meine fertigen Halsbänder und erzähle, worauf ich beim Selbermachen achte.
Meine Tipps zum Knüpfen eines Paracord-Hundehalsbands
Erst die Länge klären, dann die Schnüre zuschneiden
Ich habe mir damals verschiedene Längen und Schnurmengen notiert. Die Zettel gibt es sogar noch – ebenfalls mit Spuren von Elinas Mitarbeit.
Die benötigte Schnurmenge hängt vom Muster, der Halsbandlänge und dem verwendeten Material ab. Deshalb würde ich mich beim ersten Versuch an die Angaben der jeweiligen Anleitung halten.
Auch der Verschluss muss beim Abmessen so berücksichtigt werden, wie es dort beschrieben ist.
Farben vorher nebeneinanderlegen
Ich lege die Farben gern erst einmal zusammen. Was einzeln schön aussieht, gefällt mir miteinander nicht immer genauso gut.
Und dann halte ich die Kombination auch mal ans Fell.
Bei Maja leuchten kräftige Farben besonders schön. Bei Elina wirkt dieselbe Kombination wieder ganz anders.
Das ist der Teil, bei dem ich mich wunderbar verlieren kann.
Zwischendurch auf das Muster schauen
Beim Knüpfen lohnt es sich, immer wieder hinzusehen: Liegen die Schnüre so, wie sie sollen? Wird das Muster gleichmäßig?
Lieber zwischendurch korrigieren, als erst kurz vor dem Ende festzustellen, dass irgendwo etwas anders aussieht.
Verschluss und Verarbeitung gehören dazu
Bei einem Hundehalsband geht es natürlich auch darum, dass es zuverlässig hält.
Schnüre, Ring und Verschluss müssen für den Hund geeignet sein. Die Enden werden nach der jeweiligen Anleitung sorgfältig gesichert. Vor dem Tragen prüfe ich das fertige Halsband und den Sitz.
Die kleinen Schmuckelemente sind für die Optik da. Die Befestigung der Leine gehört an den dafür vorgesehenen Ring.
Heute knüpfe ich seltener – die Halsbänder mag ich trotzdem
Hin und wieder bekomme ich noch Lust auf solche kreativen Projekte.
Aber heute gehe ich auch gern mit Maja und Elina durch den Wald und liege anschließend mit ihnen auf der Couch.
Die Schnüre laufen schließlich nicht weg.
Bei Elina und losen Anleitungsblättern bin ich mir da weniger sicher.
🐾 Maja denkt:
„Wald und Couch klingt nach einem vernünftigen Plan.“
🐾 Elina denkt:
„Ich könnte für unterwegs etwas tragen.“
Selber knüpfen oder ein Halsband gestalten lassen?
Mir macht beides Freude.
Beim Selbermachen suche ich Farben aus und halte am Ende etwas in den Händen, das ich selbst gefertigt habe.
Und manchmal freue ich mich einfach über ein schönes Halsband, das jemand anderes für uns macht.
Wenn Du Dein Wunschhalsband lieber gestalten möchtest, ohne selbst zu knüpfen, schau in meinen Beitrag „Warum ich individuelle Halsbänder liebe“. Dort zeige ich Dir einen Konfigurator, mit dem Du Farben selbst zusammenstellen und sogar den Namen Deines Hundes und Deine Telefonnummer eingravieren lassen kannst.
Ganz ohne Schnüre auf dem Tisch.
Und ohne eine Anleitung, die Elina noch bearbeiten könnte. 🙂
Für heute kann ich jedenfalls sagen:
Ein Hundehalsband aus Paracord selber zu machen, hat mir viel Spaß gemacht.
Und meine alten Unterlagen beweisen:
Elina war auch beschäftigt. 😄
Hinweis: Einige Links in diesem Beitrag sind Affiliate-Links. Wenn Du darüber etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Schreibe einen Kommentar