Ich bin Tierheilpraktikerin.
Und trotzdem ist unser Alltag nicht immer durchgeplant.
Auch bei uns gibt es kleine Momente,
in denen etwas aus dem Gleichgewicht gerät.
Nach einem wilden Spaziergang.
Nach etwas, das vielleicht nicht ganz so gut vertragen wurde.
Oder einfach, weil sich etwas „anders“ anfühlt als sonst.
Über die Zeit habe ich mir für uns eine kleine Hausapotheke zusammengestellt –
mit Dingen, auf die ich im Alltag immer wieder zurückgreife.
Nicht kompliziert.
Nicht überladen.
Sondern bewusst ausgewählt.
🐾 Maja denkt:
Ich komme schon klar.
🐾 Elina denkt:
Was nehmen wir jetzt?
Warum ich so arbeite
IIch versuche, unseren Alltag so einfach wie möglich zu halten.
Keine große Sammlung,
keine starren Abläufe.
Sondern ein Gefühl dafür,
wann etwas Unterstützung gut tun könnte –
und wann es besser ist, einfach abzuwarten.
Und genauso gibt es Momente,
in denen ich gar nicht lange überlege
und direkt zum Tierarzt fahre.
Was wir zu Hause haben
Arnica
Das ist eines der Mittel, auf das ich im Alltag immer wieder zurückgreife.
Ich nutze es vor allem in Situationen,
in denen etwas einfach „passiert ist“ –
beim Toben, beim Rennen oder wenn es etwas wilder zuging.
🐾 Maja denkt:
War nichts.
🐾 Elina denkt:
Ich hab nichts gemacht.
Nux vomica
Darauf greife ich zurück,
wenn ich das Gefühl habe,
dass etwas im Magen-Darm-Bereich aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Zum Beispiel nach einem Tag,
an dem vielleicht etwas „zu viel“ war
oder nicht ganz so gut vertragen wurde.
🐾 Maja denkt:
War nichts.
🐾 Elina denkt:
War vielleicht doch was.
Cantharis
Dieses Mittel habe ich im Hinterkopf,
wenn ich merke, dass sich im Bereich der Harnwege etwas verändert.
Also immer dann,
wenn mir im Verhalten etwas auffällt,
das nicht ganz „wie sonst“ ist.
Rhus toxicodendron
Darauf greife ich zurück,
wenn ich merke, dass Bewegungen plötzlich anders wirken als gewohnt.
Zum Beispiel nach einem sehr aktiven Tag
oder wenn sich etwas „steifer“ anfühlt als sonst.
🐾 Maja denkt:
Ich bewege mich später.
🐾 Elina denkt:
Ich probiere es einfach.
Homöopathie ist individuell
Für mich ist Homöopathie nichts Starres.
Jeder Hund ist anders.
Und nicht jedes Mittel passt in jeder Situation gleich.
Deshalb schaue ich immer individuell,
was gerade wirklich sinnvoll ist.
Und genauso gibt es Tage,
an denen ich bewusst nichts mache –
und einfach beobachte.
Und manchmal ist weniger mehr
Nicht jede kleine Veränderung braucht sofort eine Lösung.
Manchmal reicht es,
aufmerksam zu bleiben.
Zu schauen, wie sich etwas entwickelt.
Und dem Körper Zeit zu geben.
Wann ich nicht lange überlege
Und dann gibt es die Momente,
in denen ich gar nicht lange abwäge.
Wenn etwas plötzlich auftritt.
Wenn sich ein Zustand schnell verändert.
Oder wenn ich merke, dass ich unsicher bin.
Dann ist der Tierarzt der richtige Weg.
Am Ende geht es um Gefühl
Ich glaube nicht daran,
alles perfekt machen zu müssen.
Aber ich glaube daran,
hinzuschauen.
Zu beobachten.
Und Entscheidungen bewusst zu treffen.
Für unsere Hunde.
Und für ein gutes Gefühl dabei.
⚠️ Hinweis
Ich teile hier meine persönlichen Erfahrungen aus unserem Alltag.
Homöopathische Mittel sollten immer individuell auf den Hund abgestimmt werden.
Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.

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