Kategorie: Hundeernährung

Einfache, ehrliche Gedanken zu Futter, Snacks und dem, was unseren Hunden wirklich gut tut.

  • 🐾 Dürfen Hunde Wassermelone essen?

    🐾 Dürfen Hunde Wassermelone essen?

    Ja – Hunde dürfen Wassermelone essen.

    Und gerade an heißen Tagen
    ist sie für viele Hunde eine echte kleine Erfrischung.


    Wassermelonen bestehen zu einem großen Teil aus Wasser
    und bringen dadurch eine angenehme Frische in den Alltag.

    Für uns ist sie im Sommer ein ganz einfacher Snack zwischendurch.


    🐾 Maja denkt:
    Mehr davon.

    🐾 Elina denkt:
    Ich bin bereit.


    Gerade Maja und Elina lieben Wassermelone.

    Kaum ist sie geschnitten,
    stehen beide schon da
    und warten.


    Was du beachten solltest

    Ich gebe meinen Hunden nur das rote Fruchtfleisch.

    👉 ohne Kerne
    👉 ohne Schale

    Die Kerne sind schwer verdaulich
    und können den Magen-Darm-Trakt belasten.


    Ein kleiner Sommersnack

    Wassermelone ist für mich kein „Muss“
    und auch kein fester Bestandteil der Ernährung.

    Sondern einfach:

    👉 eine kleine Abkühlung
    👉 ein gemeinsamer Moment


    Und genau das lieben meine beiden.

  • 🐾 Mag dein Hund Erdbeeren?

    🐾 Mag dein Hund Erdbeeren?

    Meine Maja liebt Erdbeeren.

    Und zwar wirklich.

    Ganz besonders die kleinen Walderdbeeren. 🍓
    Die werden mit einer Ernsthaftigkeit gesucht und gefressen,
    als gäbe es nichts Besseres.


    Wenn wir im Wald unterwegs sind, passiert es immer wieder:

    Maja bleibt stehen.
    Schnüffelt.
    Und plötzlich ist klar – hier wächst etwas.

    Brombeeren, Himbeeren oder eben diese kleinen Walderdbeeren.


    🐾 Maja denkt:
    Ich habe sie gefunden.

    🐾 Elina denkt:
    Ich komme auch.


    Aus genau diesem Grund pflanze ich jedes Jahr Walderdbeeren in einen großen Kübel.

    👉 Damit die beiden ihre „eigenen“ Erdbeeren haben.

    Und ja – natürlich gibt es in dieser Zeit auch ganz normale Erdbeeren.


    🍓 Warum Erdbeeren für Hunde spannend sind

    Erdbeeren enthalten unter anderem Vitamin C
    und bringen eine gewisse Frische in den Napf.

    Ich sehe sie bei uns eher als kleinen Snack zwischendurch –
    nicht als festen Bestandteil der Ernährung.


    🐾 Mehr als nur ein Snack

    Was ich immer wieder spannend finde:

    Hunde interessieren sich oft genau für die Dinge,
    die auch wir essen.

    Nicht unbedingt aus Hunger –
    sondern weil sie dazugehören wollen.

    Weil sie Teil des Moments sind.


    Und vielleicht ist es genau das,
    was solche kleinen Dinge ausmacht.

    Nicht die Erdbeere an sich.
    Sondern das gemeinsame Erleben.


    💡 Wichtig

    Wie bei allem gilt auch hier:

    👉 in Maßen
    👉 und immer schauen, wie dein Hund darauf reagiert

  • 🐾 Möhren für Hunde – ein gesunder Snack für zwischendurch?

    🐾 Möhren für Hunde – ein gesunder Snack für zwischendurch?

    Wenn ich „Snack“ sage, denken viele zuerst an Leckerlis.

    Klein.
    Praktisch.
    Und meistens ziemlich schnell weg.

    Bei uns liegt oft einfach etwas anderes im Napf:

    Eine Möhre.

    Und ja – sie wird gefeiert, als wäre es etwas ganz Besonderes.

    Warum Möhren überhaupt?

    Möhren sind für Hunde eine einfache Möglichkeit, zwischendurch etwas zu geben, ohne gleich zu tief in die Leckerli-Kiste zu greifen.

    Sie sind:

    • kalorienarm
    • enthalten Ballaststoffe
    • liefern unter anderem Beta-Carotin

    Und vor allem:

    👉 sie beschäftigen.

    Denn im Gegensatz zu vielen Snacks sind sie nicht in zwei Sekunden verschwunden.


    Roh oder gekocht?

    Beides ist möglich.

    Roh sind Möhren schön knackig und bieten etwas zum Kauen – gerade für Hunde, die gern „arbeiten“.

    Gekocht werden sie weicher und sind leichter verdaulich.

    Ich persönlich nutze beides – je nach Situation.


    Kleine Portion – große Wirkung

    Auch wenn Möhren gesund sind, gilt wie so oft:

    Die Menge macht den Unterschied.

    Zu viele können – gerade bei empfindlichen Hunden – auch mal zu weicherem Kot führen.

    Deshalb:

    👉 eher als Ergänzung
    👉 nicht als Hauptbestandteil


    Was ich dabei wichtig finde

    Für mich sind Möhren kein „Trick“, um Hunger zu umgehen.

    Sondern eine bewusste Alternative.

    Gerade in Momenten, in denen man das Gefühl hat:

    „Ein bisschen was würde jetzt guttun.“

    Dann lieber etwas, das den Körper nicht zusätzlich belastet.


    Und vielleicht auch ein kleiner Perspektivwechsel

    Nicht jeder Snack muss besonders sein.

    Manchmal reicht etwas Einfaches völlig aus.

    Und wenn zwei Labradore sich über eine Möhre freuen,
    als wäre es das größte Highlight des Tages…

    dann sagt das eigentlich schon alles.

  • 🐾 Warum so viele Labradore übergewichtig sind

    🐾 Warum so viele Labradore übergewichtig sind

    (und warum es uns oft selbst schwerfällt)

    Labradore lieben Futter

    Das ist kein Geheimnis.

    Aber wenn man ehrlich ist, geht es um mehr als nur:
    „Sie haben halt immer Hunger.“


    Dieser Blick

    Du kennst ihn.

    Diesen Blick, der sagt:

    „Ich habe vielleicht gerade gegessen…
    aber da geht noch was.“

    Und wir?

    Wir stehen davor und denken:

    „Ein kleines Stück geht doch noch.“


    Bei uns sieht das ungefähr so aus:

    Die eine sitzt da, ruhig, fast geduldig.

    🐾Maja denkt:

    „Ich warte. Das zahlt sich meistens aus.“

    Die andere ist schon einen Schritt weiter.

    🐾 Elina denkt:

    „Warum warten? Ich bin bereit.“


    Es ist nicht nur der Hund

    So viele Labradore sind übergewichtig.

    Und ganz ehrlich?

    Das liegt selten nur am Hund.

    Es liegt an uns.

    An den kleinen Momenten im Alltag:

    • der Snack zwischendurch
    • das „nur ein bisschen“
    • das schlechte Gewissen, wenn man Nein sagt

    Liebe zeigt sich nicht im Napf

    Das ist der schwierigste Teil.

    Denn oft geben wir Futter nicht, weil der Hund es braucht.

    Sondern weil wir etwas geben wollen.

    Aufmerksamkeit.
    Liebe.
    Ein gutes Gefühl.

    Aber Liebe zeigt sich nicht darin, wie oft der Napf gefüllt ist.

    Sondern darin, wie gut wir für sie sorgen.


    Was ich selbst lernen musste

    Ich bin ehrlich:

    Auch ich tappe manchmal in diese Falle.

    Weil dieser Blick einfach gut ist.

    Weil sie so überzeugend sind.

    Und weil es sich im Moment richtig anfühlt.


    Und dann gibt es diese Momente:

    Maja sitzt da – ruhig, fast strategisch.

    Elina ist schon längst näher gerückt.

    🐾 Elina denkt:

    „Ich nehme das jetzt einfach.“


    Und vielleicht geht es genau darum

    Nicht perfekt zu sein.

    Sondern bewusster zu werden.

    Zu merken, wann es wirklich Hunger ist.

    Und wann einfach nur Gewohnheit.

    Für gesunde Hunde.
    Und für ein gutes Gefühl dabei.


    Und manchmal… gibt es trotzdem etwas

    Auch wenn dieser Blick schwer auszuhalten ist.

    Und ja – manchmal gibt es trotzdem noch etwas.

    Aber eben bewusst.

    Wenn der Hunger scheinbar wieder riesig ist, gibt es hier oft einfach eine Möhre.

    Knackig.
    Ein bisschen spannend.
    Und vor allem: nicht gleich eine ganze Mahlzeit.


    Und ganz ehrlich?

    Sie wird gefeiert, als wäre es das größte Geschenk überhaupt.

    🐾 Maja denkt:

    „Akzeptabel.“

    🐾 Elina denkt:

    „Mehr davon!“

    👉 Warum Möhren ein richtig guter Snack sein können, erzähle ich dir hier.

    Wie gehst du damit um?
    Fällt es dir leicht „Nein“ zu sagen?