Von klein auf hatte ich Hunde.
Leinenführigkeit war nie ein großes Thema.
Meine Hunde konnten ruhig und entspannt an der Leine laufen.
Ich dachte, das wäre einfach Übungssache.
Bis zwei Hunde daraus wurden.
Und zwei völlig unterschiedliche Charaktere.
🐾 Maja denkt:
Ich laufe einfach mit.
🐾 Elina denkt:
Wo gehen wir hin? Jetzt sofort?!
Maja läuft ruhig neben mir.
Unaufgeregt.
Fast selbstverständlich.
Elina dagegen?
Aufgeregt.
Neugierig.
Immer in Bewegung.
Links. Rechts. Vor. Zurück.
Manchmal habe ich das Gefühl,
sie läuft den Spaziergang für uns alle mit.
Und dann gibt es noch Maja.
Die merkt natürlich ganz genau,
wann Elina mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Und entscheidet sich dann gern,
einfach ihr eigenes Ding zu machen.
👉 Und genau da beginnt das Chaos.
Der Anfang war… anstrengend
Ich sage es ehrlich:
Die erste Zeit war ein Albtraum.
Zwei Hunde an der Leine,
zwei komplett unterschiedliche Energien
und ich irgendwo dazwischen.
Ich habe vieles ausprobiert.
Tipps von Hundetrainern.
Verschiedene Ansätze.
Aber nichts hat sich wirklich richtig angefühlt.
Der Moment, der etwas verändert hat
Irgendwann wurde mir klar:
Ich kann nicht beide gleichzeitig „korrigieren“.
Ich musste mich entscheiden.
Wohin mit meiner Aufmerksamkeit?
Auf den Hund, der sowieso ruhig läuft?
Oder auf den, der ständig in Bewegung ist?
Ich habe mich für Maja entschieden.
Warum ich mich auf Maja konzentriere
Maja gibt mir Ruhe.
Stabilität.
Eine klare Basis.
Und genau das hat Elina gebraucht.
Nicht noch mehr Korrektur.
Sondern Orientierung.
🐾 Maja denkt:
Ich halte das hier zusammen.
🐾 Elina denkt:
Okay… ich schaue mal, was ihr macht.
Mit der Zeit hat Elina gelernt,
sich daran zu orientieren.
Nicht perfekt.
Nicht von heute auf morgen.
Aber Schritt für Schritt.
Was ich daraus gelernt habe
Leinenführigkeit mit zwei Hunden
ist keine Technik.
Es ist ein Prozess.
Und vor allem:
👉 eine Frage von Ruhe und Aufmerksamkeit
Man muss nicht alles gleichzeitig lösen.
Manchmal reicht es,
eine stabile Basis zu schaffen.
Und darauf aufzubauen.
Und heute?
Es ist nicht immer perfekt.
Aber es ist ruhig geworden.
Klarer.
Entspannter.
Für mich.
Und für die beiden.
Kennst du das?
Gerade wenn zwei Hunde so unterschiedlich ticken,
braucht es Zeit,
bis sich eine gemeinsame Balance entwickelt.

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