🐾 Pfotenpflege beim Hund im Sommer – warum sie genauso wichtig ist wie im Winter

Viele denken bei Pfotenpflege zuerst an den Winter.

An Schnee.
An Streusalz.
An rissige Pfoten.

Aber ehrlich gesagt:
Auch im Sommer sind die Pfoten ganz schön gefordert.


Warum Pfotenpflege auch im Sommer wichtig ist

Warmer Asphalt.
Sandige Wege.
Wasser, in dem die Hunde planschen.

Das alles gehört zum Sommer dazu –
aber genau das kann die Pfoten auch beanspruchen.

Nach dem Baden im See oder Meer
wirken Pfoten oft weicher als sonst.

Sand kann zusätzlich reizen.
Und warme Untergründe trocknen die Haut schneller aus.

Es sind keine großen Dinge.
Aber genau die kleinen Veränderungen,
die man im Alltag schnell übersieht.


Woran du merkst, dass die Pfoten Unterstützung brauchen

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten:

👉 trockene oder raue Ballen
👉 kleine Risse
👉 vermehrtes Lecken
👉 oder einfach das Gefühl: „Die Pfoten sind nicht ganz wie sonst“

Und genau da setze ich im Alltag an.


Mein DIY Pfotenbalsam

Ich mag es, genau zu wissen,
was ich verwende.

Deshalb mache ich unseren Pfotenbalsam oft selbst.

Nicht kompliziert.
Sondern bewusst ausgewählt.


Rezept

  • 100 g Bienenwachs
  • 100 g Kokosfett
  • 100 g Sheabutter
  • 80 ml Olivenöl
  • 20 ml Calendulaöl
  • 4 Tropfen Vitamin E Öl

Alles sanft im Wasserbad schmelzen,
gut verrühren
und in kleine Döschen abfüllen.

Beim Abkühlen wird der Balsam fest
und lässt sich später gut auftragen.


Warum ich genau diese Zutaten verwende

Ich halte es auch hier gerne einfach –
aber sinnvoll kombiniert.

👉 Bienenwachs legt sich wie ein feiner Schutzfilm über die Haut,
ohne sie „abzuschließen“

👉 Kokosfett zieht gut ein und sorgt für Geschmeidigkeit

👉 Sheabutter pflegt intensiv und unterstützt die Haut dabei,
wieder in Balance zu kommen

👉 Calendulaöl ist für mich ein Klassiker,
wenn Haut etwas mehr Ruhe braucht

👉 Vitamin E rundet das Ganze ab
und sorgt gleichzeitig dafür,
dass der Balsam länger haltbar bleibt


🐾 Maja denkt:
Kann ich das fressen?

🐾 Elina denkt:
Kann ich damit schneller laufen?


Auch eine schöne Geschenkidee

So ein selbstgemachter Pfotenbalsam ist übrigens auch
eine richtig schöne Kleinigkeit für andere Hundemenschen.

Nicht groß.
Aber persönlich.

Vielleicht zusammen mit einem kleinen Glas,
einem Etikett
und ein paar lieben Worten.

🐾 Maja denkt:
Für mich?

🐾 Elina denkt:
Ich nehm zwei.


Das Etikett für deinen Pfotenbalsam könnte so aussehen

Pfotenbalsam
für kleine & große Abenteuer

Handgemacht
mit natürlichen Zutaten

Für weiche, gepflegte Pfoten

Tipp (aus Erfahrung – wirkt richtig schön)

  • kleines Glas-Cremedöschen
  • Kraftpapier-Etikett
  • mit einem schönem Band oder Jutegarn drum

Wenn es schnell gehen soll

Ich mache unseren Balsam wirklich gerne selbst.

Aber ganz ehrlich:
Im Alltag muss es manchmal einfach praktisch sein.

Deshalb nutze ich zwischendurch auch einen fertigen Pfotenbalsam,
den ich einfach griffbereit habe.

Er schützt die Pfoten vor Trockenheit und kleinen Rissen –
im Sommer genauso wie im Winter.

👉 Hier kannst du dir den fertigen Pfotenbalsam anschauen.

Hinweis: Dieser Link ist ein Affiliate-Link. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.


Mein Tipp für den Alltag

Ich trage den Balsam am liebsten abends auf.

Nach dem Spaziergang.
Wenn Ruhe einkehrt.

So kann alles gut einziehen
und die Pfoten bekommen genau das,
was sie brauchen.


Und wenn wir unterwegs sind…

Gerade auf Reisen merke ich immer wieder,
wie hilfreich es ist, vorbereitet zu sein.

Nicht nur bei der Pfotenpflege.

Wenn du wissen möchtest,
was ich sonst noch für unsere Hunde dabeihabe:

👉 Schau gern in unseren Artikel
Unsere Reisecheckliste für den Hund


Fazit

Pfotenpflege ist kein „Winter-Thema“.

Sondern etwas,
das den Hund das ganze Jahr begleitet.

Manchmal reicht schon ein kleiner Moment Aufmerksamkeit.

Und genau das macht oft den Unterschied.


Hinweis

Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Beratung.
Wenn die Pfoten deines Hundes stark verletzt sind oder sich deutlich verändern,
lass es bitte immer abklären.

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